Sonntag, 5. Oktober 2008

Le Parfait | Blogger in die Werbekampagne miteinbezogen

Unübersehbar wirbt Nestlé, beziehungsweise Le Parfait, seit einigen Tagen für das Leberprodukt aus der Tube. Im Vorfeld dieser Werbekampagne wurden auch einige Blogger angeschrieben. So auch ich. Bei Trigami hiess es in den Auftragsdetails:

Mit diesem Angebot ist lediglich die Verpflichtung verbunden das Testprodukt zu erhalten!

Wenn Ihnen das Produkt gefällt oder sie damit eine interessante Erfahrung gemacht haben, dürfen Sie uns gerne Feedback schicken oder darüber schreiben.

Insiderinformationen (die nicht veröffentlicht werden dürfen) werden speziell gekennzeichnet.

Eine klassische Sampling-Kampagne. Die gleiche Kampagne lief auch auf BuzzParadise.com.

Naja, vielleicht passt das Überraschungspaket thematisch zu meinem Blog, dachte ich mir. Und dann werde ich mit Sicherheit auch darüber schreiben.

Doch dies war dann nicht ganz der Fall. Im Paket waren zwar viele tolle Sachen, doch nichts passte zu einem meiner Blogs. Trotzdem hat Le Parfait bei mir an Ansehen gewonnen, da sie sich für das Paket etwas einfallen liessen und das Video noch ganz witzig ist.

Doch was dann geschah, hatte beinahe schon mafiöse Züge:

Kaum hatte ich das Produkt erhalten, erhielt ich regelmässig von einer Mitarbeiterin Mails, in welchen ich aufgefordert wurde, nun endlich über Le Parfait zu schreiben. Soviel zum Thema "dürfen sie gerne darüber schreiben". Aus dem "dürfen" wurde also ein "müssen".

Anfangs dachte ich noch an einen Irrtum; doch je länger je stärker wurde mir die Strategie von Nestlé bewusst. Mit jedem weiteren Mail (ich habe aufgehört zu zählen) verlor die Firma Nestlé bei mir an Sympathiepunkten.

Während ich bei Trigami nie Probleme hatte und die Kampagnen immer sehr fair verliefen, scheint bei BuzzParadise eine andere Kultur zu herrschen. Scheinbar erwartet man dort, dass die Blogger über die Produkte schreiben MÜSSEN. Und zwar so, wie es die Unternehmen wollen.

Le Parfait mit BuzzParadise: Was bleibt, ist ein schaler Nachgeschmack. Und die Gewissheit, in Zukunft wieder mit Trigami zu arbeiten.

Samstag, 3. Mai 2008

Gewinnspiel bei der gutschein-arena.de

Ein verlockendes Angebot habe ich heute bei der gutschein-arena.de (The place to be, wenn es um einen Gutschein geht) gefunden: Speziell für Blogger werden dort im Apple Gewinnspiel für Blogger mindestens 20 Preise verlost, darunter auch ein iMac und ein iPod Touch. Da kann ich der Versuchung natürlich einfach nicht widerstehen und muss euch unbedingt davon erzählen! ;o)

Bei dieser Gelegenheit soll man doch auch gleich einen Gutschein empfehlen, was ich mit dem Neckermann Gutschein mache. :)

Wer auch teilnehmen möchte: Hier ist der Link zum Gewinnspiel!

Montag, 10. Dezember 2007

Die Flughexe überzeugt nur bedingt

Hinweis: Dies ist eine von trigami vermittelte Auftragsarbeit, für welche ich ein Honorar erhalte. Konkret heisst das: Ich werde dafür honoriert, dass ich über ein Produkt oder eine Dienstleistung schreibe (und nicht dafür, dass ich positiv darüber schreibe). (Mehr Informationen)

Wer fliegt, will das natürlich möglichst günstig tun. Doch wer hat heute noch den Überblick über die vielen Tarife der Airlines? Alleine kommt man da schon längst nicht mehr zurecht.

Flughexe.ch bietet sich hier als Lösung an:

Heute fliegen wir innert Stunden um die halbe Welt, während man frührer mit dem Schiff zum Teil Monate unterwegs war. Es ist einfach geworden die ganze Welt zu bereisen, einfach und auch preiswert, mit den ganzen Billigflugangeboten. Doch wer kennt sich im Tarifjungle der Airlines noch aus? Die Flughexe natürlich. Mit dem Flugpreisvergleich von Flughexe.ch finden Sie jederzeit günstige Flüge von A nach B. Die Suchmaschine von Flughexe durchsucht in Echtzeit verschiedene Airlines nach Angeboten, Verfügbarkeit und anderen Kriterien und sortiert diese anschliessend nach Preis. Nie war es in der Schweiz einfacher den gewünschten Billigflug im Eiltempo zu finden.
(Quelle: flughexe.ch)


Grossartig! Endlich eine Seite, über welche ich die günstigsten Flugtarife finde. Da ich noch bis zum 25. Dezember Ferien habe, bietet sich die Gelegenheit, am kommenden Montag einen Kurztrip nach London zu starten. Hinflug 17. Dezember, Rückflug 19. Dezember.

Schauen wir uns mal die Preise an. Liegen diese überhaupt in meinem Budget?



Der günstigste Flug (Air Berlin) kostet mich bloss CHF 4.90 für den Hin- und Rückweg. Dieses Angebot gefällt mir! Nun klicke ich auf "zum Anbieter" und sehe dieses Bild:



Nun soll der günstigste Flug also plötzlich 182 Euro (= CHF 301.-) kosten? Nee danke, dann doch lieber nicht...

Ich überlege es mir nun anders und meine jetzige Wunschdestination ist Wien in unserem EM-Nachbarland. Die Abfrage bei der Flughexe bringt mir folgendes Ergebnis:



CHF 70.50 für einen Retourflug scheint mir ein sehr guter Preis zu sein. Den will ich. Gleiches Spiel wie vorhin: Ich klicke auf den Link "zum Anbieter".



Mmh... Schon wieder verschiedene Preise. Keine Ahnung ob der Fehler bei der Flughexe oder bei LTURfly.com liegt. Auf jeden Fall habe ich die Zeit nicht, mich mit unfertigen Webseiten herumzuschlagen. Zehn Minuten habe ich nun auf der Flughexe verbracht, ohne sinnvolle Ergebnisse.

Naja, wenden wir uns noch rasch dem Design zu:

Das Logo ist auf jeden Fall witzig und die Farbgestaltung der Website gefällt mir sehr. Klar, es gibt immer einzelne Dinge, die man noch verbessern könnte (in diesem Fall unter anderem Header und Footer), aber alles in allem macht die Seite einen guten und aufgeräumten Eindruck.

Leicht irritierend ist der Kasten oben links mit der Überschrift "Kundenlogin". Macht die Website mehr als nur Flugpreisvergleiche? In welcher Art und Weise kann ich "Kunde" von Flughexe.ch sein? Ein Klick auf "Neu registrieren" zeigt mir jedoch, dass es sich hierbei um einen Newsletter handelt.



Fazit:

Die Gestaltung ist gelungen, das Angebot wäre grundsätzlich eine gute Idee. Die Nachfrage nach Flugpreisvergleichen im Internet ist sehr hoch und steigt nach wie vor. Die Preisabfragen gehen sehr schnell vonstatten und man erhält innert Sekunden eine Auflistung der verfügbaren Flüge.

Leider kann ich niemandem versprechen, dass die aufgelisteten Preise stimmen. Solange ich den Preisen nicht trauen kann, werde ich Flughexe wohl auch nicht wieder besuchen. Schade, aber wie gesagt, andere Websites sind einfach besser und ich werde ja dafür bezahlt, dass ich eine ehrliche Rezenszion schreibe.

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Erholung am Walensee

MonsterAndCritics.de schreibt auf seiner Website über die Walensee-Region, in der die Besucher (laut M&C) Hektik und Stress hinter sich lassen können und "Entschleunigung" das Motto sei.

Besonders empfohlen wird den Besuchern die Gemeinde Amden, wo diverse Wanderwege starten.

Mehr dazu im Artikel von MAC.

Dienstag, 9. Oktober 2007

In 10 Sekunden zu günstigeren Krankenkassenprämien?

Hinweis: Dies ist eine von trigami vermittelte Auftragsarbeit, für welche ich ein Honorar erhalte. Konkret heisst das: Ich werde dafür honoriert, dass ich über ein Produkt oder eine Dienstleistung schreibe (und nicht dafür, dass ich positiv darüber schreibe). (Mehr Informationen)

Die CSS Versicherungsgruppe verspricht auf ihrer Homepage 10sekunden.ch, dass man innert 10 Sekunden eine Menge an Versicherungsprämien einsparen kann.

Ich bin kein Kunde der CSS Versicherung, also interessiert es mich, ob diese Versicherung günstiger ist als meine aktuelle. Und natürlich will ich auch schauen, ob man wirklich innert 10 Sekunden zu einem Ergebnis kommt. Also los gehts:

- www.10sekunden.ch in den Webbrowser eintippen -> 3 Sekunden
- Ausfüllen von Krankenkasse, PLZ, Jahrgang, Geschlecht -> 6 Sekunden
- Auf das Ergebnis warten -> 7 Sekunden

Total: 16 Sekunden


Ich bin erstaunt, das geht wirklich sehr rasch! Das Angebot ist im Grundsatz also wie geeignet für mich und alle jene Leute, welche immer zu wenig Zeit haben und noch dieses und jenes tun sollten.

Der Aufbau des Webauftritts ist gelungen, die Seite ist übersichtlich, das Farbschema ist mir ebenfalls positiv aufgefallen und die Navigation ist sehr einfach zu verstehen. Jedoch stören mich die punktierten Linien, welche auf der Ergebnisseite auftauchen und quer durch das eigentliche Ergebnis führen (siehe Bild). Liebe CSS, ich denke, das liesse sich doch noch beheben, oder? ;o) Ansonsten gibt es von der Darstellung her nicht viel zu meckern. Anders sieht es aus, wenn man auf den CSS-Link klickt und dann auf css.ch landet. Aber das ist eine andere Geschichte.

Nun zum Ergebnis: Laut dem Prämienersparnis-Rechner kann ich jährlich CHF 266.40 sparen und hätte neu eine Monatsprämie von CHF 120.80. Aber: Bei meiner aktuellen Versicherung habe ich eine günstigere Monatsprämie; anscheinend ist der Rechner nicht so genau wie ich es erwartet habe. Nun gut, ein Wechsel erübrigt sich somit für mich.

Das heisst jetzt jedoch nicht, dass man bei 10sekunden.ch nichts spart! Es könnte sich durchaus lohnen, diese 16 Sekunden einzusetzen und auf diese Weise eventuell bares Geld zu sparen. Denn in den erweiterten Ergebnissen teilt mir 10sekunden.ch mit, dass ich, wenn ich Kunde der Mutuel Assurances wäre, jährlich rund CHF 417.60 sparen könnte. Das ist eine Menge Geld!

Die Vorstellung gefällt mir: In 16 Sekunden über CHF 417 gespart; gibt hochgerechnet einen fiktiven "Stundenlohn" von über CHF 93'000.-... Ok, das ist jetzt ein bisschen weit hergeholt, jedoch gefallen mir solche Gedankenspielereien einfach! ;o)

Zusammenfassung:
+ Schöner, kompakter Aufbau
+ Extrem schönes Farbschema, ideal kombinierte Farben, angenehm fürs Auge
+ Einfache Navigation / Benutzerführung
- Punktierte Linien auf der Ergebnisseite nerven
- Nicht jeder spart auch wirklick Geld

PS: Generell sollte noch erwähnt werden: Man weiss nicht, mit welchen Daten die CSS rechnet, welche Franchise sie für den aktuellen Versicherer einsetzt etc. Ich rate deshalb allen, die Angebote nochmals mit einem neutralen Vergleichsrechner zu überprüfen.

ZVV: Verwirrte Pendler


Ein Blogeintrag von Ranil erinnerte mich gerade an meine tägliche Arbeit. Er sass in einer S7. Kurz vor Bassersdorf meldet sich der Lokomotivführer:

"Diese S7 verkehrt ausnahmsweise nicht über Kloten - Balsberg - Opfikon, sondern fährt nach Zürich Flughafen. Reisende nach Kloten - Balsberg - Opfikon verwenden bitte die Busse ab Bassersdorf. Reisende nach Oerlikon und Zürich HB steigen bitte in Zürich Flughafen um."

Seiner Schätzung nach hat der Grossteil der Pendler die Durchsage (inhaltlich) nicht verstanden. Auch die dritte Wiederholung wollte nicht in die Köpfe der Pendler rein. Selbst als sie den Bus mit der grossen Aufschrift "BAHNERSATZ" sahen, wussten diese noch immer nicht, was sie nun zu tun hatten.

Jeden Tag um 13:09 fährt ab Chur ein Eurocity nach Brüssel. Direkt. Anfangs dieser Woche jedoch hatte der Zug von Frankreich her kommend ein technisches Problem, so dass wir ab Chur nur einen Ersatzzug zur Verfügung hatten. Dieser Ersatzzug fuhr bis Zürich HB, wo die Reisenden dann auf den "Original-Eurocity" umsteigen konnten, welcher sie nach Brüssel bringt. Noch im Bahnhof Chur kam via Lautsprecher ca. alle zwei Minuten eine Durchsage an die Reisenden, dass sie in Zürich umzusteigen hätten, wenn sie nach Lenzburg, Aarau, Basel, Strassbourg, Brüssel wollen. Kurz vor der Ankunft in Zürich HB gaben wir diese Information nochmals auf Deutsch, Englisch und Französisch durch.

Wer jetzt glaubt, es seien dann auch alle umgestiegen, täuscht sich: Als ich kurz durch den Zug laufe, um ihn zu räumen, sitzt da fröhlich eine Dame an ihrem Znüni und als ich sie frage, ob sie denn die Durchsage nicht gehört habe, antwortet sie:

"Doch doch, aber i han gmeint Sie händ das sicher falsch gseit und drum denkt jetzt blieb i mal sitze und luege mal ob dä Zug nit glich na wiiter fahrt. Has nur komisch gfunde dass all ander usgstiege sind."

Und das ist jetzt kein Witz, so unglaublich es auch klingen mag! Ok, die Dame war eher älter, anscheinend ein wenig senil und geistig nicht mehr so auf der Höhe, aber auch jüngere Semester haben schon ähnliche Szenen geboten.

Sonntag, 30. September 2007

Next Generation Internet mit Steve Ballmer

Dies ist ein von trigami vermittelter Auftrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter Auftrag.

Bald ist es also so weit: Der Next Generation Internet-Event mit Steve Ballmer, Sascha Corti, Stefano Mallè und anderen steht bevor. Am kommenden Donnerstag spricht Ballmer in Oerlikon über die neue Art von User-Interaktion in Software und Internet. Durch das Zusammenwachsen von Desktop-Computing und Internet werden völlig neue Arten von Software und Internetdiensten ermöglicht und schnellere Webdienste und -seiten können entwickelt werden. Ich bin gespannt, was der Microsoft-CEO dazu zu sagen hat.

Danach gibt Ballmer das Zepter an Sascha Corti und Stefano Mallè ab, welche anhand konkreter Beispiele und mit neuesten Technologien zeigen wollen, wie die kommenden Websites und Internetapplikationenen gebaut werden. Dies verspricht schonmal sehr spannend zu werden! Folgende Themen werden laut Internet-Briefing angesprochen:

- Rich Internet Applications an konkreten Beispielen
- Entwickeln, was Nutzer wollen, wie sie es wollen
- Webapplikationen, die sich wie Desktopprogramme anfühlen
- Desktopprogramme, die sich wie Webapplikationen anfühlen
- Vektoren statt Pixel: Einmal für alle Devices und Bildschirmgrössen gestalten
- Integration aller Medien: Text, Bild, Video, 3D

Am Schluss diskutieren noch fünf Vertreter der Branche die zukünftigen Entwicklungen im Internet und auf was wir bereits heute achten müssen.

Ein ausführlicher Bericht über den Anlass folgt am nächsten Wochenende oder spätestens in der darauf folgenden Woche auf andreashobi.blogspot.com und schweizweit.net.

Hier nur noch kurz ein paar Worte zu den Sprechern des Nachmittages:

STEVEN A. BALLMER (CEO, MICROSOFT)

Steve Ballmer ist CEO von Microsoft und wurde 1980 von Microsoft-Gründer Bill Gates angestellt. Danach leitete er mehrere Abteilungen, bevor er nach der Jahrtausendwende CEO wurde. Ballmer ist verantwortlich für das Vorwärtskommen von Microsoft und neue Innovationen.

SASCHA P. CORTI (DEVELOPER EVANGELIST, MICROSOFT SCHWEIZ GMBH)
Sascha P. Corti arbeitet für Microsoft Schweiz als Senior System Engineer mit Fokus auf die .NET Plattform. Seine Ausbildung beinhaltet die Studiengänge Informatik-Ingenieur an der ETH Zürich und Witschafts-Informatik an der Universität Zürich. Seine praktischen Erfahrungen umfassen 7 Jahre Tätigkeit als Softwareentwickler bei einer schweizer Bank und Anstellungen als Systems Engineer bei mehreren amerikanischen Hi-Tech Firmen, darunter Silicon Graphics und Microsoft.

STEFANO MALLE (PLATFORM STRATEGY ADVISOR, MICROSOFT SCHWEIZ GMBH)

Stefano Mallè arbeitet seit fast vier Jahren als Platform Strategy Advisor bei Microsoft Schweiz. Nach seinem Informatik-Studium an der ETH Zürich arbeitete er für eine kleine Softwarefirma. Danach sammelte er über 10 Jahre Erfahrung im Finanzsektor bei der UBS AG und der Credit Suisse First Boston.

Als Platform Strategy Advisor fokussiert sich Stefano Mallè auf die neusten technologischen Entwicklungen und arbeitet vorallem mit Entscheidungsträgern in grösseren Unternehmen zusammen.

(Hinweis: Eigentlich wäre geplant gewesen, einen ausführlichen Artikel über den Next Generation Internet-Event NACH dem Anlass zu schreiben. Auf Druck von Trigami (Abgabedatum 28. September) habe ich stattdessen einfach diesen Kurzartikel geschrieben. Sorry Internet-Briefing, aber ich musste ja schliesslich meine Deadline einhalten.)

Montag, 24. September 2007

Google hat Angst vor der Schweiz: Das ich nicht lache!

Richtig schmunzeln musste ich heute morgen, als ich die Aussage vom Präsidenten des Verbandes Schweizer Presse, Hanspeter Lebrument las. Andreas M. Schönenberger, Manager von Google Schweiz sprach vor kurzem vor den Schweizern Verlegern. Lebrument darauf: "Schönenberger ist gekommen, weil Google Angst vor uns hat. Jetzt kommt man bei Google langsam auf die Welt, die brauchen aber noch ein wenig Nachhilfeunterricht."

Ich bewzeifle sehr stark, dass die weltweit erfolgreiche Firma Google Angst hat vor den kleinen Schweizern Verlegern. Die Marktmacht von Google ist viel zu gross, als dass sie vor einem so kleinen Verband Angst haben müssten. Vielmehr ging es Google beim Auftritt von Schönenberger darum, Hand zu bieten für eine Lösung, welche beide Seiten zufrieden stellt.

Falls Google von seinem Dienst news.google.ch nicht mehr auf die Schweizer Presse verlinkte, würde diese an Lesern verlieren und schlimmstenfalls irgendwann verschwinden. Die Schweizer Presse ist überspitzt gesagt also ein Stück weit auf Google angewiesen und sollte dieser Firma höflicher begegnen.

Verleger-Präsi Hanspeter Lebrument weiter: "Wenn es uns nicht mehr gibt, haben sie bei Google auch keine Inhalte mehr." Neee, dann würde Googe die News einfach direkt von den Agenturen besorgen, so meine Meinung.

Wie denkt ihr darüber? Seit ihr eher meiner Meinung oder steht ihr auf Seiten der Schweizer Presse? Ich bin gespannt auf eure Meinungen! ;o)

Sonntag, 9. September 2007

Typisch Amerikaner?

Anfangs dachte ich mir bei folgendem Video: "Typisch Amis!" ;o) Doch dann kam das überraschende Ende...

Gefunden bei weblo.ch

Sonntag, 2. September 2007

Exsila .:. Meine Erfahrungen

Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag. (Mehr Informationen)

Exsila - Zum ersten mal habe ich bei der SF-Sendung "startup" von dieser Firma gehört. Die Idee hörte sich interessant an: Anstatt immer wieder neue DVDs, Bücher und Games zu kaufen, tauscht man sie einfach untereinander!

Die Firma ist nach eigenen Angaben "die erste Schweizer Tausch-Community für Filme, Games und Musik."

Wie gerufen kam deshalb das Angebot auf Trigami, das Exsila-System zu testen und über das junge Unternehmen zu schreiben.

Die Anmeldung ging dann auch sehr rasch, und schon befand ich mich auf meiner Startseite, von wo aus ich Artikel einstellen kann und mit wenigen Klicks zu meinen Bestellungen, Angeboten und Tauschinseln gelange.

Angebot einstellen

Das Einstellen eines Artikels geht sehr einfach von sich: Zuerst fragt Exsila nach der Strichnummer des Artikels. Also gebe ich diese ein, in meinem Fall ist dies die Strichnummer der DVD "Quiz Show". Ich bestätige die Eingabe und - wow! - Exsila findet automatisch alle weiteren Infos:

Titel: Quiz Show
Darsteller: John Turturro | Rob Morrow | Ralph Fiennes
Regie: Robert Redford


Ausserdem wird noch automatisch ein Bild der DVD angezeigt. Genial! So entfällt die ganze restliche Abtipperei. Danach muss man nur noch kurz den Zustand des Artikels eingeben und schon hat man ein Produkt online gestellt. Wirklich sehr einfach!

Die Währung

In der Exsila-Welt gibt es eine eigene Währung, die sich "Exsila-Punkte" nennt. Ein Exsila-Punkt entspricht einem Schweizerfranken.

Der Tausch


Ich wähle den Artikel, den ich gerne haben möchte und schau mir die Angebote an. Jeder Anbieter legt selber einen Preis fest und schreibt in ein paar wenigen Worten, wie es um den Zustand des Produkts steht. Auffallend ist, dass sich die meisten angebotenen Produkte (zumindest laut den Beschreibungen) in einem ausgezeichneten Zustand befinden. Nachdem ich den Artikel bestellt habe, schickt der Besitzer ihn mir per Post zu. Von nun an gehört der Artikel mir und ich darf ihn solange behalten, wie ich will. Natürlich kann ich ihn auch weitertauschen, wenn ich ihn nicht mehr benötige.

Exsila vs. DVD-Verleih


Bisher war ich Kunde eines DVD-Verleihs, welcher in allen grösseren Schweizer Städten seine gelben Tauschboxen aufgestellt hat. Wie ich nun gesehen habe, ist Exsila rund die Hälfte günstiger als dieser Verleih. Hinzu kommt - wie schon erwähnt - dass ich bei Exsila die DVD behalten darf. Somit stellt die Firma eine grosse Konkurrenz für die bestehenden DVD-Verleiher dar und wird in Zukunft bestimmt noch an Kunden gewinnen.

Exsila vs. Internetauktionen

Vor einigen Jahren war ich ausserdem Kunde des grössten Schweizer Online-Auktionshauses. Regelmässig bestellte ich dort DVDs, Bücher und CDs und bot selber auch welche an. Der Unterschied zwischen Exsila und diesen Auktionshäusern ist: Exsila kostet nichts! Bei den Auktionshäusern jedoch zahlt man Provision. Ob Exsila auch weiterhin kostenlos bleibt, oder einfach nur wartet, bis das Unternehmen genügend Kunden und Bekanntheit hat, wird sich zeigen...

Wieviel kostet eine DVD bei Exsila?

Wenn man davon ausgeht, dass man genausoviele DVDs anbietet wie man selber auch bestellt, "kostet" eine DVD ca. CHF 1.30. Dies sind die Versandkosten, welche die Post für eine normale DVD berechnet.

Meine Erfahrungen

Ich nutzte den Exsila-Test, um mal wieder Sachen aus meinem Keller und aus den verstaubten Regalen los zu werden und stellte gleich 40 Produkte in Exila ein. (Wenn Du mal Deinen Estrich entrümpeln willst: Exsila ist die richtige Adresse für Dich!) Bereits nach wenigen Minuten war das erste Produkt weg. Innerhalb weniger Tage gingen dann nochmals 10 weitere Produkte raus. Zu meinen "Kunden" gehörte dabei interessanterweise auch Rouven Küng (Exsila-Gründer), welcher von mir die DVD "Die Liga der aussergewöhnlichen Gentleman" ersteigerte. Leider gehörte auch ein unehrlicher (oder vergesslicher) Herr P. S. aus Neftenbach zu meinen Kunden, welcher von mir zwar das PC-Spiel "Prison Tycoon" erhielt, den Erhalt jedoch nie bestätigte. Obwohl dies keinen Einfluss auf meine Exsila-Bewertung hatte (nach wie vor 100% positiv) trübte dies meine Freude am Tauschen ein wenig.

Verbesserungsvorschläge


Der erwähnte Herr P. S. war neu bei Exsila und hatte zuvor noch keine Artikel getauscht und bestellt (oder zumindest keinen Erhalt bestätigt). Exsila sollte den Mitgliedern die Möglichkeit bieten, bei den Optionen auswählen zu können, wem man die eigenen Produkte anbieten will. So wäre es möglich, zu bestimmen, dass man nur mit Mitgliedern tauschen will, welche über 80% positive Rückmeldungen vorweisen können oder nur mit jenen, welche bereits mindestens 3 Artikel getauscht haben.

Ich habe zu den letzten Weihnachten zweimal die gleiche DVD geschenkt bekommen. Und zu allem Übel interessierte mich die DVD auch gar nicht. Kein Problem, dachte ich mir, stellst die beiden bei Exsila ein. Aber neee, war wohl nix. Man kann keinen Artikel doppelt reinstellen. Schade!

Fazit

Vergiss den DVD-Verleih und vergiss Ebay, Ricardo und wie sie alle heissen: Exsila bietet einen besseren Service und ist erst noch einfach zu bedienen. Der Firma steht noch eine grosse Zukunft bevor!

Wenn Du auch mal den Exsila-Service testen willst, schau mal bei den Jungunternehmern vorbei und bilde Dir Deine eigene Meinung.