Freitag, 29. Juni 2007

Wie ein Zugbegleiter bloggt


Bild © pixelio.de

Wiedermal nehme ich an einem Blog-Karneval teil. Diesmal stellt eint.de die Frage, wie die Blogger ihre Texte verfassen, woher wir unsere Ideen nehmen, wie das Schreiben abläuft und wie lange wir für einen Beitrag ungefähr brauchen.

>>> Woher ich meine Ideen nehme


Na, das ist ja wohl klar, aus dem Berufsleben natürlich! ;o) Das Kondukteur-Leben bietet enorm viel Stoff für einen Blog. Man erlebt täglich so viele neue Sachen, lernt Leute kennen und kommt in der Weltgeschichte (oder zumindest mal in der Schweiz) herum... An Themen mangelt es mir also nie.

Zudem verfolge ich täglich, was in den Medien über die SBB und den öffentlichen Verkehr allgemein berichtet wird und greife dies manchmal auf. So geschehen beim Kassensturz-Beitrag zum Thema Preiserhöhung / Platzmangel. Natürlich nutze ich dabei auch den Google Alerts-Service und die Google Blogsuche. Ich Zukunft werde ich vermutlich auch Technorati auf den Monitor setzen.

>>> Wie ich Blog-Texte verfasse

Berichte aus meiner Tätigkeit als Kondukteur entstehen meistens in den Arbeitspausen. Ich notiere mir dort die Stichworte und wichtige Dinge, welche ich im Artikel erwähnen will. Zuhause setze ich mich den vor den iMac und formuliere die ganze Sache aus. Manchmal braucht es dazu noch Hintergrundrecherchen im WWW.

Breaking News und aktuelle Dinge veröffentliche ich dabei umgehend. Hintergrundberichte (wie zum Beispiel derjenige über Schwarzfahrer) müssen nicht zwingend sofort veröffentlicht werden. Diese speichere ich dann ab und nutze sie, wenn ich mal nicht soviel Zeit zum Schreiben habe oder mir die Themen fehlen. Im Moment befinden sich rund 30 Artikel in der Warteschleife. Manchmal kommt es vor, dass eine Breaking News perfekt zu einem Warteschleife-Artikel passt und ich diese dann zu einem Artikel verschmelze und veröffentliche.

>>> Zeitaufwand für die Artikel

Die Zeit, welche ich für einen Artikel benötige, schwankt extrem. Für diesen Beitrag habe ich rund 40 Minuten gebraucht. Da ich hierzu keine Hintergrundrecherchen machen musste, war ich eher schnell. Andere Artikel benötigen ohne weiteres auch mal 90 oder mehr Minuten, manchmal verteilt auf mehrere Tage. Natürlich gibt es auch Beiträge, welche in weniger als 5 Minuten erstellt sind, wie zum Beispiel dieser CS-Artikel hier.

Da ich jedoch, wie oben schon erwähnt, auch immer ein wenig beobachte, was in den Medien und in den Blogs über die SBB geschrieben wird, beträgt mein täglicher Aufwand für das Schreiben und das Monitoring rund zwei bis drei Stunden.

>>> Tipps zum Schreiben von guten Inhalten

Eint.de fragt, ob wir Blogger Tipps hätten, wie man gute Artikel schreibt. Ich bin zwar kein Profi-Blogger und mein Schreibstil lässt bestimmt noch zu wünschen übrig, doch meine Erfahrung zeigt folgendes: Es ist von Vorteil, wenn man einen Beitrag schreibt, abspeichert (ohne ihn zu veröffentlichen), eine Nacht oder zwei darüber schläft und dann nochmals durchgeht. Auf diese Weise kann die Qualität eines Beitrages enorm gesteigert werden.

Ausserdem ist es von Vorteil, wenn man weiss, welche Themen die Leser interessieren. Mit Google Analytics kann man das ziemlich gut auswerten. Ich schaue jeweils, welche Artikel am meisten aufgerufen werden und welche Artikel die durchschnittlich längste Verweildauer (= Lesezeit) vorweisen können. Auf diese Weise versuche ich, die Qualität meines Blogs von Woche zu Woche zu erhöhen.

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Blog-Radar

- Hier können Luzerner ihren Führerausweis gegen ein öV-Abo eintauschen: www.stop-ozon.ch

- An alle Turner vom Eidgenössischen Turnfest Frauenfeld: Hier könnt ihr am grossen SBB-Wettbewerb teilnehmen!

- Im Blick gelesen: Tramchauffeure und SBB-Lokführer verdienen mehr als Swiss-Piloten!

- Aber nei! Heute stiess jemand auf meinen Blog, nachdem er via Google nach "sbb halbtax fälschen" suchte... Ui ui ui! ;o)

- Laut Trainblog bietet Amtrak nun auch Luxus-Bahnreisen an

Schwarzfahrer: Voll erwischt!

Zug 08:04 ab Zürich HB nach Luzern. Typischer Pendlerzug. Nichts Besonderes.

Doch irgendwie hatte ich das Gefühl, dass es gut wäre, die Kontrolle mal anders als üblich durchzuführen. Normalerweise kontrollieren wir so: Der eine Zugbegleiter beginnt an einem Ende des Zuges, der andere Zugbegleiter kommt ihm vom anderen Ende entgegen. Sprich: Die Fahrgäste in der Mitte des Zuges werden zwischen Zürich und Thalwil selten kontrolliert.

Heute jedoch teilten wir uns den Zug von Anfang an auf. Mein Kollege machte die hinteren vier Wagen, ich die vorderen. Doch anstatt am Ende des Zuges zu starten, begann ich in der Mitte. Und siehe da, alleine im oberen Stock des mittleren Doppelstock-Waggons hatte ich:

- 2 Personen mit nicht entwerteter Mehrfahrtenkarte (macht jeweils CHF 5.- + eine Entwertung)
- 2 Personen mit Billetten erst ab Thalwil (anstatt ab Zürich HB; macht jeweils CHF 7.40)
- 1 Person ohne Billett nach Zug (für CHF 18.40)
- 6 Personen, die ihren Platz verliessen, als sie mich sahen und mir leider entwischt sind

Nun werde ich meinen Vorgesetzten mal darauf hinweisen und denke, dass in der Mitte zukünftig stärker kontrolliert wird... ;o)

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Kreuzfahrt in der Karibik


IMG_0184.JPG, originally uploaded by Graustein.

Im Moment planen ich und meine Freundin für nächstes Jahr eine Kreuzfahrt in der Karibik. Für sie wird es das erste, für mich bereits das dritte Mal sein. Schon im Dezember 2005 und September 2006 hatte ich das Vergnügen, jeweils eine einwöchige Rundreise durch die Karibik machen zu können. Dieser Artikel soll für euch eine Anregung sein, falls ihr auch mal eine Karibik-Kreuzfahrt plant. Hier könnt ihr über meine Erfahrungen lesen und euch somit ein besseres Bild darüber machen, ob das etwas für euch sein könnte.

Meine erste Reise führte mich mit der GOLDEN PRINCESS der Reederei Princess Cruises von San Juan (Puerto Rico) über St. Thomas (USVI), St. Maarten (Niederlande / Frankreich), Grenada und die Isla Margarita (Venezuela) nach Aruba (Niederlande) und zurück nach San Juan.

Die Golden Princess ist ein beeindruckendes Schiff. Gebaut 2001, hat sie Platz für 2'600 Passagiere und 1'100 Crewmitglieder (früher wurde ein Schiff als "gross" bezeichnet, wenn es Platz hatte für 1'100 Passagiere; heute ist dies die Zahl der Crewmitglieder...) verteilt auf 18 Decks. Mit 109'000 Bruttoregistertonnen gehört sie zu den grössten Passagierschiffen der Weltmeere. Das "Sabatini's" ist eines der besten Restaurants, in welchen ich je gegessen habe und auch das Unterhaltungsprogramm kann sich sehen lassen: In den drei Show-Lounges Princess Theatre, Vista Lounge und Explorers Lounge wird für jeden rund um die Uhr etwas geboten. Von Broadway Musicals bis zu Caribbean Caliente gibt es alles zu sehen. Wer gerne tanzt ist bei "Shake, Rattle & Roll" gut aufgehoben und auch "Country Roads" dürfen auf dem Schiff nicht fehlen.

Wie schon erwähnt, ist das Sabatini's eines der besten Restaurants. Doch auch das Bernini und Donatello können sich sehen lassen, genau so wie das Horizon Courts-Buffet. Den Partytigern und -mäusen unter euch kann ich die Skywalker-Disco empfehlen. Wo sonst fühlt man sich in einer Location wie in einem Raumschiff und hat eine Panoramasicht auf das nächtliche Meer und in Hafennähe über die Skyline der Inseln?

Ein paar Worte noch über die Kabinen: Die Golden Princess verfügt über 1'301 Kabinen, davon sind 1'096 Standard-Innenkabinen und -aussenkabinen, inklusive 711 mit Balkon. Dazu kommen noch die 22 Suiten, 180 Minisuiten (in einer von denen war ich), eine Grandsuite und zwei Familiensuiten mit Platz für insgesamt zehn Personen. Die Grösse der Kabinen variert von 15.3 bis 23.7 Quadratmetern und diejenige der Suiten von 30.2 bis 74.3 Quadratmetern. Jede Kabine verfügt über TV (den man aufgrund des Unterhaltungsangebotes kaum braucht), Safe, Kühlschrank (sehr wichtig in der tropischen Karibik!), Föhn, Badezimmer und Schreibtisch. In meiner Minisuite hatte es ausserdem noch eine gemütliche Sitzecke mit Sofa und zusätzlichen Sitzgelegenheiten.

Selbstverständlich verfügt die Golden Princess auch über einen Fitness- und Spa-Bereich. Den habe ich jedoch nie in Anspruch genommen und deshalb kann ich euch darüber kaum etwas erzählen. Was ich jedoch weiss: Es gibt ein Lotus Spa (mit zahlreichen Massagen und Verwöhn-Möglichkeiten), Hot-Stone-Massagen und Aerobic auf den Pool Decks. Auch Zahnbleiche-Behandlungen und ähnliches dürfen nicht fehlen.

Was es auf der Golden Princess sonst noch gibt:

- 4 Pools / 9 Whirlpools / Saunas
- Tischtennis
- Photo-Studio
- Pizzeria
- Hamburger Grill am Pool
- 17 Bars / 1 Kavier-Bar
- Internet-Café und Bibliothek
- Grosses Kasino
- Spielhalle
- Hochzeitskapelle
- Glacéria
- und tausende Dinge mehr

Ganz klar zu den Highlights gehörten natürlich die Landausflüge. In Puerto Rico hatte ich die Möglichkeit, direkt vom Hilton Hotel aus in einen wunderschönen am Meer gelegenen Park zu gelangen, wo an diesem Tag auch gleich ein Volksfest stattfand, auf St. Thomas besuchte ich Magens Bay, laut National Geographic einer der zehn schönsten Strände weltweit, in Grenada war ich zum ersten Mal in meinem Leben in einem richtigen Regenwald (inkl. frei herumlaufender Affen!) und auf der Isla Margarita war ich in einem Meermuseum, wo man alle möglichen Meerestiere begutachten konnte (siehe Fotos). Einmalig!

Hier gibt es noch einige Karibik-Impressionen und meine Fotos der Kreuzfahrt.

Bald folgt der nächste Teil meines Karibik-Berichtes. Wenn ihr regelmässig hier vorbeischaut, verpasst ihr nichts!

Als kleiner Vorgeschmack kommt hier schonmal ein Video über die Reederei Royal Caribbean, mit der ich die zweite Kreuzfahrt erleben durfte:


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Donnerstag, 28. Juni 2007

Immer diese Drohungen...


Bild © pixelio.de

Kürzlich im Zug von Luzern nach Zürich: Wir müssen in Zug einen Anschlusszug abwarten und erhalten über Lautsprecher die Information, dass dies ungefähr 4 Minuten dauere. Ich mache im Zug die entsprechende Durchsage, um meine Fahrgäste zu informieren. Kurz darauf kommt ein Herr aus dem Zug gelaufen, direkt auf mich zu. Warum wir denn in Zug immer Anschlusszüge abwarten, will er wissen. Und ob wir mit Verspätung in Zürich HB ankommen werden. Leider kann ich ihm dies noch nicht sagen, da ich nicht weiss, ob die Angabe "ungefähr 4 Minuten" auch stimmt. Ich sage ihm, dass komme ganz drauf an, wann wir fahren können.

"WENN WIR NICHT PÜNKTLICH IN ZÜRICH HB ANKOMMEN, DANN PASSIERT WAS!", schreit mich der Herr in aller Wut an.

Bei der Ankunft in Zürich HB hatten wir 2.5 Minuten Verspätung. Jetzt sitze ich zuhause vor dem iMac und warte bis "was passiert". ;o)

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Blog-Radar

- Österreich plant die Einführung eines GA-ähnlichen Angebots und lobt das Schweizer Vorbild. (Viele Hintergrundinfos zum GA)

- Klyx ist seit neustem mit PostIt-Zetteln unterwegs und schreibt der SBB dann auch gleich, was ihm nicht passt.

- Şenol glaubt, über paranormale Fähigkeiten zu verfügen. Man höre und staune! ;o)

- Ein Sprayer, welcher unter anderem auch SBB-Waggons besprühte, konnte verhaftet werden

Mittwoch, 27. Juni 2007

Traumjob Kondukteur

Manchmal habe ich echt das Gefühl, in einem Traumjob gelandet zu sein. Unter anderem dann, wenn ich die Möglichkeit habe, mit weither gereisten Touristen Gespräche zu führen. Dabei hört man immer wieder erstaunliches, skurilles, verrücktes und unglaubliches aus fernen Ländern.

Kürzlich sass ein Vietnamese in meinem Zug. Er erzählte von seinen Ferientagen hier in der Schweiz und wir sprachen über diverse Unterschiede zwischen der Schweiz und Vietnam. Dabei erzählte er mir, dass es für ihn ungewohnt sei, in den Kaufhäusern soviele Selbstbräuner-Produkte zu sehen. In seinem Land gebe es die grundsätzlich nicht, mal abgesehen von den Touristen-Hochburgen. Dafür finde er in den Schweizer Kaufhäusern keine Whitening-Lotions. Diese seien in Vietnam in jedem Laden erhältlich.

Wir leben wohl in einer verkehrten Welt: Während man in unserer Region krampfhaft versucht, einen dunkleren Teint zu bekommen und dabei auch Selbstbräuner, Solarstudios und ähnliches benutzt, hat das vietnamesische Schönheitsideal eine möglichst helle Haut. Auch in anderen Ländern, wie zum Beispiel Thailand ist das anscheinend der Fall. Wer dort eine dunkle Haut hat, wird der Unterschicht zugeordnet. Deshalb benutzen die Menschen dort Whitening-Lotions, um eine hellere Haut zu erhalten.

Der Mensch will immer genau das, was er nicht hat. Sonderbare Welt.
Übrigens: Auch der Thaiminator berichtet über dieses Phänomen. Anscheinend ist in Thailand auch die "Pink Nipple Creme" sehr beliebt...


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Beat Schlatter im Zug


Da hatte ich doch tatsächlich den Schweizer Komiker und Schauspieler Beat Schlatter im Zug. Irgendwie sah er ein wenig breiter und ein wenig älter aus, als im Fernsehen... Ob das darin liegt dass er nicht geschminkt war und an diesem Tag keine Outfitberater hatte, welche ihm Kleider empfehlen konnten, die ihn schmäler machen? Ich weiss es nicht. Auf jeden Fall wünsche ich ihm viel Spass hier im wunderschönen Graubünden! ;o)

Für alle, die Beat Schlatter nicht oder kaum kennen:

Der frühere Punk organisiert oft Bingoabende mit ausgefallenen Preisen und spielte in diversen Filmen mit:

- Katzendiebe (1996)
- Komiker (2000)
- Ferienfieber (2004)
- Exklusiv (1999)
- Mein Name ist Eugen (2005)
- Kleine Fische (2006)


Ausserdem tritt er regelmässig als Komiker auf, gewann mit "Katzendiebe" den Prix Walo und mit "Komiker" den SSA-Preis für das beste Drehbuch.

MySwitzerland 2.0

Seit kurzer Zeit gibt es auf der Website MySwitzerland.com ein neues Feature: Die User (insbesondere die Schweiz-Touristen) können auf einer seperaten Unterseite ihre selbst gedrehten Filme hochladen und somit der Weltöffentlichkeit zeigen. Ausserdem ist es möglich, die Filme zu bewerten und kategorisieren.

Jedoch kommt diese Neuigkeit nicht ganz ohne Zensur aus: Um Missbrauch vorzubeugen, werden die Videos nicht sofort hochgeschaltet, sondern zuerst durch MySwitzerland.com gesichtet. Was "getestet und für gut befunden" wird, kann man danach auf der Homepage anschauen.

Ich habe mir einige der Videos angeschaut und staune über die hohe Qualität der Filme. Die am meisten aufgerufenen und am besten bewerteten Clips sind jedoch fast ausschliesslich Werbefilme für Schweizer Sehenswürdigkeiten und Attraktionen und von professionellen Filmstudios erstellt.

Wenn ihr für das kommende Wochenende nach Ausflugstipps und -ideen sucht, wertet ihr hier bestimmt fündig. Wie wäre es zum Beispiel mit...

... dem Alpamare in Pfäffikon SZ?
... dem Greenfield Openair in Interlaken?
... Arosa?
... dem Pilatus?
... dem Heidiland für den Besuch des Heidi-Musicals?
... verschiedenen anderen Städten?

Kassensturz: SBB wird teurer!

Vor einigen Tagen traf ich zusammen mit einem weiteren Zugchef auf ein Fernsehteam im Zürcher HB. Als wir erfuhren, dass sie einen Beitrag für den Kassensturz machen, war uns bereits klar, wie der Beitrag enden wird. Noch nie hat der Kassensturz einen positiven Beitrag über die SBB gebracht. Irgend ein SF-Redaktor scheint ein Problemchen mit der SBB zu haben und sucht deshalb laufend nach neuen Nadeln im Heuhaufen SBB.

Diesmal hat er zwei Nadeln namens "Platzangebot" und "Preiserhöhung" gefunden.

Die SBB ist im Durchschnitt zu 30% ausgelastet. In der Rush Hour sind es natürlich deutlich mehr. Doch die wenigsten Züge sind zu 100% oder mehr besetzt. In meiner gesamten SBB-Karriere jedenfalls fuhr ich erst zweimal in einem wirklich bis auf den letzten Platz besetzten Zug mit. Über den Daumen gepeilt schätze ich mal grob, dass ich bisher ca. 2'500 Züge begleitet habe. Dies würde bedeuten, dass nicht mal jeder 1'000. Zug überfüllt ist.

Aus meiner Kondukteur-Tätigkeit weiss ich, dass wir Schweizer einen Zug als "voll besetzt" betrachten, wenn es kein vollkommen freies Abteil mehr hat. Ein Abteil hat jedoch bis zu vier Plätze und teilweise noch mehr. In einem Extrem-Beispiel gesehen wäre es also vorstellbar, dass in jedem 4er-Abteil eine Person sitzt und noch drei Plätze frei sind; der Zug ist also zu 25% ausgelastet. Die Fahrgäste betrachten ihn jedoch als "voll"... Ok, das ist ein fiktives und unwahrscheinliches Beispiel, doch meine Erfahrung zeigt, dass die Fahrgäste anfangen sich über das Platzangebot zu beschweren, wenn der Zug zu 50% aufgelastet ist.

Bezüglich der geplanten Preiserhöhungen muss man eines beachten:
- 6% mehr Fahrgäste reisten im letzten Jahr mit der SBB (verglichen mit dem Vorjahr)
- 50% mehr Plätze bietet die SBB dank Bahn 2000 an
- 3.1% oder leicht mehr soll die Preiserhöhung auf einzelnen Strecken betragen

In Bezug auf die 50% mehr Plätze relativieren sich also die Preiserhöhungen sehr stark. Dies scheinen die SBB-Kunden auch so zu sehen: Die Kundenzufriedenheit stieg auch dieses Jahr wieder an. Trotzdem will die SBB im Dezember die Preise nicht einfach erhöhen, ohne nicht auch gleich weitere Verbesserungen aufzugleisen:

- Zwei Züge zusätzlich pro Stunde von Zürich nach Bern und umgekehrt
- Neue 9-Uhr-Tageskarte für CHF 54.- (bisherige Tageskarte kostete CHF 56.-)
- Weitere Taktverdichtungen auf stark befahrenen Strecken
- Verbesserte Kundeninformationssysteme

Übrigens: Halbtaxabo, Gleis7, Juniorkarte und Enkelkarte bleiben weiterhin gleich günstig wie bisher.

Auf der Homepage vom Kassensturz fand ich bereits die ersten Reaktionen auf den Beitrag. Diese will ich euch nicht vorenthalten; hier sind sie, zusammen mit kurzen Kommentaren meinerseits:

Voelin Daniel, Neuhausen:
"Man könnte ja 2-3 Wagen anhängen, schon wäre ein Teil gelöst."
-> Klar, könnte man, doch wer bezahlt die zusätzlichen Wagen? (Beschaffung, Unterhalt etc.) Zudem verfügen viele Züge in der sogenannten Rush Hour bereits über die Maximal-Länge und können nicht mehr verlängert werden, weil die Perrons der Bahnhöfe zu kurz wären.

Peter Hochstrasser, St. Gallen:
"Auch wenn die Einzelbiliette teurer werden, ist die Bahn immer noch günstiger, als die Fahrt mit dem eigenen Fahrzeug."
-> So ist es! Endlich mal einer, der rechnen kann. ;o)

Peter Hochstrasser II, St. Gallen:
"Verspätungen sind in der Regel minimal, die SBB sind die pünktlichste Bahn der Welt. Sitzplatzmangel ist manchmal vorhanden, oft liegt der Grund bei den Passagieren selbst, viele brauchen für sich zwei Plätze und machen ungern Platz."
-> Das Problem mit den Fahrgästen, welche mehrere Sitze brauchen, kenne ich...

Christian Stricker, Widnau:
"Wenn die Billetpreise wieder steigen, dann muss wirklich jetzt dann mal etwas gehen. Auch auf sogenannten Nebenstrecken wie das St. Galler Rheintal. Dort fahren uralte Zugskompositionen, welche gar nicht kundenfreundlich sind."
-> Da bin ich gleicher Meinung! Doch meines Wissens werden die Preise im Rheintal nicht erhöht. (Korrigiert mich bitte, wenn ihr da mehr wisst als ich!)

Sylvia Heini, Zürich:
"Die SBB sind Spitze, was die Dienstleistungen anbelangt wie Sicherheit, Personalfreundlichkeit, Frequenzen der Züge und Sitzkomfort mit eben der Ausnahme der oft zu vollen Zügen zu Stosszeiten."
-> Muchos Gracias!

Carlo Massetti, Bassersdorf:
"Was das Platzangebot angeht kann ich nur feststellen... Sitzplätze hätte es meistens genug wenn nicht jeder zweite Passagier auch einen zweiten Sitzplatz für seine Einkäufe, Turntasche, Labtop usw. in Anspruch nehmen würde. Ich finde das Preis/Leistungsniveau angemessen."
-> Hatten wir doch schonmal, oder?

Christian Pircher, Ilanz:
"Die Schweiz hat den besten Öffentlichen Verkehr der Welt."
-> Amen!

Christian Pircher II, Ilanz:
"Im Stundentakt von S-chanf nach St-Cergue, von Rodersdorf nach Caslano. Die Bahnen und Busse erweitern das Angebot laufend, es werden neue Züge und Busse mit mehr Sitzplätzen beschafft, der Viertelstundentakt zwischen Zürich und Luzern wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Fragen Sie einen ausländischen Touristen - er ist vom Schweizer Transportsystem begeistert: extrem wenig Verspätungen, schlanke Anschlüsse (auch auf Busse)und ein einfaches Tarifsystem (keine Vorbuchung, keine Umtauschgebühren, keine Zuschläge, keine Einschränkungen in der Zugsbenützung)."
-> Wow, danke!

Marcel Tschumi, Wangen a.A.:
"Das Bahnfahren ist heute eindeutig zu teuer!Eine Erhöhung der Preise bei über 200 Mil.Gewinn ist jenseits von Glaubwürdigkeit! Jetzt ist genug der Abzockerei in der Schweiz!"
-> Davor hatten wir noch einen Verlust von vielen Millionen; der Gewinn gleicht das also wieder aus. Würden wir jedes Jahr einen Gewinn in dreistelliger Millionenhöhe machen, denke ich nicht dass die Preise erhöht würden.

Marcel Friedli, Stettlen:
"Es ist einfach über die steigenden Preise zu wettern bei der SBB und alles in Frage zu stellen, dabei hätte man im eigenen Haus selber viel zu tun in Sachen Leistung, ist es doch Tatsache, dass das Fernsehen auch immer teurer wird, die Leistungen aber immer schwächer. Nun kommt noch die Sommerzeit und die ist ja bekannt für ihr Ladenhüter-Programm. Mein Tipp, schauen sie selber mal in den Spiegel, als ihn nur immer den Anderen hinzuhalten."
-> Glaub mir, der Kassensturz hält SF für den besten TV-Kanal! Weltweit! Gegen SF sind BBC und CNN nur kleine Mäuse! Muhahah! ;o)

Heinrich L., CH:
"Die SBB erreichen mehr und mehr 3. Welt niveau mit dem Wagenmaterial."
-> Und ich dachte, wir hätten erst vor kurzem neue Züge (Doppelstock-S-Bahnen für Zürich, FLIRT für diverse Regionallinien & Thurbo) bestellt. Muss ich wohl falsch informiert sein...

Vroni Landolt, Olten:
"Gut Putz aber sofort bitte."
-> Ihr könntet uns dabei helfen, wenn ihr eure Pendlerzeitungen mitnehmt und eure Abfälle in den Eimer entsorgt.

Philippe Zuberbühler, Oberwil:
"Hoffentlich gibt es bald auch im öffentlichen Verkehr in der Schweiz endlich eine totale Liberalisierung. Der Betrieb/die Konzession für Teilstrecken oder das ganze Netz sollte man sofort international auschreiben und die Preiserfindung für die Konzession muss mit einer "reversed e-Auction" nach marktwirtschaftlichen Grundsätzen stattfinden. Dann würde die Fahrpreise (ähnlich wie im europäischen Luftverkehr) rasch auf ein vernünftiges Niveau fallen."
-> Hoffentlich bleibt dabei die Sicherheit nicht auf der Strecke... Denkst du wirklich, dass so ein Easy-Train (oder wie auch immer man die Billig-Züge dann nennen wird) besser gereinigt wird und über besseres Rollmaterial verfügt? I don't think so...

Gottlieb Dändliker, Commugny:
"Sehr zufrieden, den grössten Teil des Tages kann man Zürich -Bern sehr konfortabel reisen. sie sollten das auch erwähnen Die konstante Steigerung des Angebotes ist eindeutig zu sehen, dazu die Teuerung, dies rechtfertigt die Preispolitik der SBB. Sie soll auch korrekte Löhne zahlen können."
-> Jawohl, ich will weiterhin meine jährlichen CHF 450'000.- einen gerechten Lohn! ;o)

Nun bin ich gespannt auf eure Meinungen! ;o)

Dienstag, 26. Juni 2007

SBB: RailXperts für Europa


Der SBB-Konzern ist nicht nur DIE Schweizer Transportfirma schlechthin und eine der grössten Immobilienfirmen der Schweiz, nein, jetzt will sie sich auch europaweit mit ihrem Fachwissen profilieren und gründete zu diesem Zweck das neue Kompetenzlabel RailXperts.

Auf www.etcs.eu startete sie soeben eine europaweite Informationsplattform im SBB-Design mit wissenswertem über das neue Zugsicherungs- und Zugsteuerungssystem ETCS (European Train Control System), in welchem die SBB zu den Pionieren gehört (Sie hat als erste Bahn weltweit bereits im 2002 eine ETCS Level 2-Strecke erfolgreich betrieben). Damit will sie laut eigener Mitteilung die Dienstleistungen und Kompetenzen der SBB aufzeigen.

Auf www.etcs.eu ist es dank interaktiver Flash-Übersichtskarten möglich, alle bisher realisierten oder noch im Bau befindlichen ETCS-Strecken in Europa und der Welt anzusehen. Zudem visualisieren Videos eindrücklich die Funktionsweise des Systems.

Zudem ist die RailXperts-Homepage auch unter folgenden URL's erreichbar:

- www.railxperts.org
- www.railxperts.net
- www.railxperts.ch
- www.railxperts.de
- www.railxperts.at
- www.railxperts.eu

Scheint so, als habe die SBB diesbezüglich noch Grosses vor. In der Vergangenheit war es nicht üblich, dass die SBB gleich soviele Domains auf ein mal reservierte.

Wieso die SBB Ernesto Bertarelli dankbar ist


Bild © sports-geneve.ch

Im Moment kämpft die Alinghi in Valencia (Spanien) um die älteste Sportrophäe der Welt und wird den Titel hoffentlich auch gleich behalten können. Wer sich schon jetzt unter anderem über das Alinghi-Engagement freuen kann, ist die SBB. Dank den Seglern rund um Bertarelli stiegen die Logiernächte von Neuseeländern (dort fand der letzte America's Cup statt) und Spaniern (dort führt die Alinghi den diesjährigen Wettbewerb aus) deutlich an.

Es ist wohl anzunehmen, dass ein grosser Teil dieser Touristen auch den öffentlichen Verkehr der Schweiz genutzt haben und auch in Zukunft auf ihren Schweiz-Reisen nutzen werden.

Während des America's Cup in Valencia versucht Schweiz Tourismus, den Touristen-Boom aufrecht zu erhalten und ist mit ihren fünf Schiffscontainern, welche in der Form des Schweizer Kreuzes aufgestellt werden, präsent. Diese Container sollen ausserdem für die Euro08 werben.

SBB-Monopoly (Spielregeln)

Gestern erzählte ich euch vom SBB-Monopoly, heute nun folgen die wichtigsten Spielregeln (Quelle: reliefs.ch)

§1. Spielbereich: Schweizer Eisenbahnnetz im Bereich Basel-Biel-Bern-Luzern-Arth-Goldau-Zürich-Eglisau-Basel.

§2. Gruppen: 3-6 Gruppen zu 2-4 Personen mit GA oder Tageskarte (für Halbtaxinhaber)
Gruppenausrüstung: mindestens ein Natel, 2 Würfel, Schreibzeug, Dieses Dokument (Spielanleitung, SMS-Codes, 10 Kanzlei-Karten, 10 Chance-Karten und Schreibpapier), Kursbuch

§3. Start: Um 9:00 Uhr an einem beliebigen Bahnhof oder irgendwo unterwegs im Zug.

§4. Bewegung: Mit dem öffentlichen Eisenbahn-Verkehr. Also nicht mit Bussen oder Trams. Kaufen kann man Bahnhöfe oder Zugshaltestellen (keine Tramhaltestellen). Achtung: In diesem Spiel gelten die Linien der BLT (Tramlinien 10 und 11 in Basel) als Tram und nicht als Eisenbahn.
§4.1 Es ist nicht erlaubt von einem Bahnhof zu einem anderen zu laufen oder sonstige Verkehrsmittel zu benutzen.
§4.2 Zugzwang: Wenn man an einem Bahnhof aussteigt, muss man innerhalb der nächsten 29 Minuten den nächsten Zug nehmen (Fahrplanzeit). Hat es keinen Zug innerhalb der nächsten 29 Minuten, so ist man gezwungen den nächsten fahrenden Zug zu nehmen.
§4.3 Ab 12:30 Uhr gelten zusätzliche Regeln: Um 12:30 Uhr wird das erste Mal gewürfelt.
§4.4 Würfelzahlen 1-5: Bei einer 1 muss man sofort (auf dem schnellsten Weg) zum nächsten Bahnhof (derjenige der gemäss Fahrplan am schnellsten erreicht werden kann) mit der Würfelziel-Nummer 1 (Sissach, Biel, Wolhusen und Sihlbrugg) fahren.
Dasselbe gilt mit den Würfelzahlen 2, 3, 4 und 5. Auch wenn man zu einem Würfelziel unterwegs ist, darf man kaufen (es gelten alle Regeln auch).
§4.5 Würfelzahl 6: Bei einer 6 darf man sich 60 Minuten lang frei bewegen. Man muss schon vor Ablauf der 60 Minuten würfeln, um die Reiseroute planen zu können (evt. bleibt man am Ziel im gleichen Zug sitzen). Nach den 60 Minuten muss man dann auf dem schnellsten Weg das neue Würfelziel (bei einer 1,2,3,4 oder 5) anpeilen.
§4.6 Hat man den nächsten Bahnhof einer Würfelzielgruppe schon einmal anfahren müssen, muss man eben den am zweitschnellsten erreichbaren Bahnhof dieser Würfelzahl anfahren.
Wenn alle Würfelziel-Bahnhöfe einer Würfelzahl angepeilt wurden, gilt diese Würfelzahl wie eine 6 (also 60 Minuten Freiheit).

Würfelzahl-Bahnhöfe:

Zahl 1: Sissach, Biel, Wolhusen, Sihlbrugg
Zahl 2: Wohlen, Oerlikon, Herzogenbuchsee, Konolfingen
Zahl 3: Rheinfelden, Koblenz, Niederbipp, Emmenbrücke
Zahl 4: Laufen, Brugg, Reiden, Affoltern am Albis
Zahl 5: Moutier, Suhr, Dietikon, Zollikofen
Zahl 6: frei für 60 Minuten


§5 Spiel-Ende: Sieger ist die Gruppe, die noch als einzige Geld hat; oder die Gruppe, die um 17:55 Uhr am meisten Kapital besitzt. Das Kapital errechnet sich so:

► Alles Bargeld +
► Die Kaufwerte der gekauften Bahnhöfe, Strecken, Tunnels, Häuser und Hotels +
► Die Anzahl vollständiger Anfangsbuchstaben-Gruppen (3 Bahnhöfe mit gleichem
Anfangsbuchstaben im Besitz) mal 2000.-
= Summe Kapital

§6 Finanzen: Der Verlauf des Kapitals wird von jeder Gruppe auf einer Liste schriftlich geführt (keine Noten).

Startkapital: 20'000.-

Honorar: 4000.- jede volle Stunde (Bsp. um 10:00 Uhr kann man sich 4000.-
gutschreiben, dann wieder um 11:00 Uhr … .
Wenn der Zug, in dem man sitzt, nach Fahrplan auf die Minute 00 in
einem Bahnhof ankommt oder auf die Minute 00 abfährt,
bekommt man 8000.- Honorar)

Schulden: Gelangt das Kapital einer Gruppe ins Negative (auch nach dem
Verpfänden von Häusern und Bahnhöfen) so hat sie verloren.

§7 Kaufen von Bahnhöfen:
Wenn man sich an einem Bahnhof befindet (vorbeifahren zählt nicht, jedoch wenn der Zug gerade an einem Bahnhof hält) und dieser Bahnhof noch von keiner Gruppe gekauft wurde, kann die Gruppe diesen Bahnhof kaufen. Man muss sich für den Kauf entscheiden, solange man sich noch im Bahnhof befindet.
§7.1 Gehört der Bahnhof schon einer Gruppe, so muss man Gebühr bezahlen.
§7.2 Wenn zwei Gruppen mit dem selben Zug an einem Bahnhof ankommen, den sie kaufen möchten, oder zur gleichen Minute sich entscheiden ihn zu kaufen; würfeln beide Gruppen, wer die höhere Zahl hat, darf kaufen.
§7.3 Gekaufte Bahnhöfe können in unbebautem Zustand unter den Gruppen weiterverkauft werden (keine Hinfahrt mehr nötig). Auch bebaute Bahnhöfe können weiterverkauft werden, die Häuser und Hotels sind aber nur wirksam, wenn auch die neuen Besitzer den Bahnhof in eine Buchstabengruppe einreihen können.

§8 Bauen: Wenn eine Gruppe drei Bahnhöfe besitzt, die den selben Anfangsbuchstaben haben (es gilt die Ortschaftsbezeichung, siehe Liste unten), so darf sie zu beliebigem Zeitpunkt von beliebigen Orten aus auf diesen drei Bahnhöfen bauen.
§8.1 Kauft die Gruppe später einen vierten Bahnhof mit demselben Anfangsbuchstaben, so gehört der vierte bereits zu einer neuen Baugruppe und kann erst bebaut werden, wenn auch ein fünfter und sechster Bahnhof mit diesem Anfangsbuchstaben gekauft sind.

§9 Preise:
§9.1 Kaufen:
IC-Bahnhof: 4000.- Ausnahme: Olten: 1000.- (wie ein Regionalbahnhof)
Schnellzugbahnhof: 2000.-
Regionalbahnhof: 1000.-

§9.1 Bauen:

1 Haus entspricht dem Kaufpreis des Bahnhofs
1 Hotel entspricht 5 Häusern
(Bsp. Auf IC-Bahnhof 1 Haus bauen kostet, 4000.-, auf IC-Bahnhof 1 Hotel bauen kostet 20'000.-)


§9.3 Gebühren:
unbebaut 1 Haus 2 Häuser 3 Häuser 4 Häuser Hotel
1/4 1 2,5 3 4 5 mal den Kaufpreis
des Bahnhof

unbebaut: 1/4 (des Kaufpreises des Bahnhofs)
1 Haus: 1
2 Häuser: 2.5
3 Häuser: 3
4 Häuser: 4
Hotel: 5
(Bsp. Die Gebühr für einen fremden, unbebauten Regionalbahnhof ist 250.- / Die Gebühr für einen Schnellzugbahnhof mit 2 Häusern ist 5000.-)

§10 Pfänden: Wenn das Bargeld nicht mehr ausreicht um eine unfreiwillige Zahlung zu tätigen, können Häuser, Hotels und Bahnhöfe oder andere Besitzungen verpfändet werden, in dem man sie sperrt und sich die Hälfte des Kaufpreises gutschreibt. Der Bahnhof oder diese Häuser bleiben im eigenen Besitz, verlangen aber keine Gebühren. Bei Spiel-Ende haben sie den halben Kaufwert. Gepfändete Objekte können jederzeit für die Hälfte des Kaufpreises zurückgefändet werden.

§11 Gebühren-Strecken:
Folgende 4 Strecken kann man zu 4000.- kaufen:
Delémont-Laufen
Olten-Aarau
Brugg-Baden
Luzern-Rotkreuz

§11.1 Kaufen von Gebühren-Strecken: Wenn man eine dieser Strecken fährt (die erwähnten Bahnhöfe müssen nicht Halte sein, es dürfen zusätzliche Halte dazwischen sein) und diese Gebühren-Strecke noch von keiner Gruppe gekauft wurde, kann die Gruppe diese Gebühren-Strecke kaufen.
§11.2 Gehört die Gebühren-Strecke schon einer Gruppe, so muss man Gebühr bezahlen.

Gebühren:
500.- wenn die Besitzer-Gruppe nur eine Gebühren-Strecke besitzt.
1000.- wenn die Besitzer-Gruppe zwei Gebühren-Strecke besitzt.
2000.- wenn die Besitzer-Gruppe drei Gebühren-Strecke besitzt.
4000.- wenn die Besitzer-Gruppe vier Gebühren-Strecke besitzt.

§12 Gebühren-Tunnels: Folgende 2 Tunnels kann man zu 3000.- kaufen:
- Hauenstein (Gelterkinden/Tecknau-Olten, IC Basel-Olten oder IC Basel-Zürich)
- Heitersberg (Lenzburg-Killwangen/Zürich, IC Olten-Zürich, IC Bern-Zürich oder IC Basel-Zürich)

§12.1 Kaufen von Gebühren-Tunnels:
Wenn man durch einen dieser Tunnels fährt (Haltebahnhöfe egal) und dieser Gebühren-Tunnel noch von keiner Gruppe gekauft wurde, kann die Gruppe diesen Gebühren-Tunnel kaufen.
§12.2 Gehört der Gebühren-Tunnel schon einer Gruppe, so muss man Gebühr bezahlen.

Gebühren:
Mit zwei Würfeln würfeln:
80.- mal die gewürfelte Zahl, wenn die Besitzer-Gruppe nur einen Tunnel besitzt
200.- mal die gewürfelte Zahl, wenn die Besitzer-Gruppe zwei Tunnels besitzt

§13 Information: Geschieht ein Kauf, eine Bau-Tätigkeit oder eine Zahlung gemäss der nachfolgenden Regeln, so sind mit einem Rund-SMS jeweils alle anderen Gruppen zu informieren. Bei Gebühren-Zahlungen muss man nur der Empfänger-Gruppe ein SMS senden. Die Benachrichtigung dürfen nicht mehr als 10 Minuten vor oder nach dem dem Ereignis erfolgen. Kauf-Nachrichten, die mehr als 10 Minuten im voraus erfolgen sind ungültig. Kauf-Nachrichten, die mehr als 10 Minuten zu spät erfolgen werden mit 10% für den freien Parkplatz behaftet, bei Gebührenzahlungs-Nachrichten mit 10% für den Besitzer.


§14 Kanzlei: Jede Gruppe führt einen gemischelten Stapel von 10 verdeckten Kanzlei-Karten mit. Jedesmal, wenn ein Kontrolleur die Billete der Gruppe sehen will, wird eine Kanzlei-Karte gezogen und ausgeführt (man darf die Kontrolle nicht provozieren oder umgehen). Sind alle Karten aufgebraucht, so wird der Stapel neu gemischelt und wieder verwendet. Die Kanzlei-Karten enthalten mehrheitlich positive Ereignisse, damit soll zur Fahrt in Schnellzügen animiert werden

§15 Chance: Jede Gruppe führt einen gemischelten Stapel von 10 verdeckten Chance-Karten mit. Jedesmal, wenn man aussteigt, und sich ein Abgang zu einer Personenunterführung auf der Höhe des Wagons, aus dem man ausgestiegen ist, liegt, wird eine Chance-Karte gezogen. Man darf nach Einfahrt der Lokomotive in den Bahnhof den Wagen nicht mehr wechseln.

§16 Steuern:
§16.1 Macht der Zug, in dem man sitzt, einen nicht planmässigen Halt (Stillstand), so sind 4000.- Steuern in den „freien Parkplatz“ zu bezahlen. Bei einem zweiten unplanmässigen Halt im gleichen Zug muss wiederum bezahlt werden.

§16.2 Ist in dem Wagen, in den man eingestiegen kein Abteil (Zweierabteile gelten auch) ganz frei, so sind 2000.- Steuern in den „freien Parkplatz“ zu bezahlen. Es ist erlaubt erste Klasse zu fahren, wenn man will.

§17 Gefängnis: Hat der Zug, in dem man sitzt, eine Ankunftsverspätung von 5 min oder mehr, so kommt man ins Gefängnis. Das bedeutet, dass man an diesem Ort bleiben muss bis man aus dem Gefängnis ist. Aus dem Gefängnis kommt man entweder durch Zahlung von 1000.- in den „freien Parkplatz“, durch Abgabe einer entsprechenden Kanzlei- oder Chance-Karte oder nach einer halben Stunde. Auch wenn man im Gefängnis ist kann man Gebühren kassieren. Pro Zug kann man nur einmal ins Gefängnis kommen.
(keine Mitteilung nötig, wenn nicht in den „freien Parkplatz“ bezahlt wird)

§18 Freier Parkplatz: Alle Zahlungen von Kanzlei-Karten, Chance-Karten, Steuern oder Gefängnis-Zahlungen kommen auf das Konto „freier Parkplatz“. Jede Gruppe führt dieses Konto schriftlich fort.

§18.1 Leeren des Parkplatzes: Jedesmal wenn man beim Umsteigen in einen Zug einsteigt, darf man mit zwei Würfeln würfeln; hat man die Summe 5, darf man sich den Betrag aus dem Parkplatz gutschreiben.

§19 Kurzbegriffe für die SMS-Kommunikation im SBB-Monopoly-Spiel

Damit man weniger tippen muss und doch die Kommunikation gelingt, führen wir ein paar Abkürzungen ein.
Bitte SMS jeweils an alle mitspielenden Gruppen senden (bei Kauf, Bauen, Parkplatz, Gebühren-Zahlungen).
Bei Unklarheiten kann auch angerufen werden.

Im Text zuerst die eigene Gruppen-Nummer mit einer Zahl angeben, danach die Aktion mit einem Buchstabencode angeben. Wenn es sich um kaufen oder bauen handelt muss auch angegeben werden
um welche Zeit (auf die Minute genau) der Kauf oder der Entschluss des Bauens stattgefunden hat, denn das tippen und versenden des SMS führt zu einer Verzögerung (gültig für das Spiel ist der Zeitpunkt, an dem der Beschluss zum kaufen oder bauen gefällt wurde). Zum Schluss noch den betroffenen Bahnhof ausschreiben

1: Wir sind die Gruppe 1
2: Wir sind die Gruppe 2
K: Wir kaufen
8.25 Die Aktion (kaufen oder bauen) hat um 8:25 Uhr stattgefunden
(und ist auch auf diese Zeit rechtskräftig)
Bern: Wir sind gerade in Bern (Beispiel)
B: Wir bezahlen an die Besitzer-Gruppe folgende Gebühr
V: Wir verpfänden
H Wir bauen ein Haus in
HH Wir bauen; wir haben nun total zwei Häuser in
HHH Wir bauen; wir haben nun total drei Häuser in
HHHH Wir bauen; wir haben nun total vier Häuser in
Hotel Wir bauen; wir haben nun total ein Hotel in
P: Wie bezahlen in den „freien Parkplatz“
P total: im „freien Parkplatz“ sind nach unserer Berechnung jetzt
P leer: Wir haben gerade den „freien Parkplatz geleert“

Beispiele

SMS-Text: Bedeutung:
„2K 9.10 Aarau“ Wir sind die Gruppe 2 und kauften um 9:10 Uhr Aarau
(und ziehen uns 4000.- vom Kapital ab)
„4 Aarau B 1000“ Wir sind die Gruppe 4, sind in Aarau und bezahlen den Besitzern
(Gruppe 2) 1000.- Gebühr (unbebaut)
„2 10.32 HH Aarau H Attiswil HHH Aesch“
Wir sind die Gruppe 2 und bauen. Ab 10:32 Uhr stehen in Aarau zwei
Häuser, in Attiswil ein Haus und in Aesch drei
Häuser (Nur aktueller Stand der Häuser angeben, nicht wie viele
dazugekommen sind)
„3P 1000 P total 5500“
Wir sind die Gruppe 3 und bezahlen 1000.- in den freien
Parkplatz, es sind nach unserer Berechnung nun 5500.- im freien Parkplatz

Hier gehts zum vollständigen Regelwerk mit der Bahnhofsliste

Montag, 25. Juni 2007

Schwarzfahren lohnt sich!

"Du Papi, was isch än Schwarzfahrer?"

Diese fragte stellte ein kleiner Junge seinem Vater in einem meiner Züge, als ein Herr ein Abteil nebenan mir gegenüber aus Spass sagte, er habe kein Billett und sei ein Schwarzfahrer. (Er zeigte mir danach jedoch sein GA.)

Der Vater wusste darauf keine Antwort und somit war klar: "Das muesch du dä Kondikteur fröge." Ich erklärte es dem Jungen in kurzen und möglichst einfach Worten und er gab sich mit der Antwort zufrieden.

Für meine Leser folgt ihr die ausführlichere Antwort mit einigen Hintergrundinfos, bevor ich dann noch auf den Titel dieses Artikels zu sprechen komme.

Definition gemäss Onlline-Enzyklopädie Wikipedia:

Die Beförderungserschleichung (umgangssprachlich auch Schwarzfahren genannt) ist (...) ein vertypter Straftatbestand des Erschleichens von Leistungen (...). Systematisch gehört die Beförderungserschleichung zu den Betrugsdelikten. Vom Charakter her ist sie ein Vergehen. Die Einstufung als Beförderungserschleichung setzt Vorsatz voraus.

Wer fährt schwarz?

Gemäss Studien sind es vorallem Männer. Der Anteil der Frauen nimmt jedoch jährlich zu. Auffallend hoch ist der Anteil der Jugendlichen und Heranwachsenden. Diese machen rund 1/3 aller Schwarzfahrer aus.

Aus meiner Erfahrung weiss ich, dass der "typische Schwarzfahrer" unter 25 Jahre alt, männlich und ausländischer Abstammung ist.

Folgen des Schwarzfahrens

Wer zum ersten Mal beim Schwarzfahren erwischt wird, dürfte mit Milde von Seiten des Verkehrsunternehmens rechnen. Zwar werden seine Personalien notiert und er muss (im Regionalverkehr) CHF 80.- bezahlen (siehe unten), doch weiter geschieht nichts. Sollte man jedoch zum wiederholten Mal innert zwei Jahren erwischt werden, erstattet die SBB Anzeige und es drohen hohe Geldbussen und in Einzelfällen (oder wenn die Geldbussen nicht bezahlt werden) sogar Gefängnis.

Schwarzfahrer-Gebühren:


Barzahlung oder Rechnungsstellung beim ersten Mal: CHF 80.-
Barzahlung oder Rechnungsstellung beim zweiten Mal: CHF 120.-
Barzahlung oder Rechnungsstellung beim dritten Mal: CHF 150.-
Mahnung bei Nichteinhalten der Zahlungsfrist von 20 Tagen: CHF 50.-
Betreibungen und Strafanträge jeweils: CHF 20.-
Nachforschungen nach richtigen Personalien / Adressen je 15 Minuten: CHF 25.-

Vergessene Abos: CHF 5.-

Zuschläge, die wegen vergessener, verlorener oder nicht erneuerter Junior- bzw. Enkel-Karten oder Gleis 7 ausgestellt wurden, können nicht durch nachträgliches Vorweisen der Junior- bzw. Enkel-Karten oder Gleis 7 reduziert werden.

Bei Missbrauch von Tickets, Mithilfe zum Missbrauch sowie Angabe falscher Personalien und Adressen sind massiv höhere Gebühren zu bezahlen (mindestens CHF 180.- pro Person). Zudem bleibt eine strafrechtliche Verfolgung vorbehalten.

Das Vorweisen eines gefälschten Tickets hat neben hohen Gebühren (mindestens CHF 280.-) in jedem Fall strafrechtliche Konsequenzen.

Artikel über Schwarzfahren

Bei meiner Recherche stiess ich auf einen etwas speziellen und fast schon witzigen Artikel auf artikel-base.de. Der Autor des Artikels ist der Meinung, dass Schwarzfahrern die Zukunft des öffentlichen Verkehrs gehöre. Schliesslich seien es die Schwarzfahrer, welche den Verkehrsunternehmen einen grossen Teil an Einnahmen garantieren.

Ich sehe das leicht anders, denn der Aufwand der für die Kontrolle betrieben wird, wird durch die Bussen kaum gedeckt. Deshalb kann ich folgender Aussage auch nicht zustimmen, welche die Strafen betrifft:

"Das ist doch so, als würde ein Fischzüchter in die Teiche seiner wertvollsten Wasserbewohner Gift schütten. O nein, ein Verkehrsunternehmen hat ein natürliches Interesse an seinen täglichen Schwarzfahrern, ebenso wie eine Fischzucht an ihrem Fischbestand. Und es hat ein Interesse daran, möglichst häufig nach seinen Schwarzfahrern, seinen eigentlichen Platinkunden, fischen zu gehen." (Aus artikel-base.de)

Der Artikel macht dann auch gleich einen Vorschlag, wie wir mit Schwarzfahrern umgehen könnten: "Von jedem gewonnenen "Neukunden" werden die Personalien erstmalig erfasst, woraufhin dieser in den darauffolgenden Tagen eine persönliche Kundenkarte mit Kundennummer erhält, die er beim nächsten Mal nur vorzeigen müsse."

Ich hingegen wäre froh, die Schwarzfahrer hätten zumindest ihren Ausweis dabei. Da sollten wir diese nicht mit noch mehr Karten verwirren. Absoluter Humbug ist natürlich auch das Schwarzfahrer-Treuepunkte-System:

"Die kleine Treuekarte des Kunden erhält bei jedem Mal Erwischtwerden einen kleinen Stempel, z.B. in Form eines schwarzen Schafes. Beim zehnten Schaf gibt's dann einmal Schwarzfahren gratis."

Eine weitere Idee von Dominik Sedivy, dem Autor des Artikels: Der Schwarzfahrer-Premium-Service mit Sicherheitsgarantien für Pechvögel: "Einmal zahlen und für die nächsten 7 Tage 35% Nachlass auf jedes weitere Mal Erwischtwerden."

Naja, Fantasie hat er ja, der Junge... ;o)


Schwarzfahren lohnt sich nicht - MyVideo


Auch die Schweizer Grossbank Credit Suisse
befasst sich mit dem Phänomen "Schwarzfahren" und will folgende Fragen beantworten:

- Was bringt die Leute zum Schwarzfahren?
- Welche Gegenmassnahmen machen für die Betreiber des öffentlichen Verkehrs Sinn?

Die CS versucht, den Konflikt zwischen Schwarzfahrern und öffentlichen Verkehrsbetrieben mit der Spieltheorie zu erklären: Das Unternehmen weiss grundsätzlich nicht, wer bezahlt hat; der Fahrgast weiss nicht, wann eine Kontrolle stattfindet. Der Schwarzfahrer hat ein Interesse, nicht zu bezahlen, sofern nicht generell eine Kontrolle stattfindet. Wie oft der Fahrgast ein Billett löst, hängt dabei von der Häufigkeit der Kontrollen ab. Dies haben die Verkehrsbetriebe inzwischen erkannt, und deshalb die Gebührenstaffelung eingeführt (siehe oben): Je häufiger jemand beim Schwarzfahren erwischt wird, desto mehr bezahlt er.

Interessant ist auch die These zum Gefangenendilemma, in der es um gestehen oder nicht gestehen geht, um Billett kaufen oder nicht kaufen. Die CS kommt zum gleichen Schluss wie ich: Über einen längeren Zeitraum gesehen lohnt es sich, ein Billett zu kaufen. Die CS meint, vielleicht bräuchten die Schwarzfahrer mal eine spieltheoretische Aufklärung über die Nutzlosigkeit ihres Tuns. ;o)

Somit ist klar: Schwarzfahren lohnt sich NICHT und der Titel dieses Posts entspricht nicht den Tatsachen.

Einige meiner Schwarzfahrer-Artikel:

- Notorischer Schwarzfahrer: Mark Fox
- Polizeieinsatz im Zug
- SBB befördert Asylanten im Gepäckwagen
- Teure Lügen
- Schwarzfahrer greift Polizei an
- Rabiater Schwarzfahrer
- Schwarzfahrer ergriffen Flucht
- Wüste Krawalle in Pariser Metro / Gewalt gegen Bahnmitarbeiter

SBB-Monopoly


Bild © terragame.com

Per Zufall bin ich auf ein spezielles Spiel gestossen: Das SBB-Monopoly! Zuerst konnte ich mir darunter kaum etwas vorstellen. Ich kenne und liebe das Spiel "Monopoly", genauso wie die SBB. Doch ein SBB-Monopoly? Konnte ich mir nicht vorstellen.

Doch genau das gibt es auf reliefs.ch, der Homepage von Konrad Weber. Es geht folgendermassen:

Beim SBB-Monopoly spielt man Monopoly live. Man fährt mit dem Zug durch die Gegend und kann Bahnhöfe kaufen, bebauen oder muss Gebühren bezahlen. Alle Teile des legendären Monopoly-Brettspiels wurden in die Realität umgesetzt, so zieht man eine Kanzlei-Karte, wenn der Kondukteur vorbei kommt. Bei Verspätung muss man ins Gefängnis, unplanmässige Stopps fordern die Zahlung von Steuern und so weiter. Seit 2004 wurde das Spiel jedes Jahr einmal im Schweizer Mittelland durchgeführt. Spielzeit war jedesmal fast ein ganzer Tag; langweilig wurde es nie, sondern es machte jeweils allen beteiligten Gruppen grossen Spass.

Das grosse SBB-Monopoly eignet sich für 4-6 mitspielende Gruppen. Der Spielbereich ist nach der Variante von reliefs.ch Basel - Bern - Luzern - Zürich.

Beim kleinen ZVV-Monopoly, der günstigeren Variante, spielt man nur im ZVV-Tarifverbund. Diese Variante dauert weniger lang, benötigt weniger Gruppen und läuft rasanter.

Morgen folgt der zweite Teil über das SBB-Monopoly mit den Spielregeln für die SBB-Variante.

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Rome Reborn 1.0


Wahnsinn! Soeben bin ich auf eine äusserst interessante Seite gestossen: Rome Reborn 1.0

Das Institute for Advanced Technology in the Humanities at the University of Virginia reproduzierte dort das alte Rom. In eindrücklichen Video-Shows wird uns gezeigt, wie Rom zu Zeiten der Römischen Empire ausgesehen hat.

Auch Dia-Shows sind verfügbar. Aus den verschiedensten Perspektiven kann man dabei das altertümliche Rom mit seinen Arenen und typisch römischen Gebäuden anschauen. Wer weitere Dokumente, Audio Clips, Hintergrundinfos und Links sucht, ist auf Rome Reborn 1.0 ebenso richtig. Einen Besuch dieser Seite kann ich euch wärmstens empfehlen.

Vorallem die grandios erstellten Video-Clips fesselten mich. Auch wenn die Bilder teilweise noch leicht ruckeln, sind sie doch sehr eindrücklich und man fühlt sich wie ein Bewohner des früheren Roms.

Der Schweizer TV-Sender 3+ befasst sich auch gleich mit der Stadt Rom. Ab 8. Juli 2007 bringt er die TV-Serie "Rome". Jeden Sonntagabend sollen dann gleich drei Folgen hintereinander ausgestrahlt werden. Die authentisch inszenierte Serie über den Aufstieg und Fall von Julius Caesar ist mit 100 Mio Dollar Produktionskosten die teuerste Serie aller Zeiten.

Die Co-Produktion zwischen HBO, BBC, RAI und Premiere wurde in den italienischen Cinecittà-Studios gedreht und erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen. Unter anderem gewann die Serie vier Emmys, den Art Directors Guild Award und zweimal hintereinander den Costume Designers Guild Award. Bei der BBC in England lieferte die Serie mit 27 Prozent Marktanteil zur Primetime eines der besten Ergebnisse in der Geschichte des Senders.

Dieser Artikel ist Teil des "Casual-Sunday-Projekts" (CS). Nach einer Idee von probloggerworld.de. Hier werden Themen angesprochen, die nicht unbedingt zum eigentlichen Blog-Thema (Reise-, Freizeit- und Tourismusbranche der Schweiz) passen, für euch jedoch äusserst interessant sein könnten.

Sonntag, 24. Juni 2007

CS: Top Links

- Soeben bin ich auf das Parkinson-Gesetz gestossen. Tönt interessant und ich kann dem voll und ganz zustimmen! ;o)

- Auch das Pareto-Prinzip ist eine Erwähnung wert. Habe davon zum ersten Mal bei meiner KV-Ausbildung im bzb Buchs SG gehört und es trifft erstaunlich oft zu.

- Gestern gelangte jemand auf meinen Blog, der in Google nach folgendem Begriff suchte: "karib foto drei karib nisch was andras" Mmh... Nach was der wohl suchte...??? ;o)

- Einen interessanten Artikel über das Google-Ranking fand ich beim Problogger.

- Hast du Lust, für 520 Tage in der Röhre zu leben? Wenn ja, dann wäre das hier was für dich: Das Mars-Experiment

Dieser Artikel ist Teil des "Casual-Sunday-Projekts" (CS). Nach einer Idee von probloggerworld.de. Jeden Sonntag werden hiermit in diesem Blog Themen angesprochen, die nicht unbedingt zum eigentlichen Blog-Thema (Reise-, Freizeit- und Tourismusbranche der Schweiz) passen, für euch jedoch äusserst interessant sein könnten.

Samstag, 23. Juni 2007

Teure Lügen

Gestern stiess ich bei der Kontrolle im ICN auf einen Mann, welcher behauptete, von mir bereits kontrolliert worden zu sein. Dies konnte ich mir jedoch nicht vorstellen; zumindest konnte ich mich nicht daran erinnern, diesen Mann bereits gesehen zu haben. Ich bat ihn, das Billett nochmals zu zeigen.

Dann fing er an zu suchen... und suchte... und suchte... fand ein Billett... war aber jenes von gestern... also suchte er weiter... nun hat er zumindest mal sein Halbtax gefunden... suchte weiter nach dem Billett...

Ich glaubte schon, dass er kein Billett hat, als er doch noch eines fand. Glück gehabt! Denn wer im Zug behauptet, schon kontrolliert worden zu sein und dann keinen gültigen Fahrausweis vorweisen kann, bezahlt umgehend CHF 100.- wegen Missbrauch, wenn er nicht sofort zahlt kommen noch CHF 30.- dazu für die Rechnungsstellung das Billett muss er auch noch bezahlen.

Wer jedoch (im Fernverkehr) gleicht sagt, dass er kein Billett habe und noch lösen muss, bezahlt nur einen Zuschlag von CHF 5.-.

It's your choice.

Mehr über Schwarzfahrer und die Gebühren im Zug gibt es übrigens in der nächsten Woche!

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Vorschau: DAS SBB-MONOPOLY: Wie es funktioniert, die Spielregeln und was ihr dazu braucht! Am Montag in diesem Blog!

Schwarzfahrer greift Polizei an


Bild © pixelio.de

Im Moment scheinen sich die Polizei-Einsätze in meinen Zügen zu häufen. Gestern musste ich schon wieder eine Patrouille kommen lassen, um für Recht und Ordnung zu sorgen.

Ich war unterwegs von Zürich HB nach Biel / Bienne und in meinem Zug sass ein junger Herr, der zwar von Zürich nach Biel fuhr, mir jedoch weder ein Billett vorweisen konnte, noch bereit war, eines zu bezahlen. Aufschreiben konnte ich ihn auch nicht, da er keinen Ausweis dabei hatte. Ich bat ihn, mir auf einen Zettel seine Angaben, inkl. Adresse, zu schreiben. Doch irgendwie erschienen mir seine Angaben unglaubwürdig.

Da er dann auch noch anfing, mich als Wichser zu beschimpfen und die anderen Fahrgäste zu belästigen, musste ich in Biel wohl oder übel die Polizei kommen lassen. Diese wurde von ihm dann natürlich auch gleich als Hurensöhne beschimpft. Auch andere Ausdrücke fielen von seiner Seite.

Der Polizist und die Polizistin der KAPO Bern liessen sich jedoch nichts anmerken und wir gingen zusammen die Unterführung entlang, um ihn in einem seperaten Raum durchsuchen zu können. Doch urplötzlich, ohne dass wir es ahnen konnten, griff er in der Unterführung den Polizisten an. Dieser reagierte umgehend und warf den Schwarzfahrer mit voller Wucht, auf die erstbeste "Wand". Dies war der Stand des "Brezelkönigs" in der Unterführung, welcher dann leicht in Mitleidenschaft gezogen wurde. Gleich darauf lag der Herr dann auch am Boden und ihm wurden Handschellen angelegt.

Wie in der Westschweiz (und anscheinend auch in Biel) so üblich, wurden wir bei dieser Aktion auch gleich von Passanten als "Fuck Police" beschimpft. (Glücklicherweise kam es jedoch nicht zu Szenen wie in Paris...) Danach gingen wir zu einem am Rande des Bahnhofs gelegenen Raum, in welchem sich ein Tisch und zwei Zellen befanden. Zuerst durfte der werte Herr seine Taschen entleeren, danach wurde er in die eine Zelle geführt und gebeten, sich auszuziehen. Ich wartete nach wie vor darauf, dass man einen Ausweis fand, so dass ich seine Personalien dem SBB-Rechtsdienst beziehungsweise dem Inkassocenter weiterreichen konnte.

Tatsächlich fand die Polizei danach eine Krankenversicherungskarte, und es stellte sich heraus, dass die Personalien, welche er mir im Zug angegeben hat, nicht stimmten. Ich hatte nun, was ich brauchte und konnte den Raum wieder verlassen. Der Schwarzfahrer drohte mir noch, dass er mich "bei der nächstbesten Gelegenheit umlegen" werde, weshalb ich die Polizei bat, noch etwa 5 Minuten mit der Freilassung des Herrn zu warten, damit ich genügend Zeit habe, in den SBB-Aufenthaltsraum zu gelangen. Der Polizist riet mir noch, Anzeige zu erstatten wegen den verbalen Äusserungen, doch das ist in meinen Augen nur Zeitverschwendung. Er jedoch wird nach eigenen Angaben Anzeige erstatten wegen des tätlichen Angriffs des Schwarzfahrers auf ihn.

Übrigens: Nebst der Krankenversicherungskarte fand die Polizei auch noch ein Tütchen mit Drogenrückständen. So unschuldig war der Schwarzfahrer also doch nicht.

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Freitag, 22. Juni 2007

Eine Woche Gratis-Ferien!


Bild © pixelio.de

Es ist mal wieder so weit. Die Basler Zeitung baz startet eine weitere Ausgabe von "schweizweit". Jugendliche und jung gebliebene zwischen 18 und 26 Jahren können in diesem Sommer auf Kosten der Basler Zeitung kreuz und quer durch unser Land reisen und über ihre Erlebnisse berichten.

Hier sind die Spielregeln:

- Teilnehmen können Frauen und Männer zwischen 18 und 26 Jahren
- Die Reise beginnt jeweils am Sonntagmorgen und endet am Freitagabend. Start und Ziel ist Basel
- Die Schweiz hat vier Sprachregionen. Die Reisenden sollen eine Route planen, die durch mindestens drei von ihnen führt
- Jeden Abend berichten die Reisenden einem baz-Reporter, was sie erlebt haben. Laufend schicken sie der Redaktion MMS-Reisefotos
- Täglich von Montag bis Samstag werden Berichte plus je ein Foto im Schweiz-Teil der baz abgedruckt. Die baz eröffnet auf www.baz.ch/schweizweit eine Bildergalerie
- Die Reisenden sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Velo unterwegs. Autos, Töffs und Töffli lassen sie zuhause.

Jeder Teilnehmer erhält von der Basler Zeitung ein Reisegeld in der Höhe von CHF 400.- und von der Swisscom ein modernes Handy samt Gesprächsguthaben.

- Hier gibt es alle Informationenn zu "schweizweit"
- Bildergalerie "schweizweit 2006"
- Bildergalerie "schweizweit 2005"

Eine Tipp, wohin euch eure schweizweit-Reise führen könnte, findet ihr hier: Schönster Ort der Schweiz

Donnerstag, 21. Juni 2007

Blog-Radar

- Was passiert, wenn man an den SBB-Wagen den Knopf "Fäkalientank" drückt? Fritteli weiss es! ;o)

- Konkurrenz für David Copperfield?

- Unter dem Titel "Lötschberg Base Tunnel inaugurated" berichtet der Trainblog in einem kurzen Artikel über unseren Lötschberg-Basistunnel.

- Es fährt ein Zug, nach nirgendwo... (Siehe Bild!)

- Die Schweiz wird zur Zeit von einem gewaltigen Gewitter überzogen. Innert Minuten verdunkelte sich der Himmel. Zwei Bahnstrecken sind unterbrochen.

- Ein riesiger Brand eines Pneu-Lagerhauses führte gestern zur Sperrung der SBB-Linie Dietlikon - Wallisellen

- Die Rhätische Bahn RhB will die neue Bahnline zwischen Scuol (CH) und Landeck (A) nicht realisieren

Mittwoch, 20. Juni 2007

Grosser Wettbewerb! Neuer Name für alten Blog


Bild © pixelio.de

WETTBEWERB ABGEBROCHEN! KEINE TEILNAHME MEHR MÖGLICH! (SIEHE UNTEN)

Die tagelange Arbeit an meinem Blog hat sich gelohnt: Die Besucherzahlen steigen von Woche zu Woche und die Suchmaschinenpositionen verbessern sich ständig.

So weit, so gut? Nicht ganz. Ich habe schonmal kurz angedeutet, dass ich mit dem Design nicht ganz zufrieden bin (nicht nur ich, sondern auch Dave und viele andere...). Zudem störe ich mich je länger je mehr an der langen URL "andreashobi.blogspot.com". Nun habe ich mich entschieden: Ich möchte auf Wordpress umsteigen.

Ein neuer Name muss deshalb nun her! Von Vorteil wäre dabei eine ".com"-Adresse. Meine Fantasie lässt zurzeit jedoch ein wenig zu wünschen übrig, deshalb brauche ich eure Unterstützung! Wie würdet ihr diesen Blog (Inhalt und Thematik bleibt mehr oder weniger gleich) benennen? Wie ihr sicher wisst, geht es hier hauptsächlich um die Reise-, Freizeit- und Tourismusbranche der Schweiz, mit Schwerpunkt SBB. Der neue Name müsste also irgendwie dazu passen. (Ausser ich nehme den ersten der beiden folgenden Vorschläge)

Hier zwei Vorschläge von mir, ihr habt jedoch bestimmt noch bessere Ideen: ;o)

andreashobi.com
freizeitblog.com


Diese beiden Adressen sind noch verfügbar und könnten von mir reserviert werden. Vielleicht habt ihr jedoch noch bessere Ideen? Wenn ja, schreibt mir eure Ideen und was ihr von meinen beiden Vorschlägen hält! Der neue Name wird dann die nächsten Jahre bestehen bleiben.

Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen! Der Ideengeber des neuen Blog-Namens gewinnt:

- Zwei Tagesklassenwechsel im Wert von insgesamt CHF 68.- (wenn er ein GA* hat)
- oder eine SBB-Tageskarte im Wert von CHF 56.- (wenn er ein Halbtax* hat)
- oder SBB-Gutscheine im Wert von CHF 40. (wenn er weder ein Halbtax noch ein GA hat)


* = Selbstverständlich werde ich dann überprüfen, ob ihr über ein GA / Halbtax verfügt. ;o)

Die Tagesklassenwechsel und Tageskarten sind vier Jahre lang gültig. Ihr könnt sie also an einem beliebigen Tag innerhalb der nächsten vier Jahre (bis Mitte 2011) benutzen.

Selbst wenn mir keiner eurer Vorschläge wirklich zusagt, könnt ihr gewinnen! Die beste Idee erhält dann SBB-Gutscheine im Wert von CHF 30.-

Der Rechtsweg bleibt natürlich ausgeschlossen. ;o)

Es ist euch natürlich freigestellt, gleich mehrere Vorschläge zu bringen; eure Gewinnchancen steigen dann auch dementsprechend! Ausserdem müsstet ihr noch darauf achten, dass eure vorgeschlagene URL noch nicht vergeben ist...

Nun bin ich gespannt auf eure Vorschläge!

PS: Weitererzählen! ;o)

WETTBEWERB ABGEBROCHEN! KEINE TEILNAHME MEHR MÖGLICH!

ES HAT SICH GEZEIGT, DASS DIESE ART VON NAMENSSUCHE UNBEFRIEDIGEND IST. DESHALB HABE ICH DEN WETTBEWERB NUN ABGEBROCHEN UND WERDE DEN PREIS IN EINEM ZUKÜNFTIGEN WETTBEWERB NEU VERLOSEN.

Der schönste Fleck der Schweiz


Bild © tschutsch (flickr)

Die Schweiz hat gewählt! Der Palpuogna-See bei Preda ist nach Meinung der Zuschauer der TV-Sendung "Leben Live" (SF) der schönste Fleck in diesem Land. Dies ergab eine Online-Abstimmung auf der SF-Homepage.

Wie man zum See kommt? Preda liegt direkt an der berühmten Albulastrecke der Rhätischen Bahn. Von dort aus erreicht man den malerischen See zu Fuss in einer halben Stunde. Zurück in Preda angekommen habt ihr die Wahl: Mit dem Trottinett auf der 6km-langen Asphaltstrasse nach Bergün brausen oder entlang dem Bahnhistorischen Lehrpfad durch den Wald wandern. So oder so sammelt ihr genügend Eindrücke um zu verstehen, weshalb genau dies der schönste Fleck der Schweiz ist.

Fahrplan:
SBB|CFF|FFS

Bekannt ist Preda vorallem jedoch durch die Schlittelbahn Preda - Bergün. Auf 6 Kilometern (!) fährt man mit den Schlitten und Carvingrodeln hinab. Ich bin regelmässiger Stammgast auf dieser Bahn und mich erstaunt vor allem die XXL-Breite der Schlittelbahn.

Erwachsene bezahlen ab 12 Franken, Kinder von 6-16 Jahren bezahlen 6 Franken für die Fahrt. Tageskarten gibt es für 33 bzw. 16.50 Franken. Mit Halbtax gibt es bis zu 9 Franken Ermässigung. Im Preis ist die Bahnfahrt mit der RhB auf der Strecke Bergün-Preda inbegriffen. Wer mit GA (oder FVP) anreist oder bereits ein anderes Zugbillett gelöst hat, bezahlt für eine Fahrt bloss 5 Franken und für eine Tageskarte noch 16 Franken. (Kinder die Hälfte davon.)

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Dienstag, 19. Juni 2007

Die Beteiligungen des SBB-Konzerns


Bild © pixelio.de

Es ist bekannt, dass der SBB-Konzern einige Tochterunternehmen hat und in vielen Unternehmen beteiligt ist. Hier folgt nun eine kleine Zusammenstellung dieser Beteiligungen, basierend auf den Daten von 2006. In der Liste enthalten sind Firmenname, mit wie vielen Franken die SBB daran beteiligt ist und wieviele Prozente der Anteile die SBB hält:


PERSONENVERKEHR & TOURISMUS:

SBB GmbH, Konstanz (D)
2.49 Mio (100%)

elvetino AG, Zürich
11 Mio (100%)

elvetino management AG, Zürich
100'000 (100%)

Thurbo AG, Kreuzlingen
67.5 Mio (90%)

RailAway AG, Luzern
90'000 (86%)

RailAway GmbH, Stuttgart (D)
50'000 (86%)

RégionAlps SA, Martigny
490'000 (70%)

STC Switzerland Travel Centre AG
, Zürich
3.52 Mio (67%)

STC Switzerland Travel Centre Ldt., London (GB)
74'000 (67%)

zb Zentralbahn AG, Stansstad
79.2 Mio (66%)

Sensetalbahn AG, Bern
1.89 Mio (65.47%)

Cisalpino SA, Muri bei Bern
81.25 Mio (50%)

Ticino-Lombardia SA (TILO), Chiasso
1 Mio (50%)

Rail Europe Australasia SNC, Paris (F)
764'000 (50%)

e-domizil AG, Zürich
30'000 (33.5%)

Lyria SAS
, Paris (F)
349'000 (26%)

Rhealys SA, Luxembourg (L)
17'000 (25%)

Rheinalp GmbH, Freiburg i.Br. (D)
17'000 (50%)

RailEurope, USA
(keine Angaben über Beteiligungskapital und -prozent)
(Danke an Marcel Marchon vom Trainblog für den Hinweis!)


GÜTERVERKEHR & SPEDITION

Schweizerische Bundesbahnen SBB Cargo AG, Basel
723 Mio (100%)

SBB Cargo Italia S.r.l., Gallarate (I)
21.6 Mio (100%)

SBB Cargo S.r.l., Gallarate (I)
83'000 (100%)

SBB Cargo Deutschland GmbH, Duisburg (D)
2.5 Mio (100%)

SBB Cargo GmbH, Duisburg (D)
415'000 (100%)

ChemOil Logistics AG, Basel
1 Mio (100%)

RAlpin AG, Bern
90'000 (30%)

Hupac SA, Chiasso
4.77 Mio (23.85%)

Termi SA (gehört zu Hupac), Chiasso
100'000 (20%)


KRAFTWERKE

Etzelwerk AG, Einsiedeln
20 Mio (100%)

Kraftwerk Amsteg AG, Amsteg
72 Mio (90%)

Kraftwerk Rupperswil-Auenstein AG, Aarau
6.6 Mio (55%)

Kraftwerk Wassen AG
, Wassen
8 Mio (50%)

Kraftwerk Göschenen AG, Göschenen
24 Mio (40%)


LIEGENSCHAFTEN & PARKING

Parking de la Gare de Neuchâtel SA, Neuchâtel
50'000 (50%)

Frigosuisse Immobilien AG
, Basel
110'000 (42.31%)

Grosse Schanze AG, Bern
1 Mio (33.9%)

Tiefgarage Bahnhofplatz AG
, Luzern
750'000 (23.08%)

Parking de la Place de Cornavin SA, Genève
2 Mio (20%)


DIVERSES

SBB Insurance AG, Vaduz
12.5 Mio (100%)

Euroswitch AG, Freienbach
4 Mio (66.67%)

RailLink AG, Bern
1.38 Mio (55%)

Securitrans Public Transport Security AG
, Bern
1.02 Mio (51%)

AlpTransit Gotthard AG, Luzern
5 Mio (100%)

Terzag Terminal Zürich AG, Zürich
60'000 (30%)

CTG-AMT Genève-La Praille SA, Lancy
50'000 (25%)

Trasse Schweiz AG, Bern
30'000 (25%)


Insgesamt hält die SBB also Beteiligungen im Wert von rund 1.162 Milliarden Franken verteilt auf 45 Unternehmen.

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Abschluss Probloggerworld.de-Projekt

Vor einigen Tagen schrieb ich euch über das Projekt von Probloggerworld.de.

René fand nun 52 Blogs, welche nebst mir bei diesem Projekt auch noch mitmachten. Hier folgt nun die Liste der teilnehmenden Blogs. Ich werde mir die einzelnen Beiträge nun alle anschauen, und allenfalls in einem weiteren, seperaten Artikel, einige davon kommentieren. Doch zuerst einmal hier die Liste ohne Wertung meinerseits:


  1. Wie bin ich eigentlich zum Bloggen gekommen?
  2. wie ich zum bloggen kam
  3. Wie ich zum Bloggen gekommen bin
  4. Blog-Projekt auf Probloggerworld
  5. Wie ich zum Bloggen kam
  6. Wie ich zum Bloggen kam
  7. wie ich zum bloggen gekommen bin
  8. Bloggen bringt saumäßig viel Traffic auf Deine Homepage - ehrlich!
  9. Wie bin ich zum Bloggen gekommen?
  10. Wie bin ich zum Bloggen gekommen?
  11. Bloggen, die Freude, jeden Tag einen belebten Marktplatz zu besuchen.
  12. Wie kam ich zum Bloggen?
  13. Medium Weblog - Sendungsbewusstsein oder was?
  14. Wie bin ich zum Bloggen gekommen?
  15. Wie bin ich zum Bloggen gekommen?
  16. Wie ich zum Bloggen gekommen bin?
  17. So bin ich zum Bloggen gekommen
  18. Blog-Projekt: Wie bist Du zum Bloggen gekommen?
  19. wie ich zum bloggen kam
  20. Wie war ich denn eigentlich zum Bloggen gekommen?
  21. Wie bin ich zum bloggen gekommen?
  22. Bloggen als Firma? Definitiv!
  23. Wie ich zum Blogger mutiert bin
  24. Warum man als Firma einen Weblog betreiben sollte
  25. Was mich zum bloggen gebracht hat
  26. Wie kam ich zum “bloggen” …
  27. Wie bin ich eigentlich zum Bloggen gekommen?
  28. Wie ich zum Bloggen gekommen bin
  29. Geschichte meines Weblogs
  30. Blog-Projekt: Wie bin ich zum Bloggen gekommen?
  31. bloggen…
  32. Warum das Ganze
  33. Wie bist du zum Bloggen gekommen?
  34. Bloggen - wieso, weshalb, warum?
  35. So bin ich zum Bloggen gekommen
  36. Ich war jung nur Geld gab es keins!
  37. Wie ich zum bloggen gekommen bin
  38. Von der Homepage zum Blog: meine Netzgeschichte
  39. Wie ich zum Bloggen gekommen bin
  40. Wie alles begann…
  41. Wie bin ich zum Bloggen gekommen?
  42. Wie ich zum Bloggen kam
  43. Wie alles begann?
  44. Blog sucht Sphäre oder: Warum blogge ich?
  45. Wie bin ich zum bloggen gekommen? - Ein Blog-Projekt
  46. Blog-Projekt - wie bin ich zum Bloggen gekommen
  47. Wie bin ich zum Bloggen gekommen
  48. Wie hat das bei uns mit dem Bloggen angefangen …
  49. Wie ich zum Bloggen gekommen bin?
  50. Wie ich zum Bloggen gekommen bin.
  51. Lassen wir die Katze aus dem Sack
  52. Wie ich zum bloggen gekommen bin
  53. Der Internet Marketing Guide startet

Jeder ist ein Euro08-Fremdenführer


Die Schweiz soll sich während der Euro08 von ihrer besten Seite präsentieren. Unter dem Projekt "Gastgeberkonzept" plant Schweiz Tourismus, unsere Kellner, Taxifahrer, Zöllner, Zugbegleiter, VBZ-Kontrolleure, Flughafenmitarbeiter, Hotelangestellte und viele mehr auf Gastfreundlichkeit zu trimmen.

Ziel ist es, dass wir Schweizer "Freude zeigen und charmant sind", so Sportminister Samuel Schmid. Jörg Krebs, Euro08-Verantwortlicher von Schweiz Tourismus führt weiter aus: "Wir sind schon sehr freundlich - das zeigten internationale Studien wiederholt. (Wir müssen) zum Beispiel darüber Auskunft geben können, wo die nächste öffentliche Spielübertragung stattfindet. Oder auf kroatisch Grüezi sagen."

Ob wir Schweizer uns wirklich so auf mehr Gastfreundlichkeit trimmen lassen, wird sich zeigen. Ich denke, dass wir uns in dieser Hinsicht nicht gerne etwas vorschreiben lassen und unsere Sache so machen werden, wie wir sie für richtig halten und weniger auf sogenannte PR-Profis hören wollen.

Viele Unternehmen haben zudem vom Gastgeberkonzept noch nie etwas gehört. Dies, obwohl sie teilweise in einer Medienmitteilung von Schweiz Tourismus als Teilnehmer erwähnt wurden. Grösstes Vorbild für das Gastgeberkonzept ist die SBB: Sie wird an Bahnhöfen und in Zügen Kundenberater zirkulieren lassen, um eine gute Information der Gäste zu gewährleisten. Ausserdem stehen den Gästen an den vier Bahnhöfen der Austragungsorte sogenannte "Welcome Desks" zur Verfügung. Insgesamt wendet die SBB zusätzliche 4'000 Arbeitstage auf, um dem Ansturm gerecht zu werden.

Ich bin überzeugt, dass sich dieser Einsatz lohnen wird. Sehr viele der Euro08-Matchbesucher werden den öffentlichen Verkehr benutzen. Ich erinnere mich noch sehr gut an die übergrossen, gähnend leeren Parkflächen der Expo.02. Ein ähnliches Bild dürfte sich wohl auch an der Euro08 bieten. Während der Landesausstellung arbeitete ich als Stagiaire an den Expo.02-Bahnhöfen Biel/Bienne und Neuchâtel und ich freue mich jetzt schon darauf, im nächsten Jahr während der Euro08 in den SBB-Zügen die Gäste bedienen zu dürfen.

Hier findet ihr alle Euro08-Beiträge dieses Blogs.

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Vorschau: Der SBB-Konzern ist in vielen Unternehmen beteiligt. Noch im Verlauf des heutigen Tages findet ihr hier in diesem Blog eine Zusammenstellung aller Firmen, an welchen sich die SBB finanziell beteiligt hat, inklusive dem Betrag und dem prozentualen Anteil, welchen die SBB an den Firmen hält. Es lohnt sich also, nochmals vorbei zu schauen!

Polizeieinsatz im Zug

Es war wiedermal Samstagmorgen. Ich hatte Frühdienst und wie immer an einem Samstag- oder Sonntagmorgen tummelten sich zahllose Ausgänger der vergangenen Partynacht im Zug.


Bei meiner Kontrolle fand ich dann in einem der letzten Wagen zwei Jugendliche, welche quer auf den Sitzen lagen und anscheinendn schliefen. Ich versuchte sie zu wecken, doch der eine reagierte gar nicht und der andere schlug leicht aus. Ich versuchte es ein paar Minuten später nochmals, wieder ohne Erfolg. Da ich als Laie nicht erkennen konnte, ob die vielleicht eine Alkoholvergiftung hatten (für mich schaute es danach aus, als seien sie im zweiten Stadium einer Alkoholindoxikation) und schon halb im Nirwana waren oder ob sie schlicht und einfach schwarzfahren wollten, rief ich die Zentrale der Securitrans. Die Dame am anderen Ende der Leitung sagte mir, sie werde in Buchs SG eine Patrouille der Kantonspolizei vorbei schicken. Diese werde sich um die beiden Jungs kümmern und vor Ort über einen allfälligen Einsatz eines Rettungswagens entscheiden.

So war es dann auch. Zu dritt stürmten die drei Uniformierten in den Wagen und es dauerte keine 60 Sekunden, da lagen die Jugendlichen bereits schon draussen auf dem Perron noch bevor sie wussten, wie ihnen geschah. Sie rochen extrem stark nach Alkohol und waren kaum ansprechbar. Da ich danach gleich weiter fahren musste, kenne ich das Ende der Geschichte nicht. Es ist jedoch anzunehmen, dass die beiden Jugendlichen zumindest den Promillewert feststellen lassen mussten und allenfalls in Pflege gebracht wurden.

(Das Bild entspricht nicht dem oben beschriebenen Einsatz, sondern zeigt eine Spezialeinheit der Genfer Polizei bei einer Übung für die Euro08.) Bild © keystone

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Montag, 18. Juni 2007

Airlines geben auf


Bild © pixelio.de

Die neue TGV-Linie Schweiz - Paris ist ein riesiger Erfolg. Die Züge sind gut ausgelastet und die Fahrgäste freuen sich über die schnellen Verbindungen. Die Airlines spüren, dass sie Passagiere verlieren und ziehen jetzt nach: Air France senkt die Preise um bis zu 40%, was dafür spricht, dass sie bisher satte Gewinnen eingefahren haben dürften. EasyJet wird, wie ich schon geschrieben habe, die Linie Basel - Paris einstellen. Alleine der Flughafen Basel-Mulhouse rechnet mit 10'000 Passagieren weniger pro Jahr, wieviele es bei den anderen Flughäfen sind, ist nicht bekannt.

Wer mit dem TGV nach Paris will, dem rate ich, früh zu buchen. Die günstigten Tickets sind jeweils sehr schnell weg. Vorallem ab Zürich sind die Tickets sehr gefragt. Kein Wunder, bedeutet diese Verbindung für Zürich doch eine "Epochenwende" (NZZ am Sonntag).

Endlich hat die Wirtschaftmetropole der Schweiz, die sich selbst gerne als Weltstadt präsentiert, wieder Anschluss an eine Weltstadt, die eine solche zweifellos ist.
(NZZ am Sonntag)

In der nächsten Zeit wird sich die SBB auf Hochgeschwindigkeitsverbindungen nach Deutschland (Stuttgart, München) und Italien (Mailand) konzentrieren. Dann dürften sich die Airlines auch auf diesen Strecken (trotz Klimaerwärmung) warm anziehen.

SBB befördert Asylanten im Gepäckwagen


Nach dem ich meine vier Wagen im Rheintalexpress kurz nach Rheineck und vor Rorschach kontrolliert hatte, kehrte ich zurück in den Gepäckwagen, wo ich noch was zu tun hatte. Als ich durch den Übergang vom Erste-Klasse-Wagen in den Gepäckwagen ging, sah ich, dass die Türe zwischen Plattform und Grossraum des Gepäckwagens zugezogen war. Ich stutzte, da ich mir sicher war, diese Türe offen gelassen zu haben.

Als ich den Grossraum dann betrat, standen in einer Ecke, von aussen nicht einsehbar, drei Russen. Diese kamen vom Transitzentrum in Altstätten SG und hatten, (wie praktisch alle "Fahrgäste" welche wir vom Transitzentrum haben) angeblich kein Geld und auch keine Billette. Amtliche Ausweise hatten sie auch keine. Sie haben sich hier verkrochen, um der Kontrolle zu entgehen. Üblicherweise drohen die Russen vom Transitzentrum Altstätten SG mit ihrer Russenmafia, sollte man sie büssen oder die Polizei holen. Doch dies war hier ausnahmsweise mal nicht der Fall und sie gaben freimütig ihre Personalien an. Ob diese stimmen, wage ich zu bezweifeln.

Es ist bekannt, dass Rechnungen und Bussen, welche ans Transitzentrum Altstätten SG geschickt werden entweder gar nie oder sonst mit unseren Steuergeldern beglichen werden. Dass ein Asylant des Transitzentrums selber seine Rechnungen beglich, ist meines Wissens bisher nicht der Fall gewesen. Ich bin der Meinung, hier müsste man nun schärfer vorgehen. Asylanten, welche regelmässig das Haus verlassen, um schwarzfahren zu gehen, sollten nach einer Verwarnung und wiederholtem Schwarzfahren nicht mehr aus dem Haus gelassen werden. Ausserdem müsste die Polizei vermehrt Razzien durchführen, und mit dem gefundenen Geld und den aufgefundenen Wertgegenständen die SBB-Rechnungen begleichen. Ansonsten wird dieses Problem je länger je mehr zunehmen. Die Leidtragenden sind schlussendlich die ehrlichen und zahlenden SBB-Kunden, welche mit ihren Billetten, Abos und GAs diese Schwarzfahrten der Asylanten mitfinanzieren.

Ich bin gespannt, wie eure Kommentare auf diesen Artikel sein werden. Aus früheren Erfahrungen schliesse ich, dass jetzt einige Damen und Herren aus den linken Georg-Kreisen protestieren werden und die Asylanten als "bessere Schweizer" darstellen möchten. Nun gut, macht das, ist ja eure Meinung. Ich hatte auch ein gutes Bild von den Asylanten, bevor ich diese in meinem Job richtig kennen lernen durfte...

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Sonntag, 17. Juni 2007

Prometeus - Das neue Zeitalter?

Ich weiss nicht, was ich hiervon halten soll. Nachdenklich stimmt mich das auf jeden Fall. Wird unsere Zukunft wirklich so aussehen? Zumindest bewegen wir uns im Moment in diese Richtung. Via John Chow bin ich auf folgendes Video über Prometeus - The Media Revolution gestossen.



Aus dem Inhalt:


Dank dem Internet ist das Wissen weltweit verfügbar geworden. Der Old Economy gefällt das natürlich gar nicht. Sie wehrt sich mit Verboten. Trotzdem kann sie den Fortschritt nicht aufhalten.

Wir werden zu Prosumern (Producer & Consumer). Will heissen: Wir produzieren Informationen und konsumieren sie gleichzeitig. Jeder kann ein Prosumer sein. Das Video geht weiter davon aus, dass Blogs in Zukunft mehr Macht haben werden als die heutige Medienwelt und dass Zeitungen gratis verteilt werden. (Was heute bereits der Fall ist.) Wikipedia wird zur vollständigsten Enzyklopädie aller Zeiten.

In den Grossstädten der ganzen Welt, werden die Einwohner kostenlosen Internetzugang erhalten (siehe Luzern, St. Gallen und Co.)

Im Jahr 2015 wird Google den Erzrivalen Microsoft aufkaufen und sich einverleiben. Gleichzeitig wird Yahoo von Amazon aufgekauft. Google und Amazon werden also die beiden Big Players der Zukunft sein. (Googlezon* lässt grüssen.)

Interessant wird es dann am Schluss, doch ich will hier noch nicht zuviel verraten! ;o) Schaut euch das Video an!



* = Wer Googlezon noch nicht kennt, hier ist das Video dazu:



Dieser Artikel ist Teil des "Casual-Sunday-Projekts" (CS). Nach einer Idee von probloggerworld.de. Jeden Sonntag werden hiermit in diesem Blog Themen angesprochen, die nicht unbedingt zum eigentlichen Blog-Thema (Reise-, Freizeit- und Tourismusbranche der Schweiz) passen, für euch jedoch äusserst interessant sein könnten.

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Verschenke 14'000 Franken monatlich!

Irgendwie passt dieser Eintrag hervorragend zum letzten Artikel.

Irgendwas mache ich falsch: Ich gehe Tag für Tag arbeiten, um mich ernähren und meinen Lebensunterhalt bestreiten zu können, zahle Miete, Steuern und Gebühren. Und dann hört man so Geschichten wie die von Dragisa P. (Blick vom 14.06.07):

Dragisa ist 45 Jahre alt, Serbe und kassiert bei uns eine volle IV-Rente. Wer jetzt jedoch glaubt, er erhalte so pro Monat 4'000 - 5'000 Franken, der täuscht sich: Auf über 14'000 Franken kommt er zusammen mit seiner Frau. Im Monat. Ohne dass er dafür arbeitet.

Die Mobiliar-Versicherung, welche ihm einen grossen Teil seines monatlichen "Verdienstes" bezahlt, schöpfte jedoch eines Tages Verdacht. Sie schickt Privatdetektive aus, um Dragisa beschatten zu lassen. Dafür müssen diese jedoch bis nach Serbien fahren, denn in der Schweiz hält sich Dragisa nicht gern auf.

Die Privatdetektive sehen, wie Dragisa in die Disco geht, verschiedene Motorfahrzeuge fährt und Häuser renoviert. Mit dem Geld, welches er von den Schweizern erhalten hat. Auch beim Aufbau eines lokalen serbischen Radiosenders hilft er tatkräftig mit.

Zurück in der Schweiz kommt noch mehr ans Tageslicht: Hier fährt er einen Mercedes Cabrio SLK (hier gehts zum Bild).

Laut Mobiliar hat er mehrere 100'000 Franken abgezockt. Davon lässt sich bestimmt gut leben. Vielleicht sollte ich es ja auch mal auf diesem Weg versuchen, scheint einfach zu sein. Im Moment hindert mich einfach noch mein (typisch schweizerisch) schlechtes Gewissen daran. Aber das kann sich ja noch ändern... Wäre schon schön: Nicht mehr arbeiten gehen, mit der Freundin in der Vorweihnachtszeit First Class nach New York zum shoppen fliegen, danach noch einen Abstecher in die Karibik machen um unserem Ferienhaus auch mal wieder einen Besuch abzustatten; zurück in der guten Schweiz mache ich mich danach lustig über die braven Schweizer, welche täglich arbeiten gehen um ihre Familie ernähren zu können...

Geil, oder??

Dieser Artikel ist Teil des "Casual-Sunday-Projekts" (CS). Nach einer Idee von probloggerworld.de. Jeden Sonntag werden hiermit in diesem Blog Themen angesprochen, die nicht unbedingt zum eigentlichen Blog-Thema (Reise-, Freizeit- und Tourismusbranche der Schweiz) passen, für euch jedoch äusserst interessant sein könnten.

Christoph Blocher spaltet die Nation


Als Abonnent und regelmässiger Leser des Schweizer Nachrichtenmagazins FACTS interessieren mich auch immer wieder die Leserbriefe zu Themen der vergangenen Ausgaben. Oftmals stosse ich dort auf interessante Denkanstösse und Meinungen. Dies war auch in der aktuellen Ausgabe (an jedem Kiosk für CHF 5.50 erhältlich) der Fall. Folgendem Leserbrief von Werner Meier aus Zeiningen kann ich vollkommen zustimmen:

"Es ist wahrlich unfassbar, wie ein Teil unserer Bürger mit allen Mitteln gegen Blocher, Mörgeli und (fast) jeden Politiker der SVP wettert; beleidingend und vielfach primitv. Ich frage mich: Was ist der Grund, was haben sie zu verstecken, dass sie eine solche Aggression entwickeln? Sind es auch Scheininvalide? Auch Sozialschmarotzer, die panische Angst davor haben, entdeckt zu werden? Sind es die Gutmenschen, denen es unverdient so unverschämt gut geht, dass sie aus schlechtem Gewissen auch kriminelle Ausländer beherbergen möchten?"

Heute nun folgt die nächste Niederlage dieser sogenannten "Gutmenschen": Die neue IV-Revision wird mehr als deutlich angenommen. Die SVP freuts, die SP hat mit ihren Wünschen, die völlig am Volkswillen vorbei gehen, wieder mal verloren. Nun wird sich die finanzielle Lager der defizitären und haushoch verschuldeten Invalidenversicherung (IV) bessern.

SVP-Präsident Ueli Maurer bezeichnete die Annahme der IV-Revision als "Erfolg der SVP".

Dieser Artikel ist Teil des "Casual-Sunday-Projekts" (CS). Nach einer Idee von probloggerworld.de. Jeden Sonntag werden hiermit in diesem Blog Themen angesprochen, die nicht unbedingt zum eigentlichen Blog-Thema (Reise-, Freizeit- und Tourismusbranche der Schweiz) passen, für euch jedoch äusserst interessant sein könnten.

Freitag, 15. Juni 2007

Schnelle SBB-Karriere

Franziskus Heinzmann, der Chef des neuen Walliser Verkehrsknotenpunktes Visp machte eine rasche Karriere: Bis vor kurzem noch Bahnhofsvorstand im kleinen Regio-Bahnhof Visp VS, jetzt Chef eines internationalen Eisenbahn-Drehpunktes. Dank dem Lötschberg-Basistunnel wurde "sein" Bahnhof enorm aufgewertet und vergrössert.

Nach seiner Schulzeit absolvierte Franziskus Heinzmann (wie ich) die KV-Berufsmatur. Im Jahr 2001 trat er in die SBB ein, 2005 wurde er Bahnhofsvorstand.

Mehr über ihn erfährt man zurzeit in den verschiedensten Schweizer Medien, zum Beispiel hier im Blick.

Lötschberg: Sicherster Tunnel der Welt

Heute wurde der Lötschberg-Basistunnel eröffnet. Eine grossartige Leistung war es, dieses einmalige Bauwerk zu erstellen! Was man in den Medien jedoch eher selten hörte: Der Lötschberg-Basistunnel ist der sicherste Bahntunnel der Welt:

- Alle 330 Meter sind die beiden Stollen mit Querstollen verbunden, 104 insgesamt, was die Flucht in die jeweils andere Röhre erlaubt.

- Die Lokführer müssen, wenn immer möglich, einen brennenden Zug aus dem Tunnel fahren oder wenigstens bis zur Nothaltestelle. Die Züge sind so gebaut, dass sie selbst im Vollbrand noch 15 Minuten fahrtauglich sind. Die Nothaltestelle Ferden ist mit Frischluftzufuhr, Rauchabsaugung, Kommunikation ausgerüstet.

- Damit die Passagiere den Zug nicht an einer ungünstigen Stelle anhalten können, wird die Notbremse im Tunnel überbrückt. Der Lokomotivführer erhält einen Alarm und kann noch hinaus oder zur Nothaltestelle fahren.

- Der Tunnel hat drei Lüftungszentralen. Zwei Ventilationssysteme sorgen für Überdruck, damit kein Rauch in die Fluchträume gelangt. Ein Abluftsystem würde Rauchgase via einen Lüftungsschach ins Freie blasen. Die Lüftungszentralen werden von mehreren unabhängig funtionierenden Betriebszentralen gelenkt.

- Die Portale lassen sich schliessen, so dass der Luftfluss im Tunnelsystem gesteuert werden kann. Bei den Querstollen, Notausstiegen und Fluchtstollen sind 173 motorisierte Schutztüren angebracht, die den Brandherd abriegeln können.

- Alle 25 Meter leuchten im Notfall Lampen, die durch eine geschützte Stromversorgung gespeist werden.

- Neben dem Gleis hat es ein breites Trottoir. Insgesamt wurden 56 Kilometer Handläufe verlegt, damit sich die Flüchtenden orientieren können. 3'000 Schilder sollen sie zu den Schutzräumen leiten.

- 130 Kameras überwachen Portale, Tunnel und Stollen. Über Lautsprecher können Anweisungen an die auf Hilfe wartenden Menschen gegeben werden.

- Alle technischen Räume, Querverbindungen und Stollen sind je nach Ort mit Brand-, Gas- und Nässemeldern ausgestattet. Allein zur Brandmeldung wurden 3'200 Detektoren installiert. So kann ein Ereignis rasch lokalisiert und bekämpft werden.

- Gefürchtet sind heiss laufende Achslager und Räder. Um sie vor der Tunneleinfahrt zu entdecken, sind vor Reichenbach bei Frutigen und auf der Südseite des Simplons bei Varzo Detektoren installiert, die die Leitstelle alarmieren würden. Auch die Züge sind mit Brandmeldern ausgerüstet.

- Das wichtigste Mittel bei einem Notfall sind zwei Lösch- und Rettungszüge, einer im Norden unter der Regie der BLS, einer im Süden von der SBB. Sie wurden bei zwei Evakuationsübungen mit 350 Figuranten und Hunderten von Einsatzkräften Mitte Mai und Anfang Juni eingesetzt.

(Quelle: Tages-Anzeiger)

SBB: Neues Verkehrskonzept für Grossanlässe


Am nächsten Sonntag, 17. Juni spielt die Band "Genesis" im Stade de Suisse im Berner Wankdorfstadion. Dort will die SBB nun ein neues Verkehrskonzept testen, welches Vorbild sein soll für kommende Grossanlässe wie zum Beispiel die Euro08 im nächsten Jahr.

Alle acht Minuten sollen nach Konzertende von der Haltestelle Bern Wankdorf aus Fernverkehrszüge ohne Halt bis Olten verkehren. Reisende nach Zürich, Basel, St. Gallen oder Luzern steigen dort um. Nur Reisende in die Westschweiz werden über Bern geleitet. Damit es zu keinem grossen Gedränge kommt, werden die erwarteten 40'000 Besucher durch rund 100 Kundenlenker über zwei grosse Warteräume vor dem Bahnhof geleitet.

Übrigens empfiehlt die SBB den Genesis-Besucher, frühzeitig anzureisen. Die Türöffnung soll bereits um 16 Uhr sein.

Ich bin gespannt, wie gut dieses neue Konzept funktionieren wird. Besser als beim letzten Robbie Williams-Konzert wird es aber auf jeden Fall sein. Dort überfüllten die Besucher den Bahnhof innert Kürze, da dieser nur für den Regionalverkehr ausgelegt ist.

Donnerstag, 14. Juni 2007

Führerstandsfahrt: Gotthard ab 1 Stutz


© Foto SBB

Führerstandsfahrten über den Gotthard sind sehr beliebt. Viele Bahnfans zahlen CHF 750.- für eine Führerstandsfahrt. Ihr jedoch könnt sie jetzt deutlich günstiger haben! Ringier (Blick / heute...) bietet in Zusammenarbeit mit der Auktionsplattform ricardo.ch eine Versteigerung an:

10 Gotthardfahrten im Führerstand im Wert von je CHF 750.- ab CHF 1.-
Schluss der Auktion: Morgen Freitag, 15. Juni 2007 um 14:00 Uhr


Ihr gelangt zum Angebot, wenn ihr auf die Website von heute... geht und im Feld "suche/webcode" die Zahl 509651448 eingebt.

Auktionstext des Anbieters auf ricardo.ch:

Da schlägt das Herz von Eisenbahnfans höher: Wir versteigern insgesamt 10 begleitete Fahrten im Führerstand der Gotthardbahn von Arth-Goldau nach Locarno oder umgekehrt.

ERLEBEN SIE DIE WUNDERSCHÖNE, ZWEIEINHALB-STÜNDIGE FAHRT AUF DER GOTTHARDSTRECKE, WIE ES SONST NUR DER LOKFÜHRER DARF!

Das Angebot anlässlich des "125 Jahre Gotthardbahn"-Jubiläums enthält ein Anschlussbillett ab Wohnort in der 1. Klasse nach Arth-Goldau oder Locarno (je nach gewünschtem Startort) und vom Ankunftsort wieder zurück. Zudem erhält jeder Führerstandsfahrgast ein personifiziertes Zertifikat und einen Streckenbeschrieb mit der Geschichte des Gotthards.

Das Angebot hat einen Wert von 750 Fr. (ermässigt für GA/FVP/Jugendliche 600 Fr.).

Das Angebot gilt für eine Fahrt im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2007.
Versteigert wird jeweils 1 Ticket.
Pro Fahrt stehen maximal 2 Plätze zu Verfügung.
Das Mindestalter der Teilnahme beträgt 14 Jahre. Eine Alleinfahrt kann nicht garantiert werden. Die Fahrt wird von einem Kundenbetreuer der SBB begleitet.


Wer bei dieser Auktion kein Glück hat, kann es auch beim bloggenden Lokomtivführer Bruno Lämmli und seinen Mitbloggern versuchen. Deren Weblog zur transport logistic 2007 verlost noch bis am 18. Juni ebenfalls eine Führerstandsfahrt über den Gotthard. Was ihr tun müsst, um an der Verlosung teilzunehmen: Besucht den Cargo Blog und schreibt zu einem Artikel eurer Wahl einen Kommentar. Selbstverständlich könnt ihr auch in mehreren Artikeln eure Meinung hinterlassen. Ich persönlich kann euch den Cargo-Blog wärmstens empfehlen!

Als Kondukteur habe ich eher wenig mit dem Güterverkehr der SBB zu tun. Umso interessanter finde ich deshalb den Cargo-Blog, in welchem ich viele interessante Hintergrundinfos über die wachsende SBB-Division Cargo finde. Hoffentlich bleibt dieser Blog auch nach der transport logistic noch lange bestehen...

Link zu dieser Führerstandsfahrt-Verlosung

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Ich bin IMMER NOCH auch ein Schiff


Wer ein ZVV-Ticket gelöst hat, kann beliebig zwischen Bahn, Bus, Tram und Schiff wählen. Ein ZVV-Ticket berechtigt somit auch zur Fahrt mit den Schiffen der Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft ZSG. Die Berichterstattung über die geänderte Gültigkeit von SBB-Streckenbilletten auf dem Zürichsee hat jedoch zu Unsicherheiten geführt.

Ende April gaben die SBB und die ZSG bekannt, dass Streckenbillette der SBB (zum Beispiel Bern - Rapperswil) auf dem Zürichsee nicht mehr automatisch gültig sind. Reisende von ausserhalb des ZVV müssen neu beim Antritt ihrer Reise entscheiden, ob sie auch die Schiffe der ZSG benutzen wollen.

Nicht betroffen von dieser neuen Regelung ist das gesamte ZVV-Sortiment. Der Werbeslogan "Ich bin auch eine Bahn, ein Tram, ein Bus, ein Schiff" und "Ein Ticket für alles" ist nach wie vor gültig. Ebenfalls ohne Einschränkungen sind Generalabonnemente und SBB-Tageskarten.

© Foto ZSG

Mittwoch, 13. Juni 2007

Resort Walensee im Heidiland


Ab und zu wenn ich in Unterterzen vorbei fahre, verfolge ich die Fortschritte im Bau des Resort Walensee. Dieses Resort, welches von Niederländern für 80 Mio Franken gebaut wird, ist eines der grössten und ehrgeizigsten Schweizer Tourismusprojekte der letzten Jahre direkt nach Samih Sawiris Hotelprojekt in Andermatt.

Auf seiner Homepage preist sich das Resort Walensee (inkl. Rechtschreibfehlern) folgendermassen an:

In der Region Heidiland am Walensee liegt Resort Walensee. Die am See liegt Flumserberge bieten Wintersportmöglichkeiten für den erfahrenen und weniger erfahrenen Skiläufer. Auch Radfahrer und Wanderer können in diesem Gebiet viel erleben. Natürlich auch für Wassersportler ist der Walensee mehr als geeignet. Sie können schwimmen, surfen, segeln, wasserskilaufen und vieles mehr. Die Umgebung bietet gemütliche Stadtkerne und viele Entspannungsmöglichkeiten wie Golf, das Casino oder Thermalbad.

Im Resort selbst befinden sich eine grosse Anzahl von Einrichtungen für ein angenehmes Aufenthalt. Das bedeutet genügende Möglichkeiten zum kulinarisch Genuss, ein Hallenbad, diverse Spielplätze, ein Strandbad und ein eigene Jachthafen. Auch gibt es Pläne für die Einrichtung eines Wellnesscenter.

Das Resort Walensee scheint sich auf die gehobenere Klientel und auf Gäste aus den Niederlanden auszurichten. Letzteres merkt man, wenn man die Homepage aufruft: Dann steht dort während der Ladezeit "even geduld a.u.b".

Es werden viele Luxuswohnungen, Penthouses, Appartements und Villas gebaut, also nichts für sparsame Urlauber.

Ich finde es toll, dass der Region Heidiland und im Speziellen der Walenseeregion und den Flumserbergen (deren Seilbahnstation direkt neben dem Resort liegt) auf diese Weise Auftrieb verliehen wird. Auch das lokale Gewerbe kann vom Resort Walensee profitieren. Es werden mindestens 40 Arbeitsplätze geschaffen und auch bei den Lieferanten könnten Arbeitsplätze geschaffen oder zumindest erhalten werden.

Mehrheitlich zuversichtlich zeigt sich auch das Schweizer Nachrichtenmagazin FACTS:
Jürg Schmid, Direktor von Schweiz Tourismus: «In Andermatt und in Unterterzen sind ganz neue Business-Modelle geplant, die unser helvetisches Denken überflügeln. » Touristische Erlebniswelten, so genannte Resorts, in denen der Gast nicht nur logiert, sondern gleich auch Restaurants und Sportanlagen benutzt – und so seine Ferienfranken einem einzigen Betreiber abliefert. Das glaubt auch Thomas Bieger, der an der Universität St. Gallen das Institut für Öffentliche Dienstleistungen und Tourismus leitet: «Der Resortgedanke steckt in der Schweiz noch in den Kinderschuhen. » Für solche Ferienwelten, die viel Platz brauchen, bieten sich B-Orte geradezu an, sagt Bieger: «Es macht durchaus Sinn, für solche Projekte in die Pampa zu gehen. Dort hat man die Chance, genügend Land zu bekommen und vor Ort rasch eine kritische Masse zu erreichen.» Einheimische Bauherren, glaubt der St.-Moritzer Kurdirektor Hanspeter Danuser, trauten sich schon gar nicht mehr in die B-Liga: «Gerade an zweit- und drittklassigen Lagen erhält man von einer Schweizer Bank kaum mehr Geld, weil diese mit Abschreibern teils böse Erfahrungen machten.»

Die ausländischen Promoter kommen mit eigenem Geld. Und sie haben neben dem Resortgedanken einen weiteren Trumpf. Sie «bringen ihre eigenen Verkaufskanäle mit», sagt Schmid. Im Klartext: Sawiris verfügt über einen grossen Gästestamm in seinen ägyptischen Resorts (u. a. El Gouna), der auch mal potenzielle Winterurlauber in Andermatt abgeben könnte; die Ferienparkmanager von Landal Green Parks – sie betreuen bereits 55 Resorts in Europa – könnten ihren Kunden zur Abwechslung den Walensee bieten. «Beide Projekte», sagt Schmid, «könnten aus bisher eher unterentwickelten Gegenden wahre Turbos machen.»
Hier gehts zum vollständigen FACTS-Artikel...

Insbesondere die Tatsache, dass die Betreiber des Resort Walensee ihre eigenen Landsleute als Gäste mitbringen und bereits vielfache Erfahrung mit Resorts haben, könnte also zum Erfolg führen. Ich finde es toll, dass so ein Ding mal durchgezogen und Neues gewagt wird. Schade jedoch, dass wir Schweizer zu wenig mutig sind, um solche Projekte selber auf die Beine zu stellen.

Wenn ihr mehr über das Resort erfahren wollt, besucht die Website unter www.resortwalensee.com und schaut euch die Bilder, Videos und Animationen an.

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Günstige TGV-Tickets?

Mit grossem Erstaunen sah ich gestern in der Pendlerzeitung 20 Minuten ein Inserat der Firma RailEurope. Darin verspricht sie:

Mit dem TGV nach Paris!
Basel - Paris ab nur CHF 32.-
Zürich - Paris ab nur CHF 55.-
Ein Klick genügt auf www.tgv.com

Zudem wird darauf hingewiesen, dass die Preise nur für einfache Fahrten gelten und bis 30 Tage vor der Abfahrt erhältlich sind. Günstig, denke ich, und mache gleich die Probe aufs Exempel. Wie gewünscht ging ich auf tgv.com und liess eine Retourfahrt von Zürich nach Paris berechnen. Hinreise am 13. August und Rückreise am 17. August. RailEurope / TGV gab mir danach verschiedene Tarife zur Auswahl. Der günstigste war für die Hinfahrt CHF 111.50 und für die Rückfahrt CHF 102.50.

Wo sind die günstigen 55.- Franken-Preise? Nicht vorhanden, obwohl wir heute noch weit mehr als 30 Tage vor Abfahrt sind. Nun gut, schauen wir mal, was ich auf www.sbb.ch bezahlen müsste. Also nochmals gleiches Spiel, gleiche Daten, gleiche Züge. Das Erstaunen ist gross:

Für die gesamte Fahrt bezahle ich bloss CHF 160.-, also nur 80 Franken pro Weg! Deutlich günstiger, als RailEurope.

Ich hoffe, es bleibt bei dieser einen RailEurope-Anzeige. Wie es scheint, verwirrt es die möglichen Paris-Touristen auf der Suche nach günstigen TGV-Preisen mehr, als dass es ihnen weiterhilft. Zudem verkauft RailEurope die Tickets zu überteuerten Preisen. Wer am günstigsten reisen will, wendet sich am besten an den nächsten SBB-Bahnschalter. RailEurope hingegen ist nicht zu empfehlen. Diese Firma erscheint mir ein wenig unseriös.
(Text nachträglich durchgestrichen.)

Deutsche Bahn fährt in Saudi-Arabien

Die Deutsche Bahn (DB) ist schon heute ein riesiger Konzern und ein Global Player, wenn es um Transporte geht. Mit rund 230'000 Mitarbeitern ist er einer der grössten Arbeitgeber in Deutschland. Nun will der DB-Konzern nach Saudi-Arabien expandieren und dort Personen- und Güterzüge betreiben.

Wird die Deutsche Bahn in Zukunft also Hochgeschwindigkeits-Pilgerzüge über die Arabische Halbinsel düsen lassen, wie Financial Times Deutschland vermutet? Der DB-Konzern plant ernsthaft den Betrieb von Personen- als auch Güterzügen in Saudi-Arabien und will dort auch gleich einen neuen Frachtterminal in der neu entstandenen Stadt "King Abdullah Economic City" bewirtschaften.


Sollte das Experiment Saudi-Arabien funktionieren, wird die Bahn auch in andere Länder expandieren. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Denn in ihrem Heimatland Deutschland kann sie nicht expandieren. Ihr bleibt nur das Ausland. In Bezug auf Gütertransporte ist die DB bereits heute mit 1'500 Standorten in 150 Ländern vertreten. Zu diesem Vertriebsnetz gehören Railion (Produktion und Vertrieb auf der Schiene), Intermodal (kombinierter & kontinentaler Verkehr / Seehafenhinterlandverkehr) und Schenker (Landtransport, Luft- und Seefracht, Kontraktlogistik). Dass diese Unternehmen im Markt nicht unbedeutend sind, zeigen im Beispiel von Schenker folgende Spitzenplätze:

- Nr. 1 im europäischen Landtransport
- Nr. 2 in der weltweiten Luftfracht (nach DHL)
- Nr. 3 in der weltweiten Seefracht (nach Kühne + Nagel, DHL)
- Nr. 6 bei der weltweiten Kontraktlogistik (nach DHL, CEVA, Kühne + Nagel, Ryder, Wincanton)

Und die DB will noch weiter wachsen. Ziemlich sicher ist die Übernahme des US-Logistikkonzerns BAX für rund 1.65 Mia Franken nicht die letzte gewesen. Gerüchten zufolge will sie als nächstes rund 828 Mio Franken in zwei Güterbahnen in England (EWS) und Spanien (Transfesa) investieren.

Die Wachstumsgelüste des grossen Nachbarn bedrohen unter anderem auch die SBB. Diese wehrt sich, indem sie in die Stammlande der DB und in andere an die Schweiz grenzende Länder fährt. Mehr über diese internationalen Gütertransporte findet ihr auch im cargo-blog.

Auf eine Art erinnert mich diese Expansionslust der DB an den Fall Swissair. Andererseits bin ich jedoch auch davon überzeugt, dass es in der heutigen Zeit nicht reicht, einfach nur seinen Marktanteil verteidigen zu wollen. Ob die DB den goldenen Mittelweg für sich findet, wird sich zeigen.

Gespannt bin ich auch darauf, zu sehen, um sich dieser internationale Verdrängungswettkampf irgendwann mal auch im Personenverkehr auswirken wird. Für die DB wäre es ein leichtes, Personenzüge zum Beispiel von Basel Badischer Bahnhof aus nach Chur, St. Gallen, Erstfeld, Luzern oder Bern fahren zu lassen. Zeitlich wären diese Strecken (retour) in ungefähr 8-9 Stunden machbar, womit deutsche Zugbegleiter ihren Dienst in Deutschland beginnen und auch in Deutschland wieder beenden könnten. Durch die tieferen Löhne, welche die DB ihren Mitarbeitern zahlt, könnte sie die SBB konkurrieren und den Schweizern tiefere Preise anbieten.

Dienstag, 12. Juni 2007

Party im Speisewagen

Jeden Sonntagabend wenn die Soldaten in ihre Rekrutenschulen zurückkehren, wiederholt sich das gleiche Spiel: Es wird gesoffen, was das Zeug hält und geraucht bis zum Gehtnichtmehr. Da die Rekruten jedoch weder aggressiv noch sonstwie besonders negativ auffallen, stört mich das auch nicht. Ein Novum jedoch gab es letzten Sonntag: In einem unbedienten Speisewagen meines 16 Wagen langen (!) Zuges stellten die Rekruten mehrere Musikboxen auf und liessen die Songs in voller Lautstärke abspielen. Ich liess sie gewähren, da abgesehen von den Rekruten niemand im Speisewagen war. Meine Bedingung war jedoch: Sobald ein "Zivilist" den Wagen betritt, wird die Musik ausgeschaltet. An diese Regelung hielten sich die Herren dann auch, vor allem auch, weil sie erstaunt waren, dass ich ihre "Party" akzeptierte. Ich sei bisher der einzige Kondukteur, der sie nicht angeschnauzt habe, sagten sie. Nun gut, vielleicht hat das ja damit zu tun, dass ich auch erst vor kurzem in der RS war... ;o)

Zudem bin ich sowieso nicht unbedingt ein Fan von der aktuellen Verbotswelle, die derzeit durch das Land rollt. Meiner Meinung nach sollte man nur jene Sachen verbieten, welche die Mitmenschen direkt schädigen. Darunter fallt zum Beispiel das Rauchen (Passivrauch).

Wie ich zum Bloggen kam


Bild © pixelio.de

Mit diesem Artikel nehme ich am Blog-Projekt von probloggerworld.de teil. Schon seit längerer Zeit bin ich aktiver Blogleser. Ich kommentiere Posts, bin in Foren aktiv und allgemein viel im World Wide Web anzutreffen. Mich fasziniert die Welt des "Web 2.0", in der jeder seine Gedanken und Ideen in Sekundenbruchteilen der ganzen Welt mitteilen kann. Somit war es nur eine Frage der Zeit, bis ich selber unter die Blogger gehen wollte.

Doch über was sollte ich bloggen? Ich wusste, dass es schwierig war, bei populären Themen mit den etablierten Blogs mithalten oder gegen diese bestehen zu können. Ich suchte nach einer Nische, in welcher es möglich sein sollte, innert 12 Monaten zu einem der grössten Blogs zu gehören. Erstaunlicherweise fand ich diese im Februar 2007 in der Welt der Reise-, Freizeit und Tourismusbranche der Schweiz. Da ich Kondukteur (Zugbegleiter) bei der Schweizerischen Bundesbahn SBB bin, eigentlich eine naheliegende Thematik. Verständlicherweise werden in meinem Blog nun auch oft Themen angesprochen, die irgendwie mit meiner Arbeitgeberin zu tun haben. So wurde ..::: 24 HOURS :::.. geboren. Ein Blog über die Reise-, Freizeit- und Tourismusbranche der Schweiz.

Mein Blog ist auch nach nun bereits schon vier Monaten immer noch ziemlich jung und befindet sich nach wie vor in einem starken Wachstum:

Februar: 18 Unique Visitors / 39 Pageviews
März: 190 Unique Visitors / 343 Pageviews
April: 550 Unique Visitors / 901 Pageviews
Mai: 2'113 Unique Visitors / 3'670 Pageviews
(Quelle: Google Analytics, nach Ausschluss meiner eigenen Besuche)

Für den Juni erwarte ich rund 3'500 Unique Visitors und 5'000 Pageviews. Im Moment konzentriere ich mich jedoch stark darauf, mehr RSS-Feed-Leser (zurzeit 32 Leser) und Newsletter-Abonnenten (im Moment 2) zu gewinnen. Ein weiteres Ziel ist es, weniger abhängig von Google zu sein, da zurzeit etwa 72% aller Besucher via Google auf meine Seite gelangen.

Stolz bin ich auf meine teilweise sehr guten LongTail-Positionen bei den Suchmaschinen. An diesen Erfolg will ich auch weiterhin anknüpfen können, da ein grosser Teil meines Erfolgs darauf beruht. Noch nicht ganz zufrieden bin ich jedoch mit dem Inhalt meines Blogs. Es gibt zuviele Posts, welche den Anschein eines Corporate-Blogs erwecken oder sonstwie nach Werbung und PR riechen. Dies muss sich in Zukunft noch ändern. Auch fehlen mir manchmal noch die Ideen für gute Artikel.

Wie wird wohl die Zukunft von ..::: 24 HOURS :::.. aussehen? Ich peile im Moment monatliche Unique Visitors von rund 15'000 und 25'000 Pageviews an. Dies ist ein hoch gestecktes Ziel und ich werde hart daran arbeiten müssen, um es zu erreichen. Ein weiterer Traum von mir wäre ein SBB-Meta-Blog: Mitarbeiter aus diversen Berufsgattungen der Schweizerischen Bundesbahn schreiben auf einem Metablog oder einem Blognetzwerk über ihren Job und Themen rund um ihre Arbeit. Ich bin extrem davon überzeugt, dass dies zu einem Image-Gewinn der heute schon sehr beliebten SBB beitragen kann.

Würde mich natürlich auch sehr freuen, wenn ihr mir eure Kommentare und Feebacks sendet, um so diesen Blog noch zu verbessern. Ich bin offen für jegliche Kritik! ;o)

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Ich bin auch ein Schiff ;o)



via abrakadabrus.spaces.live.com

Hamster im Zug


Bild © pixelio.de

Eine Geschichte, die sich laut SonntagsBlick vom 10. Juni kürzlich zugetragen hat:

In einem übervollen Intercity zwischen Zürich und Bern trohnt frech in seinem Käfig auf ienem Erste-Klasse-Fauteil ein Goldhamster. Dessen Besitzerin macht keine Anstalten, den Sitz für einen anderen Fahrgast zu räumen. Auch für Bundesrat und Verkehrsminister Moritz Leuenberger räumt sie den Platz nicht. So kommt es dazu, dass dieser stehen muss.

Gegenüber SonntagsBlick gesteht Moritz Leuenberger: "Als Verkehrsminister getraute ich mich nicht, der Frau zu sagen: Stellen wir doch den Hamster auf den Boden." Doch da kam die Rettung: Die Kondukteurin. Nachdem sie fünf Minuten mit der Hamster-Lady diskutiert hat, räumt diese den Käfig auf die Seite. Kaum hat Bundesrat Leuenberger sich gesetzt, wird er angemotzt: "Aha, der Bundesrat kann sitzen. Hats für Normalsterbliche auch noch Platz?"

Eine amüsante Geschichte mit einem weniger amüsantem Hintergrund: Auch bei mir kommt es oft vor, dass Reisende mit ihrem Gepäck ganze Abteile belegen. Das kann ich verstehen, wenn die Gepäckstücke zu gross sind für die Gepäckablagen oder nicht zwischen die Sitzlehnen passen, jedoch nicht, wenn es sich um kleine Taschen handelt. Auf meine Ermahnungen hin ernte ich oft nur Spott. Schade, dass es in der heutigen Zeit solche rücksichtlosen Menschen gibt: "Zuerst komme ich und dann lange niemand." Interessanterweise sind es oft die weniger erfolgreichen Mitmenschen, welche solch ein Verhalten an den Tag legen. Ob nun dieses Verhalten vom Misserfolg des Menschen abhängt, oder der Misserfolg des Menschen von diesem Verhalten, darüber kann man diskutieren. Ich tippe auf das Letztere. ;o)

Weitere amüsante, komische und kuriose Geschichten aus der Welt der SBB wird es auch in Zukunft in diesem Blog bei ..::: 24 HOURS :::... geben.

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Montag, 11. Juni 2007

Toplinks

- greezer schreibt, dass er via sbb.ch/travel günstig Ferien in Helsinki gebucht hat

- Peter Hogenkamp teilt mit, dass sämtliche TGV-Lyria-Züge ab Lausanne und Zürich in der ersten Klasse über Steckdosen verfügen

- Ein Drogendealer aus Sierra Leone, welcher sich illegal in der Schweiz aufhielt, wurde in Zürich Stadelhofen verhaftet. Er trug ein gestohlenes Handy und CHF 1'400.- auf sich.

SBB: Traummann gesucht


Bild © pixelio.de

Heute betätige ich mich mal als Amor: ;o)

Eine unbekannte Dame hat am letzten Donnerstag, 7. Juni 2007, ihren Traummann im Zug gesehen, jedoch nicht den Mut gehabt, ihn anzusprechen. Wenn du...

... am 7. Juni um 17:12 im Zug Bern - Biel warst
... neben einer Dame am Bistro-Tisch gesessen bist
... in Biel durch den Regen davon gerannt bist


Dann melde dich unter 079 287 52 84.

(Quelle: heute...)

Ergebnis: Kondukteur-Abstimmung

Soeben haben bereits elf Personen an meiner Kondukteur-Abstimmung teilgenommen. Im Artikel ging es um vier Damen, welche mit 2. Klasse-Billetten in der 1. Klasse sassen. Und wie es ausschaut, sind wir Schweizer grosszügig: 54% aller Abstimmenden voteten für "Die Damen müssen nichts bezahlen".

Hier nun die Entscheidung, welche ich im Zug getroffen habe: Es liegt an jedem einzelnen Fahrgast, dass er sich versichert, ob er in der richtigen Klasse sitzt. Sollte man sich nicht sicher sein, am richtigen Ort zu sitzen, kann man die Mitreisenden im Wagen fragen oder sich an das Zugpersonal wenden. Somit sind die Damen an ihrer Situation nicht ganz unschuldig. Schlussendlich entschied ich mich für eine (vermeintliche) Win-Win-Situation, mit der beiden Seiten (Touristen & SBB) geholfen ist: Die Damen bezahlen die Hälfte des Klassenwechsels, die andere Hälfte erlasse ich ihnen.

Leider waren die Damen für mein Entgegenkommen absolut nicht dankbar, im Gegenteil. Ich hätte eigentlich damit gerechnet, dass sie mit dieser Lösung einverstanden sind. Dem war nicht so. Ob ich in einer ähnlichen Situation in Zukunft wieder gleich handle, kann ich deshalb im Moment nicht sagen.

Sonntag, 10. Juni 2007

SOMMERFERIEN jetzt buchen: Günstige Last Minute-Angebote



L''TUR - Europas Nr.1 fuer Last Minute



Wer bis jetzt noch keine Sommerferien gebucht hat, hat es eher schwer. Die Schweizer reisen diesen Sommer wie noch nie zuvor. Amerika ist bei den Schweizer Reiseveranstaltern praktisch ausgebucht. Im Mittelmeer-Raum schaut es laut der Tagezeitung Blick ein wenig besser aus. In Griechenland hat es noch in diversen Hotels Platz, ebenso in Spanien. (Fuerteventura hingegen ist ausgebucht.)


L''TUR - Europas Nr.1 fuer Last Minute



Der Anbieter, welcher für die Schulferien-Zeit noch am meisten offene Angebote hat, ist L'TUR. Der Reiseveranstalter L'TUR hat sich auf Last-Minute-Reisen spezialisiert und bietet auf seiner Homepage äusserst günstige Angebote an. Er verkauft auch Restplätze der Nachbarländer Deutschland und Österreich, weshalb man dort am ehesten noch passende Angebote findet. Ich habe mich kurz auf der L'TUR-Homepage umgeschaut und innert kürzester Zeit viele Schnäppchen gefunden:

- Nizza ab 308.-
- Bulgarien ab 387.-
- Korfu ab 414.-
- Rhodos ab 510.-
- Rom ab 535.-
- Malediven ab 1'212.-
- Malta ab 311.-
- Portugal ab 419.-
- Alicante ab 523.-
- Ibiza ab 453.-
- Lanzarote ab 485.-
- Mallorca ab 315.-
- Antalya ab 321.-
- Djerba ab 382.-


Ab 20 Uhr und 48 Stunden vor Abflug schaltet L'TUR jeweils neue Tiefpreis-Angebote auf die Homepage.


L''TUR - Europas Nr.1 fuer Last Minute



Meine Ferien werde ich dieses Jahr in Paris verbringen. Zwar nicht mit L'TUR, dafür mit Kuoni. Am 8. Juli geht's los, die ersten zwei, drei Tage wird man mich und meine Freundin im Disneyland antreffen und danach hauptsächlich in und rund um die Seine-Stadt, welche dank dem TGV innert kürzester Zeit zu erreichen ist.

Hier noch ein paar CSS-Reisetipps:


Weltweit zu verreisen wird immer einfacher, aber es können auch Probleme entstehen, wenn zwei fremde Kulturen aufeinandertreffen. Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie Menschen begegnen, die sich anders verhalten und andere Einstellungen haben. Höflichkeit und Respekt gegenüber dem Gastland und seinen Bewohnern sollten selbstverständlich sein.

Innere Einstellung
Niemand erwartet, dass alle Sitten eines Landes eingehalten werden. Man ist aber stets ein gern gesehener Gast, wenn man Interesse zeigt, Neues zu lernen und sich anzupassen. Akzeptieren Sie das Fremde und erfreuen Sie sich daran.

Essen
An neuen Dingen Interesse zu zeigen gilt auch fürs Essen. Wird Ihnen etwas angeboten, was Sie nicht kennen, probieren Sie es zumindest. Versuchen Sie, sich den jeweiligen Essgewohnheiten anzupassen (z.B. Essen mit Stäbchen, mit der Hand usw.).

Miteinander reden
Versuchen Sie, höflich, freundlich und geduldig zu sein, auch wenn es Probleme gibt. Brüllen bringt Sie nicht weiter; man verliert dabei nur sein Gesicht. Ein Lächeln kostet nichts, kann aber Herzen und Türen öffnen! Die Sprache des Urlaubslandes zu sprechen, ist ein grosser Vorteil. Ist das nicht der Fall, dann versuchen Sie vor dem Urlaub ein paar Wörter zu lernen wie: «Guten Morgen», «Guten Abend», «Auf Wiedersehen», «Bitte», «Danke», «Entschuldigung». Das ist zwar nicht viel, zeigt aber Ihren Gastgebern, dass Sie sich für sie und ihr Land interessieren.

Kleidung
Ein wichtiger Aspekt ist die korrekte Kleidung. Speziell beim Besuch von Kirchen, Tempeln und Moscheen sollten Sie auf eine angemessene Bekleidung achten, d.h. weder kurze Röcke oder Hosen noch ärmellose Hemden oder Blusen tragen. Die Angewohnheit vieler Touristen, in Strandkleidung einzukaufen oder sogar essen zu gehen, empfinden viele Einheimische als Respektlosigkeit.

«Oben ohne» und FKK
Respektieren Sie immer die Gefühle und Moralvorstellungen der einheimischen Bevölkerung. Zu viel nackte Haut kann nicht nur die Gefühle der Menschen verletzen, sondern Ihnen auch eine Menge Ärger bis hin zu hohen Geldstrafen einbringen. Was am Hotelpool oder -strand eines Touristenortes akzeptiert wird, ist vielleicht an einem öffentlichen Strand verboten. Lieber einmal auf die nahtlose Bräune verzichten, als die Gefühle anderer Menschen zu verletzen.

Fotografieren
Menschen im Gastland sollten nicht auf «Foto-Objekte» reduziert werden. Man sollte nicht ohne zu fragen oder gegen den Willen der Menschen fotografieren. Meist kann durch ein Lächeln, Augenkontakt oder ein Nicken ein Einverständnis eingeholt werden. Äusserste Zurückhaltung ist bei religiösen Zeremonien angebracht.

Religion
Bringen Sie dem jeweiligen Glauben Ihres Reiselandes den notwendigen Respekt und Achtung entgegen. Informieren Sie sich vorgängig über die damit verbundenen Sitten und Gebräuche.


L''''''''TUR - Europas Nr.1 fuer Last Minute



Wer mehr über die aktuellen Trends und die Ferien der Schweizer in der Zukunft wissen will, dem empfehle ich diesen interessanten Artikel, den ich vor ein paar Tagen schrieb.

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Topnews

- Das Ausmass der Jugendgewalt und die Brutalität hätten erschreckend zugenommen, sagte Bundesrat Christoph Blocher. Jugendliche Problem-Ausländer sollen nun härter angefasst werden.

- Eine 29jährige Studentin hatte keine Lust, mit ihrem Freund in die Ferien zu fahren. Deshalb legte sie kurzerhand mit mehreren Bombendrohungen den Flughafen Düsseldorf lahm. Nun muss sie 206'000 Euro (340'000 Franken) Schadenersatz zahlen.

Dieser Artikel ist Teil des "Casual-Sunday-Projekts" (CS). Nach einer Idee von probloggerworld.de. Jeden Sonntag werden hiermit in diesem Blog Themen angesprochen, die nicht unbedingt zum eigentlichen Blog-Thema (Reise-, Freizeit- und Tourismusbranche der Schweiz) passen, für euch jedoch äusserst interessant sein könnten.

Klimakatastrophe: Eine Lüge?


Bild © pixelio.de

Viele Experten oder solche, die es sein wollen, prophezeien uns zurzeit die Klimakatastrophe. Die Erde habe Fieber. Sagen sie. Der Mensch sei schuld. Man solle endlich Energie sparen.

Stimmt das wirklich? Es gibt Experten, die anderer Meinung sind. Diese sagen, dass es schon immer Temperaturschwankungen gegeben habe. Seit Urgedenken. Der Mensch sei niemals schuld gewesen. Bereits am 7. Mai habe ich darüber geschrieben.

Nun wird es am kommenden Montagabend eine Sondersendung zum Thema geben: RTL ändert kurzfristig sein Programm und strahlt die Doku "Der Klima-Schwindel" aus. Im Anschluss versucht sich dann Peter Kloeppel als Moderator einer Talkrunde zum Thema.

"Dies ist ein Beispiel, wie schamlos und populistisch Panik geschürt wird.", sagt Dirk Maxeiner, Wissenschaftsautor, in einer Vorschau auf die Extra-Sendung am nächsten Montagabend. Dr. Wolfang Thüne, Diplom-Meteorologe doppelt nach: "Leute, lasst euch nicht verrückt machen. (...) Es wird den Weltuntergang nicht geben und die Erde hat kein Fieber. Glauben Sie nicht den Unsinn von der Klimakatastrophe."

Auch ein P.M. Podcast berichtet über den Klimawandel. Der Titel des Podcasts: "Hat der Klimawandel auch Vorteile - Wenn ja, für wen?" Der Biologe Prof. Joseph H. Reichholf sagt dazu: "Es wird Gewinner und Verlierer geben. Wir können nicht allein die Seite des negativen betrachten, sondern wir müssen auch die Chancen sehen."

Zu denken gab mir auch folgende Aussage von Prof. Joseph H. Reichholf: "Da der Mensch aus den Tropen stammt und darauf angewiesen ist, sich selbst im Wesentlichen tropische Lebensverhältnisse zu schaffen, durch Kleidung oder durch Heizung, je nachdem wie weit entfernt man von den Tropen lebt, ist die Erwärmung zweifellos ein Gewinn."

Dies gilt auch für die Mehrzahl der Arten. Die meisten Tierarten kommen bekanntlich aus den Tropen.

Als Verlierer des Klimawandels zählt Reichholf unter anderem die heutigen Tropen-Regionen und den Süden und Südwesten der USA auf. Bei uns wird sich weiters nichts ändern, was die Jahreszeiten betrifft. Der Wechsel des Sonnenstandes wird auch in Zukunft stattfinden, so dass es auch bei uns weiterhin Frühling, Sommer, Herbst und Winter geben wird. Jedoch könne der Winter wieder so werden, wie im Hochmittelalter: Milde Winter wie im heutigen Mittelmeerraum. Wir brauchen nicht unbedingt bitterkalte Winter und es gebe wohl einen Grund, weshalb wir im Urlaub oftmals in wärmere Gefilde fahren.

Auch auf das Aussterben verschiedener Tierarten kommt er zu sprechen. Seiner Meinung nach sterben mehr Tiere durch die heutige Landwirtschaft aus, als durch den grössten Klimawandel den man sich nur vorstellen kann.

Wer den ganzen Podcast (mit noch mehr Thesen) hören will, kann dies hier kostenlos tun.

Wie denkt ihr über den Klimawandel / Klimaschwindel? Macht ihr euch Sorgen oder nehmt ihr's eher gelassen? Diskutiert mit unter "Kommentare"!

Buch von Prof. Josef H. Reichholf:


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Toplinks

- Ist das der zukünftige Webbrowser? Wir werden's sehen...

- So könnte die Bildbearbeitung in der Zukunft aussehen. Beeindruckend!

Dieser Artikel ist Teil des "Casual-Sunday-Projekts" (CS). Nach einer Idee von probloggerworld.de. Jeden Sonntag werden hiermit in diesem Blog Themen angesprochen, die nicht unbedingt zum eigentlichen Blog-Thema (Reise-, Freizeit- und Tourismusbranche der Schweiz) passen, für euch jedoch äusserst interessant sein könnten.

Samstag, 9. Juni 2007

Platzangebot Public-Viewing


Bild: Public Viewing während der WM in Deutschland

Gestern habe ich über die UBS-Arenen berichtet, in welchen während der Euro08 Public Viewing angeboten wird. Heute nun liefere ich euch noch die Platzangebote der verschiedenen Arenen, welche jenen Leuten, welche kein Ticket ergattern konnten, doch noch Live-Atmosphäre versprechen:


- Chur (Stadthalle): 4'000 - 6'000
- Biel / Bienne (Feldschlösschen-Areal): 5'000 - 6'000
- Kreuzlingen (Sportplatz am See): 5'000 - 6'000
- Locarno (Piazza Grande): 6'000
- Lugano (Campo sterrato della Gerra): 4'000 - 6'000
- Sitten / Sion (La Planta): 7'000 - 8'000
- Solothurn (Chantier-Wiese): 4'000
- Aarau (Pfauenischlag): 4'000 - 6'000
- Buchs SG (Werdenberg): 4'000 - 5'000
- Glarus (Landsgemeindeplatz): 4'000 - 5'000
- Lausanne (Bellerive): 10'000
- La Chaux-de-Fonds (Polyexpo): 4'000
- Nyon (Rive Est): 3'000 - 4'000
- St. Gallen (Olma Messegelände): 8'000 - 10'000
- Thun (vermutlich Gebiet Grabengut): 4'000 - 5'000
- Winterthur (Wachter-Areal): 8'000
- Zug (Stierenmarkt-Areal): 4'000 - 5'000

Somit hat es insgesamt in allen 17 UBS-Arenen Platz für 88'000 - 104'000 Besucher. Das sind nicht mal 1.4% der Schweizer Bevölkerung. Somit könnte Thomas Fontana Recht haben, wenn er meinen letzten Euro08-Artikel kommentiert: Ich bin darauf gespannt, wie man in den Grossstädten wie Bern und Zürich auf den Publikumsandrang reagiert. Denn alle werden ja kaum ins Stadion kommen.

Der Countdown für die Euro08 tickt und tickt. Dies verdeutlichen auch drei sogenannte "Countdown Clocks", welche in den Host Cities Genf, Basel und Zürich aufgestellt wurden. Morgen werde ich mir mal die 6 Meter hohe Countdown Clock im Hauptbahnhof Zürich anschauen gehen. Habe dort Pause, bevor ich via Chur noch St. Gallen retour fahre. (In St. Gallen war ich zuletzt am 15. April, mal schauen ob ich mich auf der Rheintallinie noch auskenne... ;o)

Ein ganz normaler Arbeitstag


Der Start in den gestrigen Arbeitstag verlief nicht nach Plan. Anscheinend funktionierte die Zugsicherung ab Chur nicht so, wie sie sollte. Nun gut, irgendwie haben wir es dann doch noch nach Basel geschafft und wir kamen auch alle sicher an. ;o) Bei der Einfahrt in den Bahnhof Basel SBB sah ich dann auch noch den neuen TGV, der die Schweiz künftig mit Paris verbindet. (Hier habe ich darüber berichtet.) Schön schnittig, das Teil! Gefällt mir! ;o) Freue mich schon auf meine Ferien in Paris vom 8. - 14. Juli!

Da heute mal wieder Schulreisetag war, hatten wir ab Chur auch rund 150 Schüler in den Wagen zu platzieren. Glücklicherweise hatten sie nicht so viel Gepäck dabei und somit gab es noch genügend freie Plätze für die anderen Reisenden. Einziges Ärgernis: Dass die 24 Schüler der Kanti Wiedikon ganze drei Minuten brauchten, um in Landquart in den (sonst schon verspäteten) Zug einzusteigen. War schlussendlich dann aber doch nur noch halb so wild, da wir in Zürich bereits wieder im Zeitplan waren.

Eine Seltenheit gab es dann auf der Rückreise: Eine junge Dame bedankte sich bei mir dafür, dass wir drei Minuten zu spät abfuhren. Grund: Sie hätte sonst den Zug verpasst, da sie erst mit 20:09 Uhr einstieg, der Zug jedoch schon um 20:07 Uhr hätte fahren müssen.

Gegen 23 Uhr war dann Feierabend in Chur. Die private Sicherheitsfirma, welche seit den Ereignissen rund um die Saufgelage im Bahnhof Chur patrouillieren, fing dann erst richtig mit ihrer Nachtschicht an. Die Jungs tun mir echt leid! ;o)

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Freitag, 8. Juni 2007

Ferien der Schweizer in der Zukunft


Bild © pixelio.de

Wie könnten die Ferienreisen der Schweizer in Zukunft aussehen? Unter Umständen wird es die gar nicht mehr geben! Jedenfalls nicht im klassischen Stil. Das Nachrichtenportal nachrichten.at jedenfalls ist der Meinung, dass der "klassische Urlaub" aussterben wird. Arbeitsalltag und Freizeit könnten stärker ineinander übergehen und längere Erholungsreisen ersetzen, meint dazu der Wiener Freizeitforscher Peter Zellmann. An eine Änderung des Urlaubsverhaltens durch den Klimawandel glaubt er weniger.

Es ist davon auszugehen, dass die Menschen in der Zukunft öfters Kurzurlaube machen. Destinationen, die heute sechs Flugstunden von uns entfernt sind, rücken je länger je näher und könnten bald nur noch 60 Minuten weit weg sein. Ein Paradebeispiel für dieses Näherrücken ist die TGV-Verbindung Schweiz - Paris, welche die Fahrt zu der Seine-Metropole massiv verkürzt. Paris ist somit bereits ein Tagesausflugsziel für Schweizer geworden. Weitere Destinationen werden folgen. Städtereisen werden demnach noch stark zunehmen. Eine Entwicklung, von der die SBB profitieren wird. An ihr liegt es nun, passende Angebote zu entwickeln, und die Städtetouristen für sich zu gewinnen. Dabei sollte die SBB ein starkes Gewicht auf die Schweizer Singles legen. Diese haben nämlich grössere zeitliche und finanzielle Möglichkeiten als Paare und Familien, und tendieren daher am ehesten dazu, diese Angebote zu nutzen.

Ausserdem werden wir in Zukunft öfters freie Vormittage oder einzelne Tage nutzen, um uns zu erholen. Davon bin ich überzeugt! Der klassische Badeurlaub wird aussterben. Längere Urlaube werden wir in Zukunft nur noch machen, um zum Beispiel ganz ferne Länder zu erkunden, Weltreisen oder Kreuzfahrten zu machen. (Meine nächste Kreuzfahrt ist auf 2008 geplant... :-)

Wie ich schon in einem früheren Artikel geschrieben habe, könnte die Schweiz von dieser Entwicklung profitieren.

Eine weitere Entwicklung, welche ich wahrgenommen habe: Der "Wohlfühlurlaub" ist zurzeit stark im Kommen. Die Nachfrage nach Spa-Angeboten in den Hotels und Resorts steigt enorm und praktisch jede Hotel-Anlage, die etwas auf sich hält, baut ihren Spa- und Erhohlungsbereich aus. Ganzheitliches Wohlbefinden für Körper und Seele, das wollen die Schweizer je länger je mehr.

Andererseits wird auch das Interesse an Freizeitparks zunehmen. Diese entsprechen nämlich genau dem Trend nach Kurzurlauben. Disneyland, Europapark, Swiss Fun Park und wie sie alle heissen, die dürfen sich freuen. Bei den Freizeitparks wird jedoch in Zukunft vermehrt nur eines zählen: Grösse! Die kleineren Parks müssen sich also etwas einfallen lassen, um hier mithalten zu können.

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Exklusiv: Kondukteur-Abstimmung


© Foto SBB

Nun dürfen meine Leser einmal Kondukteur spielen. Folgende Situation hat sich vor ein paar Tagen in meinem Zug von Basel SBB nach Zürich HB abgespielt. Wie ich schlussendlich entschieden habe, werde ich in einem weiteren Post erzählen, sobald mindestens 10 Personen an der folgenden Abstimmung teilgenommen haben. ;o)

SITUATION:

Der Zug fuhr um 17:22 in Basel SBB ab in Richtung Zürich HB. Da ein ICE aus Deutschland eine Verspätung von 25 Minuten hat, stiegen jene Pendler (welche normalerweise ab Basel den ICE nehmen) auf meinen Zug um. Dies hatte zur Folge, dass der Zug extrem gut gefüllt war (fast doppelt so viel wie normalerweise). Ich beginne mit der Kontrolle in der Mitte des Zuges (weil ich dort bei der Abfahrt am besten sehen kann, ob alle eingestiegen sind und niemand zu nahe beim Zug steht). Aufgrund der vielen Passagiere bin ich erst kurz nach dem Bahnhof Lenzburg und somit kurz vor der Ankunft in Zürich HB im vordersten Wagen.

In diesem vordersten Wagen, welcher ein 1. Klasse-Wagen ist, hält mir eine Dame ein 2. Klasse-Billett Köln - Zürich HB entgegen. Da es ein DB-Billett ist, spreche ich die Dame auf Hochdeutsch an und erkläre ihr, dass sie sich in einem 1. Klasse-Wagen befinde, jedoch nur ein 2. Klasse-Billett habe. Leider versteht sie mich zuerst nicht, so dass ich das ganze nochmals auf Englisch wiederhole. Nun verstand sie mich.

Normalerweise (nämlich dann, wenn es nicht so viele Leute im Zug hat) bin ich schon kurz nach Basel in der ersten Klasse. Wer mir dann ein 2. Klasse-Billett vorweist, hat die Wahl: Entweder er wechselt umgehend in die zweite Klasse oder er bezahlt einen Klassenwechsel. Da wir uns jedoch im oben geschilderten Fall schon fast in Zürich befanden, gab es nur noch die Möglichkeit, zu bezahlen.

Die Dame war jedoch nicht bereit, einen Aufpreis zu bezahlen. Zudem kommt nun aus, dass noch drei andere Damen ebenfalls mit ihr unterwegs sind und ebenfalls nur Billette für die zweite Klasse haben. Sie sagen mir, dass sie nicht gesehen hätten, dass dies die erste Klasse sei. "We didn't know this!"

Ob sie denn die grosse Ziffer "1" auf der Aussenseite des Zuges und auf der Plattform im Innern des Zuges denn nicht gesehen habe, frage ich sie. Nein, sie seien "straight" zu den nächstbesten freien Sitzen zugesteuert, ohne auf die Anzeige "1" zu achten. Sie hätten dies nicht gesehen. Ich glaubte ihnen natürlich, dass sie es nicht gesehen hätten, doch dies änderte nichts an der Tatsache, dass sie mir nun noch einen Klassenwechsel schuldig waren. Sie baten mich, doch nochmals ein Auge zuzudrücken, da sie wirklich nicht wussten, dass dies erste Klasse sei...

Nun interessiert es mich, wie denn meine Leser auf diese Situation reagiert hätten. Hier unten findet ihr ein Abstimmungs-Tool, wo ihr eure Meinung kundtun könnt! Natürlich gibt es mehr als nur die beiden nachfolgend aufgeführten Möglichkeiten, diese Situation zu lösen. Deshalb könnt ihr unter "Other" eure eigene Idee eingeben. Ich bin gespannt auf eure Meinungen! Sobald mindestens 10 Personen an der Abstimmung teilgenommen haben, werde ich euch die "Auflösung" präsentieren. ;o)


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Alle UBS-Arenen bekannt

Nun steht es also fest! Folgende Städte werden für die Uefa Euro08 eine UBS-Arena erhalten:

- Biel / Bienne
- Kreuzlingen
- Locarno
- Lugano
- Sitten / Sion
- Solothurn
- Aarau
- Buchs SG
- Chur
- Glarus
- Lausanne
- La Chaux-de-Fonds
- Nyon
- St. Gallen
- Thun
- Winterthur
- Zug


In allen diesen Städten wird die UBS also Arenen für mehrere Tausend Besucherinnen und Besucher bauen. Die "UBS Arena" ist das offizielle Public Viewing der Euro08 in der Schweiz. Die grösste UBS-Arena (mit Platz für rund 10'000 Besucher) wird laut tagblatt.ch vermutlich auf dem Olma-Gelände in St. Gallen entstehen. Es ist davon auszugehen, dass viele dieser oben genannten Städte auch Fanmeilen errichten werden, mit denen auch das lokale Gewerbe von der Euro08-Euphorie profitieren kann.

Mich freut es besonders, dass die Ostschweiz mit genügend UBS-Arenen ausgestattet wird. Mit Kreuzlingen, Buchs SG, Chur, Glarus und St. Gallen werden wir ganze fünf Arenen erhalten. Meine Befürchtung war ja zuvor, dass sich die UBS eher auf die Zentren und grossen Agglomerationen beschränken wird.

Die Stehplätze in den UBS-Arenen werden übrigens gratis sein, für die Sitzplätze bezahlt man um die 10 Franken. Somit hat jeder die Möglichkeit, die Spiele in den Arenen zu verfolgen.

Mich wird man bestimmt öfters in der UBS-Arena Chur antreffen, wenn ich nicht gerade in einem Euro08-Fanzug am arbeiten bin. ;o) Wer Zugtickets für die Euro08 braucht, findet hier übrigens eine übersichtliche Aufstellung aller SBB-Angebote welche speziell für die Euro08 erdacht wurden.

Donnerstag, 7. Juni 2007

SBB gegen Billigflieger


Bild © pixelio.de

Der Beobachter vergleicht in seiner aktuellen Ausgabe die Eisenbahn mit den Billigfliegern. Dabei wird auf die Reiszeit, den Preis und den CO2-Verbrauch geachtet. Die Ausgangslage sah folgendermassen aus:

- Zwei Personen
- Mit Halbtax
- Stichtag 8. Mai

Hier die Ergebnisse:

>>> BASEL - PARIS
Mit der Eröffnung der neuen TGV-Verbindung wird Paris zu einer der beliebtesten Europa-Städte der Schweizer. Nun hat die Bahn - TGV sei dank - zeitlich die Nase vorn. Sie braucht nur 3.5 Stunden, im Gegensatz zum Flugzeug, welches (inkl. Check In etc) rund 3.75 Stunden braucht. Preislich hat das Flugzeug jedoch die Nase vorn: CHF 54.- beträgt der Unterschied. Dafür stösst das Flugzeug über 4.6 mal soviel CO2 aus wie die Bahn.

>>> ZÜRICH - MAILAND

Zug und Flug brauchen beide ziemlich genau 4 Stunden, um von Zürich nach Mailand zu gelangen. Im Preis unterscheiden sich die beiden Anbieter jedoch stark. Die SBB verlangt nur CHF 76.-, die Airline Alitalia jedoch stolze CHF 231.-. Hier verbraucht das Flugzeug über 6.6 mal soviel CO2 wie der Zug.

>>> ZÜRICH - MÜNCHEN
Der Zug braucht zwar rund 15 Minuten länger als das Flugzeug, verlangt dafür aber nur 1/3 des Preises, welchen man bei der Swiss bezahlen würde. So reist man für CHF 90.- nach Bayern und spart dabei auch gleich noch über 85% CO2 ein (im Vergleich zum Flugzeug).

>>> BASEL - HAMBURG

Hier benutzen wohl die meisten Reisenden, die es eilig haben, das Flugzeug: Es ist 2.75 Stunden schneller und nur CHF 11.- teurer als die Bahn. (Easyjet)

>>> ZÜRICH - LONDON
Auch hier sprechen die Zahlen für sich.
Bahn: 8.75 Stunden / CHF 482.-
Easyjet: 6 Stunden / CHF 207.-

>>> ZÜRICH - BERLIN
Die Bahn braucht doppelt so lang, ist jedoch um 28% günstiger.

>>> ZÜRICH - WIEN
Ähnlich wie in Berlin: Die Bahn ist ca. 40% günstiger, braucht jedoch 5.25 Stunden länger.

>>> BASEL - ROM
Wieder ein Punkt für das Flugzeug: Es braucht weniger als halb so lang als die Bahn. Dafür ist es jedoch auch mehr als die Hälfte teurer.

Als FAZIT kann man sagen: In manche Städte ist man mit dem Flugzeug schneller, dafür bezahlt man dort auch mehr. Wer es günstig mag und sein Geld lieber am Zielort ausgibt, wählt mit Vorteil die Bahn. Ein weiterer Vorteil beim Reisen mit der Bahn: Es gibt keine Gepäck- und Gewichtsbeschränkungen und im Handgepäck darf man auch Flüssigkeiten über 100ml mit sich führen. ;o)

Kleiner Tipp nebenbei: Unter Click & Rail gibt es täglich speziell günstige Online-Tickets in europäische Städte. Diese Tickets sind nur via Internet bei der SBB erhältlich und spürbar günstiger als am Schalter gelöste Billette.

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Gotthardbahn: Ausstellung über Alfred Escher


Alfred Escher, eine dominierende Persönlichkeit des 19. Jahrhunderts, Vater der Gotthardbahn und Gründer der Schweizer Bank Credit Suisse (damals unter dem Namen Schweizerische Kreditanstalt SKA) ist zu Gast im Lichthof am Paradeplatz in Zürich. Natürlich ist er nicht persönlich anwesend, jedoch werden vom 7. Juni bis 8. Juli 2007 die verschiedenen Facetten des Alfred Escher gezeigt. In einer interaktiven Ausstellung können die Besucher bei einem Wettbewerb attraktive Preise gewinnen.

Zum Anlass des Jubiläums "125 Jahre Gotthardbahn" organisiert die Credit Suisse diese Ausstellung über den bedeutendsten Förderer des Gotthardtunnels und der Gotthardbahn. Laut Pressemitteilung der Credit Suisse, hat kaum ein Ereignis in der jüngeren Schweizer Geschichte die Schweiz so nachhaltig geprägt wie der Bau des Gotthardtunnels. Alfred Escher gründete dazu auch die Schweizerische Kreditanstalt SKA, welche vor allem den Zweck hatte, den Ausbau des Eisenbahnnetzes und die Industrialisierung der Schweiz zu finanzieren.

In der Ausstellung kann man unter anderem auch Interviews mit bekannten Schweizer Persönlichkeiten hören, welche einen Bezug zur Gegenwart herstellen. Zu diesen Persönlichkeiten gehören:

- Peter Schneider (Psychoanalytiker, Kolumnist SonntagsZeitung und DRS3)
- Roger Köppel (Chefredaktor Weltwoche)
- Thomas Held (Avenir Suisse)
- Thomas Borer (Ex-Botschafter, Unternehmensberater)
- Helmut Stalder (Journalist Tages-Anzeiger)
- Caroline Müller-Möhl (Politologin, CEO Müller-Möhl Gruppe)
- Willy Wottreng (Autor)

Auch Informationen rund um das Angebot zum Jubiläum "125 Jahre Gotthardbahn" dürfen natürlich nicht fehlen. Alle wichtigen Informationen und Angebote sind in einem Touchscreen-Bildschirm zu finden.


Zu gewinnen gibt es auch Eintritte für die Freilichtproduktion "D'Gotthardbahn" in Göschenen. Für alle jene Besucher, welche beim Wettbewerb kein Glück haben, gibt es von RailAway ein attraktives Angebot für den Freitag, 6. Juli 2007 (Premiere "D'Gotthardbahn"):

(An- und Rückreise mit TEE)

14:52 Uhr: Abfahrt Basel SBB mit dem TEE
15:27 Uhr: Abfahrt Basel mit dem TEE
16:00 Uhr: Abfahrt Zürich HB mit dem TEE

Auf der Fahrt serviert Ihnen die Speisewagen-Crew einen leckeren Imbiss. Unterwegs hören Sie eine Einführung in das Theaterstück mit interessanten Hintergrundinformationen.

17:42 Uhr: Ankunft Göschenen. Führung hinter den Theater-Kulissen
19:15 Uhr: Besuch des Theaters
22:15 Uhr: Ende der Vorstellung
22:45 Uhr: Abfahrt Göschenen
00:29 Uhr: Ankunft Zürich HB
01:06 Uhr: Ankunft Aarau
01:44 Uhr: Ankunft Basel SBB

MENÜ:

Wagen 4 + 5:
Warmer Beinschinkenteller und Kartoffelsalat serviert mit Butter und Brotauswahl

Wagen 1, 2 + 6:
Gotthardbrot: Pain Pallasse mit Schinken oder Käse

Im Preis inbegriffen ist auch das Anschlussticket zum Einstiegsbahnhof TEE und zurück.

PREISE:
Mit Halbtax: Ab CHF 285.-
Ohne Halbtax: Ab CHF 295.-
Mit GA: Ab CHF 275.-

MAXIMALE TEILNEHMERZAHL: 210 (S'hätt, solangs hätt...)

Umweltfreundlicher öV: Amerika denkt um

John Edwards ist US-Präsidentschaftskanditat 2008 und schreibt in seinem Blog über den umweltfreundlichen öffentlichen Verkehr, der es in den Staaten bekanntlich schwierig hat.

Seiner Meinung nach könnte, nein müsste man sogar, auf die Eisenbahn umsteigen. Dies schone die Umwelt mehr, als weiterhin (unter Umständen noch mehrere Jahre lang) an umweltfreundlicheren Autos zu experimentieren.

Ein normaler Schnellzug verbraucht nach seiner Berechnung pro 100 Personenkilometer in etwa die Energie, welche in 0.25 Gallonen Treibstoff enthalten ist. Das entspricht ca. 0.95 Liter. Sehr wenig im Vergleich zum Flugzeug (7.57 Liter / 100 Personenkilometer) und zum in den USA beliebten Ford Explorer (über 7.57 Liter).

Die Möglichkeit besteht also, mit nur rund 1/4 bis 1/9 der Energie auszukommen. Zudem sei Elektrizität umweltfreundlicher als Benzin. Wieviel Energie brauchen eigentlich andere Verkehrsmittel? Hier ist eine kleine Aufstellung von John Edwards (von mir in Liter umgewandelt). Alle Angaben sind pro 100 Personenkilometer und umgerechnet in Treibstoff:

- Helikopter: 9.46
- Ford Explorer: 8.59
- Toyota Prius: 3.94
- Transrapid Maglev: 2.00
- Regionalzug: 1.89
- Schnellzug: 0.98

Es zeigt sich also, dass auch der Toyota Prius nicht umweltfreundlich genug ist und nicht gegen die Bahn bestehen kann.

John Edwards weisst ausserdem darauf hin, dass man mit dem Umsteigen vom Auto auf die Bahn automatisch auch weniger abhängig ist von Öl-Knappheit und von ausländischen Energie-Lieferanten.

Hier gehts zum komplette Artikel "Why is Rail an Immediate Step Toward Energy Independence".

(via trainblog.com)

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Mittwoch, 6. Juni 2007

Wieviel kostet eine Bahnfahrt mit der SBB?

Täglich gelangen viele Besucher auf meine Seite, nachdem sie in Google nach ähnlichen Begriffen wie den folgenden gesucht haben:

- "sbb ticket zürich-genf kostet wieviel"
- "zugverbindung von zürich nach luzern"
- "bahnverbindung basel - paris"
- "sbb zugverbindung solothurn bern abfahrtszeiten"
- "sbb fahrplan zug zürich"
- "bahnfahrt ab basel sbb nach baden württemberg"
- "schweiz*zugverbindungen*fahrplan"
- "bahnbillett zürich wien“
- "bahnreise zürich nach chur"
- "was für züge fahren in italien"
- "bahnfahrt luzern nach venedig"
- "bahnhof sbb fahrpläne für die züge"
- "sbb fahrplan"
- "preis ticket zürich hb genf ohne halbtax"
- "karte wie komme ich von basel zum hallenstadion"
- "fahrplan basel luzern wieder zurück"
- "von achern nach landquart in der schweiz"
- "bahnhof chur gleis"

Dies waren alles Original-Suchbegriffe der letzten Tage. Süss fand ich auch jenen, welcher folgenden Begriff (genau so) bei Google eingab:

"wie viel kostet die hin und retourfahrt für zwei erwachsenen un"

Vielleicht wäre es hilfreich, auch noch die Destination und den Abfahrtsort mitzuteilen... ;o)


Doch zurück zum Thema; anscheinend wissen noch nicht alle, dass die SBB eine hervorragende Homepage bietet, auf der man nationale und internationale Fahrpläne genauso wie nationale Billettpreise abfragen kann: sbb.ch

Einfach Abfahrtsort & Zielort eingeben und danach entweder auf "Verbindung suchen" oder "Preis / Billett" klicken. Schon erhält man die gewünschten Informationen gratis und franko frei Haus geliefert. ;o)

Wer dabei zum Beispiel nach dem Preis "Zürich HB - Genf" sucht, wird darauf hingewiesen, dass das Retourbillett mit Halbtax CHF 77.- kostet, er jedoch auch eine Tageskarte für nur CHF 56.- kaufen könne. Somit bezahlt also niemand mehr, als er muss!

Wer auf sbb.ch keine zufriedenstellende Antwort findet oder mehr wissen will, als auf der Homepage steht, darf gerne auch mir direkt schreiben:

Der Bär ist los in Graubünden


Bilder © pixelio.de

Die Ferienecke der Schweiz hat eine neue Attraktion: Wieder einmal wurde ein Bär beim Schweizer Nationalpark in der Nähe von Zernez gesichtet. Der bündner Schulleiter Fadri Gottschalk stiess zufällig auf einem Rundgang auf den Meister Petz. Ich mag mich noch an den Bären Lumpaz erinnern, welcher sich im Juli 2005 ebenfalls in den Bündner Bergen aufhielt. Damals hatte ich spürbar mehr Fahrgäste im Zug, welche Billette in Richtung Nationalpark hatten. Ob der neue Bär ebenfalls zu einem ähnlichen Pilgerstrom führen wird, kann ich jetzt noch nicht beurteilen.

Angst haben muss man vor dem Bär nicht. Er ist zwar eines der grössten an Land lebenden Raubtiere der Erde, hat jedoch meistens eine natürliche Scheu vor uns Menschen. Auch die Bergbauern brauchen sich kaum zu fürchten: Der Braunbär isst vorallem pflanzliche Nahrung wie Gräser, Kräuter, Blüten, Wurzeln, Knollen, Nüsse und Pilze. Manchmal ernährt sich der Bär auch von Vögeln und Nagetieren. Nur vereinzelt kommt es zu Übergriffen auf Weidetiere wie Schafe, Ziegen oder Rinder. Was übrigens laut Internetquellen auf keinen Fall zu empfehlen ist: Bei der Begegnung mit dem Bär einen Hund bei sich zu haben. Dies führte in der Vergangenheit zu gefährlichen Situationen für Mensch und Tier, vorallem wenn der Hund hinter dem Menschen steht und gleichzeitig den Bären anbellt. Der Bär wird das Gebelle dann dem Menschen zuordnen und ihn angreifen. Sollte man trotzdem mal in eine solche Situation geraten, ist es wohl am besten, den Hund von der Leine zu lassen und seinem Schicksal zu überlassen. Dem eigenen Schutz zuliebe. Ausserdem sollte man den Bär nicht erschrecken oder provozieren. Normales Sprechen jedoch vertreibt den Bär. Sollte der Bär trotzdem mal angreifen: Auf keinen Fall wegrennen, sondern sich einfach tot stellen. (Sich mit dem Bauch auf den Boden legen und die Hände im Nacken verschränken.) Dies ist anscheinend die sicherste Möglichkeit, den Angriff zu überleben, braucht jedoch einige Überwindung.


Die Wahrscheinlichkeit, dass man den Bär sieht, ist jedoch eher klein. Meister Petz ist vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv und eher nur im Frühling und Herbst auch tagsüber anzutreffen.

Vielleicht bringt die SBB dennoch mal spezielle "Bär-Kombi-Billette" auf den Markt. Im Kombi-Billett könnte folgendes enthalten sein:

- SBB-Bahnfahrt ab einem Schweizer Bahnhof nach Landquart
- RhB-Bahnfahrt nach einem beliebigen Bahnhof zwischen Scuol-Tarasp und St. Moritz
- Geführte Tour durch den Nationalpark mit einem Wildhüter
- Rückfahrt


Hoffen wir auf viele Bär-Sichtungen und darauf, dass "unserem" Bären nicht das gleiche Schicksal blüht wie dem Bär Bruno in Bayern...

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Dienstag, 5. Juni 2007

Pendler haben keine Freude am TGV

Vor kurzem habe ich über den TGV geschrieben, welcher ab Fahrplanwechsel von Paris direkt nach Chur fährt und umgekehrt. Doch wie heute in diversen Zeitungen zu lesen war (unter anderem im Tagesanzeiger), sind nicht alle erfreut über die TGV-Verbindungen Schweiz - Frankreich. Die Pendler stören sich an diesem Zug.

Eine Zürcherin, welche in Basel arbeitet, überlegt sich nun zum ersten Mal, an ihrem Arbeitsort ein Zimmer zu mieten. Ein anderer Pendler steigt nun für die Fahrt von Zürich nach Basel vom Zug aufs Auto um.

Der Grund dazu: Der TGV verfügt über weniger Plätze als der bisherige Intercity, welcher auch schon gut besetzt war. In der ersten Klasse hat der TGV zwölf Plätze weniger, in der zweiten Klasse sind es sogar fünfzig. Hinzu kommt, dass im TGV nebst den Pendlern auch noch die Städtetouristen anzutreffen sein werden, welche in die französischen Metropolen reisen. Da diese Touristen ihre Plätze zwingend reservieren müssen, werden nur noch wenige Plätze für die Pendler übrig bleiben.

Die SBB verteilte nun Broschüren in den Morgenzügen, welche auf die anderen Reisemöglichkeiten hinweisen:

- 06:34 ab Zürich - 07:38 an Basel
- 06:36 ab Zürich - 07:48 an Basel
- 07:34 ab Zürich - 08:38 an Basel
- 07:36 ab Zürich - 08:48 an Basel

Erstaunt hat mich im Artikel des Tagesanzeiger, dass dort der Zug 560, welcher Zürich um 07:34 Uhr verlässt, als "gilt als anfällig für Verspätungen" bezeichnet wurde. Dieser Zug wird von Churer Zugpersonal bedient und ist selten stärker verspätet als andere Pendlerzüge. Gestern war ich selber auf dem Zug 560 eingeteilt und wir hatten in Basel eine Ankunftsverspätung von ca. drei Minuten. Alle Anschlüsse auf unseren Zug klappten somit und niemand kam zu spät ins Büro.

Ich hoffe - für die Pendler und für die SBB - dass in der Sache mit dem TGV noch eine Lösung gefunden werden kann. Denn ich bezweifle, dass die Linie zwischen Zürich und Basel bereits so sehr ausgelastet ist, dass nicht noch ein Zug um ca. 07:00 Uhr Platz hätte und kurz vor oder nach dem TGV fahren könnte. Es wäre schade, wenn nun Pendler aufs Auto umsteigen würden, nur weil zuwenig Sitzplätze zur Verfügung stehen.

Gibt es unter meinen Lesern Pendler, welche von der Umstellung auf den TGV betroffen sind? Wenn ja, bin ich gespannt auf Eure Kommentare! Klickt hier unten auf "Kommentare" und teilt uns Eure Meinung mit!



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Grosse Party in Basel!


Am 8. und 9. Juni steigt in Basel die grosse Party! Und da wird gleich doppelt gefeiert: Einerseits wird der Bahnhof Basel SBB nun schon stolze 100 Jahre alt und auf der anderen Seite feiert die Bevölkerung die Eröffnung der TGV-Strecke Basel - Paris. Die Reisezeit in die Seine-Metropole beträgt in Zukunft nur noch 3.5 Stunden und somit wird Paris - TGV sei Dank - zu einem Tagesausflugs-Ziel.

Was erwartet euch am Bahnhoffest? Einiges! Unter anderem:

- Französischer Spezialitätenmarkt
- Besichtigung TGV (am Samstag)
- Rundfahrten mit dem historischen TEE-Zug (bitte vorher buchen)
- Ausstellung zur Geschichte des Bahnhofs
- Historische Bahnhofsführungen
- attraktive Reiseangebote nach Paris
- Betrieb eines Festplatzes auf dem Centralbahnplatz
- Festangebot auf der Südseite

Sogar für jene, welche mit ihrem Auto anreisen wird gesorgt: Zwischen Basel SBB und Kleinhünigen Hafen verkehren Gratis-Busse.

Kondukteur plante Bomben-Attentat

Eine spezielle Situation ereignete sich gestern im Bahnhof Basel SBB: Ich kam mit einem morgendlichen Pendlerzug von Zürich her nach Basel SBB. Zwar fuhr ein anderer Kondukteur mit dem Zug zurück nach Zürich und ich hatte eine Stunde Pause, doch vor der Pause war ich noch dazu eingeteilt, ein wenig vor dem Zug zu stehen und den Kunden für Informationen zur Verfügung zu stehen.

Dazu stellte ich meinen Arbeitskoffer auf dem Perron neben eine Mauer und legte meine schwarze Regenjacke darüber. Danach stellte ich mich etwa 15 Meter vom Koffer entfernt vor den Zug und half den Kunden bei Fragen weiter etc. Ich stand genau so, dass ich von der Rolltreppe hinauf auf die Passarelle sah. Dass mein Koffer als Bombe verdächtigt werden könnte, daran hätte ich nicht im Traum gedacht!

Doch um 9:10 Uhr rückte die Polizei an...

In einer Zweierpatrouille kamen sie auf das Perron. Sie warfen ein paar verstohlene Blicke auf den Koffer, unternahmen jedoch sonst nichts. Ich überlegte mir noch, ob ich sie ansprechen und fragen sollte, ob ich ihnen helfen kann. Entschloss mich dann jedoch dazu, dies nicht zu tun. Wenn sie etwas von mir wissen wollen, werden sie wohl auf mich zukommen. Einige Minuten lang geschah gar nichts. Die Polizei stand an ihrem Platz; ich stand auf meinem Platz; der Koffer war immer noch bei der Mauer.

Um 9:22 Uhr fuhr der Zug ab und ich wartete noch, bis er das Perron verlassen hat. Die Polizei blieb auch noch auf dem Perron. Erst als ich meine Sachen nahm und in die Pause ging, verliessen auch sie das Perron wieder. ;o)

Anscheinend sind die Sicherheitsbeamten im Bahnhof Basel SBB zurzeit ein wenig übersensibel, wenn es um Koffer und Reisetaschen geht. Irgendwie auch verständlich, wenn man sich anschaut, was dort in letzter Zeit so alles passiert ist.

Heute fahre ich wieder nach Basel. Doch diesmal werde ich wohl ein wenig vorsichtiger sein und mir überlegen, wo ich meine Sachen hinstelle. Nicht dass die Polizei wegen mir noch Überstunden leisten muss. :)

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Zuwenig Pariser in Chur


Noch sind Pariser* in Chur eine Seltenheit. Die neue TGV-Direktverbindung soll nun dafür sorgen, dass sich mehr Pariser in Chur tummeln. Bisher wurden die Feriengäste der Grande Nation kampflos dem Welschland überlassen. Nun jedoch will das Bündnerland auch die Franzosen für sich gewinnen und investiert dabei rund eine Viertelmillion Franken. Mitwirkende an dieser Aktion sind Arosa, Davos-Klosters, Flims-Laax, Lenzerheide und die RhB.

Jetzt schon mal vormerken: Der erste TGV aus Frankreich wird am Samstag, 8. Dezember 2007 um 14:24 Uhr in Chur eintreffen. Ok, das ist der erste OFFIZIELLE TGV, welcher nach Chur fährt; vor ein paar Tagen jedoch war schon einmal einer da, in "heimlicher Mission" sozusagen. Kaum einer hat es gemerkt, nicht einmal die Zugpersonal-Mitarbeiter waren vorinformiert. Aufgabe dieses "TGV en secret" war es, die Strecke zu testen. Soviel ich weiss, verliefen alle Tests hervorragend.

Zwei Tage vor dem offiziellen Start der TGV-Verbindung wird übrigens nochmals ein "inoffizieller" TGV nach Chur fahren. In ihm befinden sich Mitarbeiter von Reisebüros, Touroperatoren und Medien, welche im Schnellverfahren über Graubünden informiert werden und dann am zwei Tage später mit dem TGV nach Paris zurück fahren, um ihren Kunden und Lesern vom Bündnerland zu erzählen.

Zurück zu der Werbekampagne: Geworben wird unter anderem in den Kaufhäusern Galeries Lafayette in Paris und Strassbourg, an den Fach- und Publikumsmessen Salon MIT und Salon Figaro in Paris und in der geplanten Giacometti-Ausstellung im Centre Pompidou. In der Region Paris wird zudem ein Prospekt in einer Auflage von 200'000 verteilt werden. Auch im Internet wird kräftig die Werbetrommel gerührt: Auf der zweitmeist besuchten Website Frankreichs und auf der französischen Seite von Schweiz Tourismus wird Werbung für Graubünden gemacht.

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* = Damit sind die Einwohner von Paris gemeint. Und nichts anderes. ;o)

Euro08: SBB-Werbespot

Wie Ranil in seinem Blog schreibt, wirkte er als Statist in einem SBB-Spot mit. Er spielte einen Schweizer Fussballfan, der in einem liegen gebliebenen Zug sass. Besonders spannend fand er die ganze Sache nicht und ihm kamen Erinnerungen an die Rekrutenschule. ;o)

Doch entgegen meinen ersten Vermutungen wird der Spot nur intern gezeigt. Sprich: Ich gehöre zu den wenigen Privilegierten, welche ihn anschauen dürfen; na dann bin ich mal gespannt! ;o) Meine Vermutung: Es handelt sich hierbei nicht wirklich um einen Werbespot (wieso sollte die SBB intern für sich selber werben??) sondern eher mehr um einen Teil eines Schulungsvideos. Ein ähnliches Schulungsvideo - betreffend Türstörungen an Doppelstock- und Neigezügen - läuft seit einigen Wochen im Aufenthaltsraum im Zürcher Hauptbahnhof in einer Endlos-Schleife.

Jaja, da kommt einiges auf meine geliebte SBB zu, in der Euro08. Vor kurzem habe ich ja schon darüber geschrieben.

Ein anderer SBB-Spot (Diesmal ein Kino-Spot!):



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Montag, 4. Juni 2007

Mark Fox aufs Rütli?


Möchtegern-Kondukteur Mark Fox will aufs Rütli! Zusammen mit Chris von Rohr und Daniel Kandlbauer soll ein Boot gechartert werden, um vor der Rütliwiese eine Party zu feiern. Motto: "Free Rütli - Free Music - Free Spirit"

Dazu Chris von Rohr: "Wir möchten die Kuhfladen-Hysterie mit frischem Sound runterkochen." Das sogenannet Rock Boat wird am frühen Nachmittag in Brunnen SZ starten und den ganzen Nachmittag in den Gewässern vor dem Rütli herumtuckern. (Quelle: SonntagsBlick)

Ob eine offizielle Rütli-Feier zustande kommt, ist jedoch bis zum heutigen Tag nicht klar. Noch steht das Angebot eines anonymen Spenders, die Sicherheitskosten für die Rütli-Feier aus dem eigenen Sack zu bezahlen. Einzige Bedingung: Sein Name darf nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Dies betonte er auch nochmals ausdrücklich im SonntagsBlick von gestern: "Falls er (der Name; Red.) publik wird, ziehe ich das Angebot zurück. Es geht nicht um mich. Es geht um die Rütlifeier."

Dabei wäre gar kein anonymer Spender nötig. Die Rütli-Gesellschaft sitzt nämlich auf einem Spendenberg von sage und schreibe 68.5 Mio Franken. Da würden doch ein paar Hunderttausender wohl auch noch drinliegen. Ich kann nicht verstehen, wieso nicht auf dieses Geld zurückgegriffen wird. Ist es vielleicht nicht mehr vorhanden? Oder gibt es vielleicht bestimmte Gründe, wieso auf das Geld nicht zugegriffen werden kann? Ich weiss es nicht.

In einem früheren Eintrag habe ich bereits gesagt, was ich von einer zentralen Bundesfeier auf dem Rütli halte. Was mich einfach nervt, ist dieses ganze Hin und Her rund um das Rütli. Ob es doch noch zu einem glücklichen Ende kommt - wir werden es sehen.

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Swiss Fun Park: Schweizer Europapark


Eine neue RailAway-Attraktion ist in der Nähe von Schänis geplant: Der Swiss Fun Park. Ziel der Initianten ist es, einen "kleinen Europapark" aufzubauen. Dafür sollen um die 300 Mio Franken investiert und 270-300 Arbeitsplätze geschaffen werden, was der Region starken Aufschwung geben wird. Weitere Stellen dürften rund um den Swiss Fun Park bei den Lieferanten und Zubringern des Parks entstehen.


Urs Diethelm und SVP-Nationalrat / AUNS-Präsident Pirmin Schwander, die Initianten des Swiss Fun Park, verkünden voller Stolz: "Der Swiss Fun Park wird durch seine Einzigartigkeit und Themenvielfalt die beliebteste Besucherattraktion der Schweiz werden." Geplant ist, auf insgesamt 18 Hektaren (ca. 25 Fussballfelder) sieben Regionen der Schweiz abzubilden. Dazu gehören: Ostschweiz, Zentralschweiz, Oberland, Mittelland, Westschweiz, Wallis, Graubünden, Tessin. Jeder Themenbereich wird mit seinen Attraktionen auftrumpfen, beispielsweise befindet sich im Wallis der "Mattersturm" – die Bahn windet sich aussen auf den Berg hinauf, mündet vom Berggipfel (60 Meter hoch) vertikal in den Berg und stürzt hinunter. Adrenalin pur gibt es auch in Graubünden, dort erwartet die Besucher ein Wasser-Höhlen-Express, eine mehrsitzige Bahn, die in einer Glasröhre durch die wilde Wasserwelt der Viamala-Schlucht rast. Ruhiger ist es in der Ostschweiz, wo auf der Alp die Heidi-Geschichte erlebt werden kann oder eine schöne Fahrt auf den Aussichtsturm (in Form eines Käselaibs). Im Zentrum vom Park befindet sich der Vierwaldstättersee mit seinen Sehenswürdikeiten aus der Zentralschweiz. Südwestlich des Sees befindet sich das architektonische Wahrzeichen "Event-Kristall". Dieser multifunktionale Event- und Gastrobereich bietet Platz für Veranstaltungen bis zu 2'000 Personen.

Gerechnet wird mit rund 730'000 Besuchern jährlich. Im Moment werden noch Investoren für das Projekt gesucht.


Gegen den Swiss Fun Park sind die Bauern der Region. Sie fürchten sich vor den anströmenden Besuchermassen und wehren sich grundsätzlich gegen alles, was sich mit dem Swiss Fun Park verändern würde. Wirtschaftlich gesehen wäre es in meinen Augen jedoch auf jeden Fall gut, den Swiss Fun Park zu bauen. Wenn man davon ausgeht, dass für den Swiss Fun Park etwa 25 Bauern einen Teil ihres Landes verkaufen müssten und im Gegensatz 270-300 neue Stellen geschaffen werden und die Region vom Park profitiert, muss man einfach für das Projekt sein. Alles andere wäre volkswirtschaftlich gesehen ein Unsinn. Auch über die Steuereinnahmen dürften sich die betroffenen Gemeinden freuen: 60 Mio Franken Umsatz will der Swiss Fun Park pro Jahr umsetzen. Die Initianten gehen also von einem Umsatz von rund 82 Franken pro Besucher aus.

Mittelfristig will der Swiss Fun Park mit Tourismusregionen wie zum Beispiel Laax, Arosa und Zermatt konkurrieren. Auch an Aufzeichnungen der beliebten Sendung "Wetten, dass...?" und der Miss Schweiz-Wahl wollen sich die Verantwortlichen wagen.

Nach den Sommerferien werden sich die Bauern entscheiden, ob sie für oder gegen den visionären Swiss Fun Park sind. Sie werden sich entscheiden müssen, ob sie für oder gegen den Fortschritt sind; für oder gegen mehr Geld in der Steuerkasse. Ich jedenfalls würde das Wagnis eingehen, auch wenn mich der Swiss Fun Park im Moment ein wenig an den Mystery Park (welcher wenige Jahre nach der Eröffnung Konkurs angemeldet hat) erinnert. Die Initianten betonen jedoch, dass sich der Swiss Fun Park als Vergnügungspark positionieren und sich damit klar von Bildungs- und Themenparks (Verkehrshaus Luzern / Mystery Park) und Naturparks (Zoos / Botanische Garten) unterscheiden will. Im Swiss Fun Park sollen die Besucher nichts lernen, sondern einfach geniessen, abschalten und sich den ultimativen Kick holen.

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Kissenschlacht im HB Zürich

Wie die Pendlerzeitung 20 Minuten meldet, ist am Donnerstagabend im Hauptbahnhof Zürich eine grosse Kissenschlacht geplant. Die Organisatoren von pillow-fight.ch erwarten rund 800 Teilnehmer.

Was in nordamerikanischen Unis gang und gäbe ist, soll sich nun also auch in der Schweiz etablieren. Nachdem bereits im Juni letzten Jahres in Lausanne eine grosse Kissenschlacht veranstaltet wurde, plant pillow-fight.ch einen weiteren Event, der "Stress abbauen und unglaublich Spass machen soll".

Inwiefern der Anlass mit der SBB abgesprochen wurde, ist dem Artikel in der Pendlerzeitung nicht zu entnehmen. Da die Kissenschlacht laut Homepage jedoch nach dem "Flash-Mob-Prinzip" veranstaltet wird, kann davon ausgegangen werden, dass die SBB nicht um Erlaubnis gefragt wurde. Ob der Veranstalter Alexandre Herren schlussendlich eine Rechnung der SBB erhält, ist also nicht ausgeschlossen. ;o)

Ich finde diese Kissenschlacht grundsätzlich eine witzige Sache, vorausgesetzt jedoch, es wird auch für die Reinigung gesorgt. Nur so mal kurz in den HB gehen, ein Chaos veranstalten und danach sofort verschwinden ohne sich um den Schaden zu kümmern, ist nicht so die nette Art.

Gotthard: Kirchlein von Wassen

Auch in Deutschland wird derzeit quer durch alle Medien über das Jubiläum "125 Jahre Gotthardbahn" berichtet. Andreas Zitzmann berichtet zum Beispiel in der Frankfurter Rundschau von seiner Reise mit dem Cisalpino durch den Gotthard-Tunnel. Auf dieser Strecke sei der Weg noch das Ziel, schreibt Zitzmann. Diese Strecke, auf der vor 125 Jahren, am 1. Juni 1882, zum ersten Mal eine Bahn fuhr: Die Gotthardbahn.

Im Artikel wird die gesamte Geschichte der Gotthardbahn beleuchtet. Angefangen mit dem Spatenstich am 13. September 1872 in Airolo und kurz darauf in Göschenen, über die acht Jahre dauernden Bohrarbeiten durch das Gotthard-Massiv bis hin zu den immer wieder aufgetretenen finanziellen Problemen.

Ein grosser Teil der Reportage ist dem "Chileli vo Wasse" gewidmet, welches man auf der Gotthard-Route gleich drei mal aus unterschiedlichen Perspektiven sieht. Auch das Gotthard-Basistunnel, welcher sich zurzeit im Bau befindet, wird ganz kurz angesprochen.

Um diesen Neubau gab es ja in den letzten Tagen einigen Wirbel. Eine schlampig durchgeführte Reportage des Schweizer Fernsehens SF (Dok) erweckte den Anschein, als ob Mauro Moretti, der Chef der italienischen Bahnen, den Gotthard-Basistunnel in Frage stellt. Inzwischen hat die italienische Regierung dies dementiert. Das italienische Infrastrukturministerium schreibt dazu: "Die Staatsbahnen haben präzisiert, dass die Worte von Herrn Moretti aus einem längeren Interview stammen. Dieses erschien derart gekürzt und zusammengeschnitten, dass der wahre Sinn von Morettis Gedanken vollständig falsch wiedergegeben wird." Mauro Moretti habe die Variante Lötschberg-Simplon nur als "theoretische Alternative" erwähnt, weil ihn das Schweizer Fernsehen (beziehungsweise der Interviewer) dazu aufgefordert habe.

Das Bundesamt für Verkehr (BAV) verlangt nun vom Schweizer Fernsehen SF eine Stellungnahme zu der ungenauen Reportage.

Ich denke, hier wollte das Schweizer Fernsehen SF mal wieder etwas gegen die im Sturzflug befindlichen Zuschauerzahlen tun. Dass dies mit einer schlampigen und reisserischen "Dokumentation" geschah, ist mehr als traurig. In Zukunft werde ich wohl jegliche Meldungen des Schweizer Fernsehens hinterfragen müssen oder auf andere Sender schalten, wenn ich Fakten und nicht nur Lügen sehen will.

Im Gegensatz zu der SF-Dok ist die oben beschriebene Reportage der Frankfurter Rundschau äusserst interessant und lesenswert; kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen! ;o)

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Sonntag, 3. Juni 2007

Tag der offenen Tür bei der Ems-Chemie


Gestern Samstag, 2. Juni, war Tag der offenen Tür bei der EMS-Chemie in Domat/Ems GR. Hauptsächlich ging es dabei um die Welt der polymeren Werkstoffe und die Produkte, welche aus diesen Werkstoffen entstehen. Es war sehr eindrücklich zu sehen, wo überall Teile der Ems-Chemie drinstecken. Die Kunden der Ems-Chemie findet man in allen möglichen Branchen: Automobil, Elektro / Elektronik, Industrie, Optik und viele mehr. Zu den Kunden gehören unter anderem: Adidas, Jaguar, Ivoclar-Vivadent und viele mehr.

Ein grosses Lob gebührt den Organisatoren dieses Anlasses. Der gesamte Tag der offenen Tür war perfekt organisiert und es wurde für viel Unterhaltung gesorgt. Angefangen vom Wett-Melken zwischen Ex-Mister Schweiz Renzo Blumenthal und Bundesrat Christoph Blocher, über die Moderation von Sven Epiney und Marietta Tomaschett bis hin zu den diversen anderen Attraktionen (Formel 1-Radwechsel und -Simulator, Feuerwehr- und Chemiewehr-Demonstration) war für jeden etwas dabei.

Um das 60 Hektaren grosse Werk zu besichtigen, gab es nicht nur einen ca. 90 Minute dauernden Rundgang sondern auch eine Werkrundfahrt mit dem "Bus vu Chur", vorbei an den über 100 Gebäuden auf dem gesamten Gelände.

Dieses Angebot liessen sich viele nicht entgehen: Alleine bis 12:00 Uhr verzeichnete die Ems-Chemie nach eigenen Angaben rund 6'000 Besucher. Bis zum Abend dürften also noch ein paar Tausend mehr auf das Werkgelände gefunden haben. Dementsprechend musste auch für Verpflegung gesorgt werden. 14'000 Gratis-Bratwürste standen für Besucher bereit, ausserdem erhielt jeder Besucher noch zwei kostenlose Getränke.

Dies war ein sehr eindrücklicher und spannender Tag und jeder, der nicht dort war, hat definitiv etwas verpasst. ;o)

Mehr über die Ems-Chemie gibt es übrigens hier.

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Hilfe, die Deutschen kommen!

Unter dem Titel "Greencards für Heidis Heimat" erschien im Stern eine Reportage, welche auch online abrufbar ist.

Dass es sich in der Schweiz gut leben, arbeiten und verdienen lässt, hat sich in Europa mittlerweile herumgesprochen.
stern.de

Stern erwartet dabei eine deutliche Zunahme von Fach- und Hilfskräften für den Schweizer Markt. Zudem heisst es in der Reportage, dass die neue Konkurrenz auf die Löhne drücken könnte. Es wird das Bild einer "Vollbeschäftigung" gezeichnet.

Interessantes findet man auch, wenn man die Suchbegriffe-Statistik von Overture bezüglich dem Stichwort "schweiz" anschaut. Zu den Top-Suchbegriffen im deutschsprachigen Raum gehören in der Kategorie "schweiz:

- stellenangebot schweiz
- stellenmarkt schweiz
- arbeit in der schweiz
- job schweiz
- praktikum schweiz

Ich persönlich weiss nicht, ob ich von dieser "neuen Konkurrenz" begeistert sein soll. Zwar heisst es immer, dass die Einwanderer fast ausschliesslich Stellen besetzen, für welche keine Schweizer gefunden werden, doch genau das bezweifle ich. Wenn vor einem Personalverantwortlichen ein Schweizer und ein Deutscher stehen und beide ähnlich qualifiziert sind, welchen würde er wohl nehmen, wenn der Deutsche sich auch mit ein paar Hundertern weniger zufrieden gibt...?

Vermutlich wird es schlussendlich darauf hinauslaufen, dass es der Wirtschaft an und für sich besser geht, den Menschen jedoch je länger je schlechter. Damit wird sich die Kluft zwischen den Wirtschaftsbossen und den Arbeitern noch vergrössern.

Wie denkt ihr darüber? Begrüsst ihr die neuen Zuwanderer oder fürchtet ihr um eure Arbeitsplätze? Stimmt jetzt hier ab!:



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RTL betrügt Zuschauer

Via iRaff bin ich auf einen Video-Ausschnitt der Sendung "TV Total" gestossen, in welchem Stefan Raab einen Betrug bei einer RTL-Zockersendung zeigt. Schaut es euch gleich selbst an:



Das Video ist zwar bereits rund ein Jahr alt, aber dennoch höchst amüsant! ;o)

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Was kostet ein Promi?

Unter dem Stichwort "Celebrity Marketing" erschien in der Bilanz (10/2007) ein Artikel über die Gagen, welche Prominente für Auftritte verlangen können. Der Migros-Deal mit den Rolling Stones (geschätzte Gage für das Migros-Konzert: 6 Mio Franken) ist dabei erst der Anfang.

Schweizer Promis sind bereits ab rund 3'000 Franken zu haben. In diese Kategorie fallen Uni-Professoren und bekannte Journalisten. Die Schweizer Abenteurer Mike Horn (10'000.-) und Betrand Piccard (12'000.-) können da schon mehr verlangen. Roger Federer erhielt für sein Engagement bei Wilson und Gilette je geschätzte 2.4 Millionen Franken und bei Cailler und der Uhrenfabrik 121 Time erhält Eiskunstläufer Stéphane Lambiel jährlich 100'000 Franken.

Bei unseren Nachbarn im grossen Kanton sind die Preise generell höher angesiedelt. Für ein einziges Referat von Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl bezahlt man zum Beispiel 80'000 Franken.

Weltweit gibt es noch andere Top-Verdiener: Bill Clinton kommt für 302'000 Franken plus Spesen, Alan Greenspan verlangt ebenfalls 302'000 Franken und der italienische Top-Schiedsrichter Pierluigi Collina spricht für 48'000 Franken über Fairplay.

Hier noch die zehn grössten Werbeverträge von Hollywood-Grössen:


Catherine Zeta-Jones (T-Mobile): 12 Mio
Julia Roberts (GF Ferré): 6 Mio
Bratt Pitt (Heineken): 5.5 Mio
Angelina Jolie (St. John): 4.8 Mio + 1% auf alle Verkäufe
Nicole Kidman (Chanel): 4.8 Mio
Gwyneth Paltrow (Estée Lauder): 3.6 Mio
Jessica Simpson (Guthy-Renker): 3 Mio
Charlize Theron (Christian Dior): 2.4 Mio
Scarlett Johansson (L'Oréal): 2.4 Mio
Penélope Cruz (L'Oréal): 2.4 Mio



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Gman is watching you!

Für die heutigen Internetuser ist Google allgegenwärtig. Google sammelt unsere Daten, wo immer es möglich ist. In diesem Video beginnt es bereits schon am Morgen: Gman (Google Man) weisst uns auf den heutigen Termin hin und weckt uns. Danach liest Gman unsere Post, noch bevor wir überhaupt richtig aufgestanden sind. Als wir dann kommen und die Post lesen, hat Gman bereits passende Werbung in die Briefumschläge gesteckt. Auch danach ist Gman uns immer ein paar Schritte voraus: Den Gang zum Kiosk können wir uns sparen, da Gman uns bereits mit vorgefertigten und frisch zusammengeschnittenen Gnews auf uns zukommt. Auch der Gang zum Bancomat erübrigt sich; Gman sei Dank.

Wer auch den Schluss sehen will - Hier ist das Video:



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Schwanz von Krote & misshandelt Ei

Gefunden im Facts:

Das Restaurant "Cristallo" in Ponte Tresa (I) preist sein ausgezeichnetes Essen auch auf Deutsch an:

- klösse von kartoffeln zu das ich zertrete
- vorspeise des schaufensters
- köstliche kugelschreiber
- vorhöfe Maria - speck und spinat
- kugelschreiber yum hummer
- gemischte grillparty
- ich schneide ein gewinde von rind zum gitterrost
- rosetten von kalb zu den steinpilzen
- schwanz von krote mit creme von zuccinis und spargeln
- ich schneide ein gewinde von persischem fisch
- ich schneide ein gewinde von drohnen zu den grasern
- gemüse verliebtheit
- Pizza Flachi: tomate, mozzarella, bauchspeck, misshandelt ei, parmisankäse
- Pizza Boskov: mozzarella, salami von gans, wachstum, provola

Na dann: GUTEN APPETIT! ;o)



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News der Woche

Auch diese Woche gab es wieder einige Schlagzeilen, die meine Aufmerksamkeit erregten:

>>> AMIS BAUEN FREIZEITPARK FÜR HARRY POTTER
Ob Harry Potter im letzten Band stirbt, ist noch nicht bekannt. Aber er wird jedenfalls in einem Freizeitpark weiterleben. "Harry Potter World" soll bis 2009 für mehrere Milliarden Franken im Sunshine State Florida (USA) entstehen. "Die Pläne sehen unglaublich aufregend aus", sagte Potter-Autorin Joanne K. Rowling gegenüber britischen Medien. (Nach einem Artikel in "heute...")

>>> BELIEBTES BÜNDNERLAND
Der Online-Auskunftsdienst tel.search.ch, den ich wärmstens weiterempfehlen kann, führt Statistik über die Telefonnummern-Abfragen. Höchst erfreulich war es für mich zu hören, dass Graubünden die Liste der meistabgefragten Tourismusbüros anführt! ;o) Die Top-5 in der Liste sind:

1. Graubünden
2. Adria
3. Tessin
4. Jura
5. Davos

Mehr über Ferien in Graubünden


>>> MISS SCHWEIZ CHRISTA RIGOZZI FÄHRT GERN ZUG
In diesem Juni macht die SBB Werbung für Ausflüge ins Tessin. Und wer könnnte im 2007 das Tessin besser repräsentieren als unsere Miss Schweiz Christa Rigozzi? Deshalb erschien im Blick ein Interview mit ihr, in welchem sie erzählt, dass sie während ihrem Studium oftmals mit der SBB zwischen Bern und dem Tessin pendelte und heute jeweils den Zug nimmt, wenn sie nach Zürich fährt. Ihr gefalle es, dass sie sich im Zug entspannen und sich schminken könne. Zudem habe sie dort genügend Zeit, sich auf die Auftritte vorzubereiten.

In ihrem Tessin liege ihr besonder Monte Carasso am Herzen, weil sie dort aufgewachsen ist und dort ihre Familie lebt. Ausserdem liebe die die Seepromenaden von Lugano und Locarno und Bellinzona mit seinen drei Burgen. Besonders empfiehlt sie den Blick-Lesern einen Ausflug ins Verzasca-Tal mit seiner unberührten Natur.

>>> ABSCHIEDS-SMS VON PRINZ HARRY
"Ich weiss gar nicht, wie ich ohne Dich leben soll. Aber ich will es ab morgen mal versuchen." So verabschiedete sich Prinz Harry mal von seiner Freundin. (Gefunden im churermagazin - Juni-Ausgabe)

>>> GAHT'S NO???
Ein Lastwagenchauffeur aus dem Thurgau liess sich vor sieben Jahren zu 100% krank schreiben. Begründung: Sein kaputter Ellbogen. Nun kam aus: In der Zwischenzeit hat er als Spielertrainer mit seinem Volleyballteam den Aufstieg geschafft. Meine Frage: Wie kann man mit einem kaputten Ellbogen smashen, blocken und baggern? (Quelle: Facts)

>>> RADIO 24 BELÄSTIGT SCHÜLERIN
Laut persoenlich.com belästigte Radio 24 eine Schülerin, indem Mitarbeiter sie zweimal anriefen. Der Presserat ist der Meinung, einmal hätte gereicht. Wenn da mal nicht aus einer Mücke ein Elefant gemacht wird...

>>> KATEE HOLMES WILL UNSCHULD IM PORNO VERLIEREN

Das texanische Porno-Girl Katee Holmes will öffentlich ihre Jungfräulichkeit verlieren. Da der Name Katee Holmes leicht zu verwechseln ist mit Katie Holmes, wurde nun von Tom Cruise, seines Zeichens Ehemann von Katie Holmes, Klage eingereicht gegen Katee Holmes.

Der Pornoverleih Shy Love, welcher Katee Holmes gross raus bringen will, meint dazu nur: "Katee benutzt ihren Namen als Tribut an Katie, die in ihren Filmen immer für Unschuld stand, so wie in Dawson's Creek." Doch ganz unschuldig ist Katie Holmes nun auch nicht, immerhin spielte sie in "The Gift" eine unbekleidete Wasserleiche.

>>> SURFACE COMPUTER
Von Microsoft kommt nun der Surface Computer: Keine Tastatur, keine Maus, die Bedienung erfolgt ausschliesslich durch die Hände. Dazu sage ich: Einfach nur GEIL! ;o) Dieses Teil will ich haben!

>>> DIE SIMS - DER FILM
Electronic Arts EA hat die Filmrechte zu DIE SIMS an 20th Century Fox verkauft. Wann der Film kommen wird, ist noch unklar. Vollständiger Artikel



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Freitag, 1. Juni 2007

SBB: Bahnfahren bald gratis?


Wenn es nach Bundesrat Moritz Leuenberger geht, könnte Bahnfahren bald gratis sein. Dies berichtet die Abendzeitung "heute..." in ihrer aktuellen Ausgabe. Moritz Leuenberger plant eine Abgabe für Treibstoffe und will das Geld in den öffentlichen Verkehr stecken. Die neue Abgabe auf Diesel und Benzin soll bis zu 50 Rappen pro Liter betragen und rund 2.5 Milliarden Franken in die öffentliche Kasse spülen. Das ist mehr Geld, als alle in der Schweiz jährlich verkauften Billette kosten (2.3 Milliarden Franken).

Laut Moritz Leuenberger hat der Klimarappen sein Ziel nicht erreicht. Käufer von Neuwagen wählen weiterhin schwere statt leichte Fahrzeuge und der Kraftstoffverbrauch bleibt auf hohem Niveau.

Mit Bestimmtheit würde die 50-Rappen-Abgabe endlich ein Umdenken bewirken und mehr Menschen zum Umsteigen auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel bewegen. Inwiefern die Schweizer Bahnen den Mehrverkehr jedoch bewältigen können, würde sich dann erst zeigen. Zu bestimmten Tagen und Zeiten stossen manche Züge schliesslich schon heute an ihre Kapazitätsgrenzen. Deshalb wäre meine Idee: Die zusätzlichen Gelder aus der Abgabe werden nicht in die Vergünstigung von Billetten und Fahrausweisen investiert, sondern in den Ausbau der Bahn-Infrastruktur (zweite Lötschberg-Basistunnel-Röhre fertig bauen, Porta Alpina etc.)

Ich bin schon jetzt gespannt auf die Reaktionen der Autofahrer und ihre Begründungen, weshalb sie nicht auf ihre geliebten Vehikel verzichten können. ;o)

Quelle: heute.ch



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Erfolge der Bahn werden unterschätzt

Am Donnerstag fand ich im Blick einen Gastkommentar, dem ich voll und ganz zustimmen kann. Hier der Auszug:

"Der Schienenverkehr wird völlig überschätzt", schrieb Blick-Autor Silvio Bertolami in einer Kolumne zur Schweizer Verkehrspolitik (Samstag, 26. Mai). Jetzt nimmt Max Friedli, Direktor des Bundesamtes für Verkehr, Stellung.

Die Bahn spielt beim Gütertransport in der Schweiz eine Schlüsselrolle. 40 Prozent aller Güter in unserem Land rollen auf der Schiene. Im Verkehr über die Alpen fahren zwei Drittel aller Güter Bahn! Der Schienenanteil ist viel höher als irgendwo sonst in Europa. Dank der Verlagerungspolitik hat die Zahl der Lastwagen über die Alpen gegenüber dem Jahr 2000 um 16 Prozent abgenommen.

Das Volk hat die nachhaltige Verkehrspolitik der Schweiz immer wieder bestätigt, Sie liegt auch im Interesse der Automobilisten. Ohne die Verlagerung würden sich täglich 1'000 zusätzliche LKW über die Alpenpässe quälen. Die Folge wären noch mehr Staus und eine grössere Umweltbelastung.

Die nächste Etappe der erfolgreichen Schweizer Verkehrspolitik folgt am 15. Juni mit der Eröffnung des Lötschberg-Basistunnels. Mit ihm wird die Bahn noch leistungsfähiger. Am Tag danach nimmt Holland eine neue, 160 Kilometer lange Güterbahn in Betrieb. Über kurz oder lang wird sich das Schweizer Modell in ganz Europa durchsetzen.

Bloggender SBB-Lokführer


© Foto SBB

Scheint so, als sei ich nicht der einzige bloggende SBB-Mitarbeiter: Bruno Lämmli, Lokführer bei der SBB berichtet unter www.cargo-blog.de von seiner Arbeit. SBB Cargo hat dafür sogar das Sponsoring übernommen. (Wieso werde ich eigentlich nicht von SBB Personenverkehr gesponsert...?) Nebst ihm bloggen noch mehrere Journalisten (!) und SBB Cargo-Manager.

Der Cargo-Blog wirkt auf mich sehr übersichtlich und aufgeräumt und die Texte sind lesenswert, jedoch oftmals fast ein wenig zu brav für einen Blog. Man merkt, dass es schlussendlich doch "nur" ein Corporate Blog ist. Ich bin gespannt, ob der Blog nach der transport logistic-Messe weitergeführt wird.

Im Moment dürfte der Cargoblog über hohe Besucherzahlen verfügen, da diverse A-Blogs (darunter zum Beispiel basicthinking) auf ihn verwiesen haben oder sogar in längeren Artikeln über ihn berichten.

Liebe Pendler...

... bald müsst ihr nicht mehr jeden Morgen eure Pendlerzeitung lesen, sondern könnt die neusten Nachrichten gleich in eurem Brillenfernseher anschauen! ;o)

via Innovation Wings

Streetparade 2007: Respect!


Am 11. August 2007 rollen sie wieder: Die Lovemobiles. In diesem Jahr läuft die Technoparty unter dem Motto "Respect!" und auflegen werden unter anderem Paul van Dyk, Markus Schulz und Richie Hawtin.

"Respect!" steht für ein gewaltfreies Miteinander und auch für Rücksicht gegenüber Natur und Umwelt. Deshalb unterstützen die Veranstalter ein Abfallvermeidungskonzept, trennen Alu und Pet. Dieses Jahr werden zudem alle Bühnen und Verpflegungsstände mit Ökostrom betrieben und alle Love-Mobiles fahren dank dem Engagement von der Umweltstiftung myclimate.org "klimaneutral".

Die SBB stellt für den Anlass rund 150 Extrazüge bereit und der ZVV bietet einen 24-Stunden-Nonstop-Betrieb.

Wie den Medien gestern zu entnehmen war, besteht die Möglichkeit, dass Paris Hilton sich an der Streetparade von ihrem 23tägigen Knast-Aufenthalt (der am nächsten Dienstag beginnt) erhohlen wird und auf eines der 25 Lovemobiles steigt. Dies wäre damit bereits der zweite Paris Hilton-Besuch der Schweiz in diesem Jahr.

streetparade.ch