Sonntag, 30. September 2007

Next Generation Internet mit Steve Ballmer

Dies ist ein von trigami vermittelter Auftrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter Auftrag.

Bald ist es also so weit: Der Next Generation Internet-Event mit Steve Ballmer, Sascha Corti, Stefano Mallè und anderen steht bevor. Am kommenden Donnerstag spricht Ballmer in Oerlikon über die neue Art von User-Interaktion in Software und Internet. Durch das Zusammenwachsen von Desktop-Computing und Internet werden völlig neue Arten von Software und Internetdiensten ermöglicht und schnellere Webdienste und -seiten können entwickelt werden. Ich bin gespannt, was der Microsoft-CEO dazu zu sagen hat.

Danach gibt Ballmer das Zepter an Sascha Corti und Stefano Mallè ab, welche anhand konkreter Beispiele und mit neuesten Technologien zeigen wollen, wie die kommenden Websites und Internetapplikationenen gebaut werden. Dies verspricht schonmal sehr spannend zu werden! Folgende Themen werden laut Internet-Briefing angesprochen:

- Rich Internet Applications an konkreten Beispielen
- Entwickeln, was Nutzer wollen, wie sie es wollen
- Webapplikationen, die sich wie Desktopprogramme anfühlen
- Desktopprogramme, die sich wie Webapplikationen anfühlen
- Vektoren statt Pixel: Einmal für alle Devices und Bildschirmgrössen gestalten
- Integration aller Medien: Text, Bild, Video, 3D

Am Schluss diskutieren noch fünf Vertreter der Branche die zukünftigen Entwicklungen im Internet und auf was wir bereits heute achten müssen.

Ein ausführlicher Bericht über den Anlass folgt am nächsten Wochenende oder spätestens in der darauf folgenden Woche auf andreashobi.blogspot.com und schweizweit.net.

Hier nur noch kurz ein paar Worte zu den Sprechern des Nachmittages:

STEVEN A. BALLMER (CEO, MICROSOFT)

Steve Ballmer ist CEO von Microsoft und wurde 1980 von Microsoft-Gründer Bill Gates angestellt. Danach leitete er mehrere Abteilungen, bevor er nach der Jahrtausendwende CEO wurde. Ballmer ist verantwortlich für das Vorwärtskommen von Microsoft und neue Innovationen.

SASCHA P. CORTI (DEVELOPER EVANGELIST, MICROSOFT SCHWEIZ GMBH)
Sascha P. Corti arbeitet für Microsoft Schweiz als Senior System Engineer mit Fokus auf die .NET Plattform. Seine Ausbildung beinhaltet die Studiengänge Informatik-Ingenieur an der ETH Zürich und Witschafts-Informatik an der Universität Zürich. Seine praktischen Erfahrungen umfassen 7 Jahre Tätigkeit als Softwareentwickler bei einer schweizer Bank und Anstellungen als Systems Engineer bei mehreren amerikanischen Hi-Tech Firmen, darunter Silicon Graphics und Microsoft.

STEFANO MALLE (PLATFORM STRATEGY ADVISOR, MICROSOFT SCHWEIZ GMBH)

Stefano Mallè arbeitet seit fast vier Jahren als Platform Strategy Advisor bei Microsoft Schweiz. Nach seinem Informatik-Studium an der ETH Zürich arbeitete er für eine kleine Softwarefirma. Danach sammelte er über 10 Jahre Erfahrung im Finanzsektor bei der UBS AG und der Credit Suisse First Boston.

Als Platform Strategy Advisor fokussiert sich Stefano Mallè auf die neusten technologischen Entwicklungen und arbeitet vorallem mit Entscheidungsträgern in grösseren Unternehmen zusammen.

(Hinweis: Eigentlich wäre geplant gewesen, einen ausführlichen Artikel über den Next Generation Internet-Event NACH dem Anlass zu schreiben. Auf Druck von Trigami (Abgabedatum 28. September) habe ich stattdessen einfach diesen Kurzartikel geschrieben. Sorry Internet-Briefing, aber ich musste ja schliesslich meine Deadline einhalten.)

Montag, 24. September 2007

Google hat Angst vor der Schweiz: Das ich nicht lache!

Richtig schmunzeln musste ich heute morgen, als ich die Aussage vom Präsidenten des Verbandes Schweizer Presse, Hanspeter Lebrument las. Andreas M. Schönenberger, Manager von Google Schweiz sprach vor kurzem vor den Schweizern Verlegern. Lebrument darauf: "Schönenberger ist gekommen, weil Google Angst vor uns hat. Jetzt kommt man bei Google langsam auf die Welt, die brauchen aber noch ein wenig Nachhilfeunterricht."

Ich bewzeifle sehr stark, dass die weltweit erfolgreiche Firma Google Angst hat vor den kleinen Schweizern Verlegern. Die Marktmacht von Google ist viel zu gross, als dass sie vor einem so kleinen Verband Angst haben müssten. Vielmehr ging es Google beim Auftritt von Schönenberger darum, Hand zu bieten für eine Lösung, welche beide Seiten zufrieden stellt.

Falls Google von seinem Dienst news.google.ch nicht mehr auf die Schweizer Presse verlinkte, würde diese an Lesern verlieren und schlimmstenfalls irgendwann verschwinden. Die Schweizer Presse ist überspitzt gesagt also ein Stück weit auf Google angewiesen und sollte dieser Firma höflicher begegnen.

Verleger-Präsi Hanspeter Lebrument weiter: "Wenn es uns nicht mehr gibt, haben sie bei Google auch keine Inhalte mehr." Neee, dann würde Googe die News einfach direkt von den Agenturen besorgen, so meine Meinung.

Wie denkt ihr darüber? Seit ihr eher meiner Meinung oder steht ihr auf Seiten der Schweizer Presse? Ich bin gespannt auf eure Meinungen! ;o)

Sonntag, 9. September 2007

Typisch Amerikaner?

Anfangs dachte ich mir bei folgendem Video: "Typisch Amis!" ;o) Doch dann kam das überraschende Ende...

Gefunden bei weblo.ch

Sonntag, 2. September 2007

Exsila .:. Meine Erfahrungen

Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag. (Mehr Informationen)

Exsila - Zum ersten mal habe ich bei der SF-Sendung "startup" von dieser Firma gehört. Die Idee hörte sich interessant an: Anstatt immer wieder neue DVDs, Bücher und Games zu kaufen, tauscht man sie einfach untereinander!

Die Firma ist nach eigenen Angaben "die erste Schweizer Tausch-Community für Filme, Games und Musik."

Wie gerufen kam deshalb das Angebot auf Trigami, das Exsila-System zu testen und über das junge Unternehmen zu schreiben.

Die Anmeldung ging dann auch sehr rasch, und schon befand ich mich auf meiner Startseite, von wo aus ich Artikel einstellen kann und mit wenigen Klicks zu meinen Bestellungen, Angeboten und Tauschinseln gelange.

Angebot einstellen

Das Einstellen eines Artikels geht sehr einfach von sich: Zuerst fragt Exsila nach der Strichnummer des Artikels. Also gebe ich diese ein, in meinem Fall ist dies die Strichnummer der DVD "Quiz Show". Ich bestätige die Eingabe und - wow! - Exsila findet automatisch alle weiteren Infos:

Titel: Quiz Show
Darsteller: John Turturro | Rob Morrow | Ralph Fiennes
Regie: Robert Redford


Ausserdem wird noch automatisch ein Bild der DVD angezeigt. Genial! So entfällt die ganze restliche Abtipperei. Danach muss man nur noch kurz den Zustand des Artikels eingeben und schon hat man ein Produkt online gestellt. Wirklich sehr einfach!

Die Währung

In der Exsila-Welt gibt es eine eigene Währung, die sich "Exsila-Punkte" nennt. Ein Exsila-Punkt entspricht einem Schweizerfranken.

Der Tausch


Ich wähle den Artikel, den ich gerne haben möchte und schau mir die Angebote an. Jeder Anbieter legt selber einen Preis fest und schreibt in ein paar wenigen Worten, wie es um den Zustand des Produkts steht. Auffallend ist, dass sich die meisten angebotenen Produkte (zumindest laut den Beschreibungen) in einem ausgezeichneten Zustand befinden. Nachdem ich den Artikel bestellt habe, schickt der Besitzer ihn mir per Post zu. Von nun an gehört der Artikel mir und ich darf ihn solange behalten, wie ich will. Natürlich kann ich ihn auch weitertauschen, wenn ich ihn nicht mehr benötige.

Exsila vs. DVD-Verleih


Bisher war ich Kunde eines DVD-Verleihs, welcher in allen grösseren Schweizer Städten seine gelben Tauschboxen aufgestellt hat. Wie ich nun gesehen habe, ist Exsila rund die Hälfte günstiger als dieser Verleih. Hinzu kommt - wie schon erwähnt - dass ich bei Exsila die DVD behalten darf. Somit stellt die Firma eine grosse Konkurrenz für die bestehenden DVD-Verleiher dar und wird in Zukunft bestimmt noch an Kunden gewinnen.

Exsila vs. Internetauktionen

Vor einigen Jahren war ich ausserdem Kunde des grössten Schweizer Online-Auktionshauses. Regelmässig bestellte ich dort DVDs, Bücher und CDs und bot selber auch welche an. Der Unterschied zwischen Exsila und diesen Auktionshäusern ist: Exsila kostet nichts! Bei den Auktionshäusern jedoch zahlt man Provision. Ob Exsila auch weiterhin kostenlos bleibt, oder einfach nur wartet, bis das Unternehmen genügend Kunden und Bekanntheit hat, wird sich zeigen...

Wieviel kostet eine DVD bei Exsila?

Wenn man davon ausgeht, dass man genausoviele DVDs anbietet wie man selber auch bestellt, "kostet" eine DVD ca. CHF 1.30. Dies sind die Versandkosten, welche die Post für eine normale DVD berechnet.

Meine Erfahrungen

Ich nutzte den Exsila-Test, um mal wieder Sachen aus meinem Keller und aus den verstaubten Regalen los zu werden und stellte gleich 40 Produkte in Exila ein. (Wenn Du mal Deinen Estrich entrümpeln willst: Exsila ist die richtige Adresse für Dich!) Bereits nach wenigen Minuten war das erste Produkt weg. Innerhalb weniger Tage gingen dann nochmals 10 weitere Produkte raus. Zu meinen "Kunden" gehörte dabei interessanterweise auch Rouven Küng (Exsila-Gründer), welcher von mir die DVD "Die Liga der aussergewöhnlichen Gentleman" ersteigerte. Leider gehörte auch ein unehrlicher (oder vergesslicher) Herr P. S. aus Neftenbach zu meinen Kunden, welcher von mir zwar das PC-Spiel "Prison Tycoon" erhielt, den Erhalt jedoch nie bestätigte. Obwohl dies keinen Einfluss auf meine Exsila-Bewertung hatte (nach wie vor 100% positiv) trübte dies meine Freude am Tauschen ein wenig.

Verbesserungsvorschläge


Der erwähnte Herr P. S. war neu bei Exsila und hatte zuvor noch keine Artikel getauscht und bestellt (oder zumindest keinen Erhalt bestätigt). Exsila sollte den Mitgliedern die Möglichkeit bieten, bei den Optionen auswählen zu können, wem man die eigenen Produkte anbieten will. So wäre es möglich, zu bestimmen, dass man nur mit Mitgliedern tauschen will, welche über 80% positive Rückmeldungen vorweisen können oder nur mit jenen, welche bereits mindestens 3 Artikel getauscht haben.

Ich habe zu den letzten Weihnachten zweimal die gleiche DVD geschenkt bekommen. Und zu allem Übel interessierte mich die DVD auch gar nicht. Kein Problem, dachte ich mir, stellst die beiden bei Exsila ein. Aber neee, war wohl nix. Man kann keinen Artikel doppelt reinstellen. Schade!

Fazit

Vergiss den DVD-Verleih und vergiss Ebay, Ricardo und wie sie alle heissen: Exsila bietet einen besseren Service und ist erst noch einfach zu bedienen. Der Firma steht noch eine grosse Zukunft bevor!

Wenn Du auch mal den Exsila-Service testen willst, schau mal bei den Jungunternehmern vorbei und bilde Dir Deine eigene Meinung.